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 Atlas der Welt der Zwölf

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Der Astaknydenwald

Für gewöhnlich ist es ja so, dass ein Abenteurer der einen Wald betritt, sich meistens vor den grässlichen Monstern fürchtet, die darin wohnen... aber wenn ein Abenteurer den Astaknydenwald betritt, hat er nicht nur Angst vor dem WuWulf, sondern auch vor den Bäumen! Tatsächlich ist dieser üppige Wald voll mit Astaknyden bevölkert, die vor allem für ihr besonders aggressives Verhalten berüchtigt sind, vor allem, wenn ein Mensch ihren Weg kreuzt!

Hier trefft ihr auch auf ein paar Rieseninsekten, wie zum Beispiel die Arachneen oder Moskitos, aber im Vergleich zu den lebenden Bäumen werden sie euch eher harmlos erscheinen!

Lange bevor weiterentwickelte Wesen und ihre Städtchen auftauchten, war Amakna ein mit üppiger Vegetation bedecktes Gebiet. Als Menschen auftauchten, die über die Meere und aus den Bergen kamen, entdeckten sie belebte und feindliche Wälder. Zahlreiche Abenteurer verschwanden, bevor man begriff, dass dieser Wald ein schreckliches Geheimnis beherbergten, nämlich lebende Bäume, die man "Astaknyden" nannte. Diese außergewöhnlichen Bäume griffen systematisch jeden an, der sich ihnen näherte. Ihre Kraft bezogen sie aus dem Herzen des Waldes und die Astaknyden konnten Arachneen beschwören und sich mitten im Kampf regenerieren. Dennoch erlagen sie den Menschen, die ihrer Revolte mit Hilfe des Feuers ein Ende setzten.

Von da an entzündeten die Eindringlinge bei jeder neuen Konstruktion Fackeln um die Parzellen in Brand zu stecken, die sie benötigten. So verschwanden die Astaknyden allmählich.

Im Nordwesten Amaknas jedoch ist ein Teil des Waldes unberührt geblieben. Kein Axthieb ist hier je gefallen und kein Haus wurde hier errichtet. Legenden erzählen, dass die Astaknyden ihren hartnäckigen Hass auf die neuen Bevölkerungen Amaknas schüren und einen Rachefeldzug planen.

Manche sagen auch, dass im Herzen dieses Waldes Weich-Eich ruht, der urzeitliche und von allen Pflanzen verehrte Wächter. Den Gerüchten zufolge wäre Weich-Eich, der das Herz und die Seele des Waldes ist, für das Erscheinen der Astaknyden und anderer Verhexungen in Amakna verantwortlich. Viele Abenteurer (die oft mehr von den Schätzen, als vom Wissen angezogen waren) versuchten mehr über diesen sagenumwobenen Baum herauszufinden. Aber nur wenige kehrten je zurück...

Die variierenden Erzählungen der seltenen Überlebenden wurden von den Behörden nicht sehr ernst genommen. Wenn hingegen größere Gruppen von Menschen verschwanden stellten die Alteingesessenen fest, dass sich die Zahl der Astaknyden erhöhte.

Die Menschen verzichten jedoch seit Langem darauf, diesen dunklen Wald in Schutt und Asche legen zu wollen und das Geheimnis bleibt ungelüftet...