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Tollkühne Reisende haben vor Kurzem in der Einöde von Sidimot intrigante, maliziös lächelnde Behausungen entdeckt. Ihr Name kann leicht dazu verleiten, über sie zu lächeln, aber die Mafeix-Riktanz sind die Könige des Lebensraubs, der Plünderei und der Kawotte! Sehen wir uns also diesen Clan, der einem wirklich schwer auf den Kohl gehen kann, noch einmal genauer an...


Die Mafeix-Riktanz, die aus einer unerreichten brüderlichen Liebe und der gemeinsamen Leidenschaft für rohes Gemüse und Musik geboren wurden, waren beileibe nicht immer allseits beliebt. Einst traten diese Gaukler gern den Kohl kaputt, und es ging ihnen nicht sonderlich gut... Angesichts des Unverständnisses und des Mangels an Offenheit ihres Publikums suchten die Mafeix-Riktanz verzweifelt nach einem „kleinen Trick“, der sie zu vergötterten Troubadouren machen würde, auf die endlich nicht mehr mit Tomaten geworfen wird (denn nicht wenige meinen, was aus ihnen an Tönen herauskommt, ist keine Erdnuss wert). Vermutlich von einem Anflug von Halsabschneiderei inspiriert, haben sich unsere Künstler eine innovative Technik unter Einsatz neuster Technologie angeeignet: das Räubern-Spektakel. Das mehr als schlichte Grundprinzip bestand darin, ihre Zuschauer am Ende einer jeden Vorstellung um ihr komplettes Hab und Gut zu bringen! Ein gewinnbringendes Rezept, mit dem sie sich besser den Magen füllen konnten als mit den Gemüseresten, die sie mit ihren teuflischen Trommeleinlagen zermalmt hatten. Ihnen ward ein donnernder Erfolg beschieden, der klang, als würde man mit dem Hammer auf eine reife Wassermelone hauen. Und ihre Fans (zumeist junge Menschen) schwenkten verzückt Zucchinis und anderes Gemüse, um ihr dringendes Begehren auszudrücken, in den offiziellen „Clan der Mafeix-Riktanz“ aufgenommen zu werden. „Nehmt mich! Nehmt mich!“, schrieen sie, nicht selten Tränen der Überwältigung in den Augen. Nach anfänglichem Zögern beschloss der Clan, den als Bwork‘n‘Roll zu bezeichnen ob seiner Entfesselung größter Passionsfrüchte nur allzu passend wäre, dem Wunsch seiner Groupies nachzugeben und jedermann seine Türen zu öffnen. Unter einer Bedingung: Feige sein gilt nicht, und man muss bereit sein, auch mal was auf die Birne zu kriegen.  Die Jahre vergingen, die Raubtechniken wurden immer besser, bis sie quasi perfekt waren, als plötzlich die 4 Brüder verschwanden und eine ganze Armee nun tatenloser Erben hinterließen, die den Elan einer weggeworfenen Zwiebelschale besaßen... Die neue Generation der Mafeix-Riktanz wurde ganz allmählich immer unauffälliger als ihre Vorgänger, bis sie schließlich von der Masse verschluckt wurde und in Vergessenheit geriet... Aber fragt einen x-beliebigen Halsabschneider: Wer einmal von der Kleinkriminalität gekostet hat, kommt nie mehr davon los! Dank seines ersten Rekruten Yucrem, der fest entschlossen war, die Riktanzer Werte wiederaufleben zu lassen, gewann der Clan endlich wieder an Aufmerksamkeit.

Heute widersteht eine kleine, unbeugsame Gruppe von Banditen den Prügelknaben. Ihr findet sie hinter einem Lava-Geysir oder einem Zelt, an der Straße der Planwagen oder in der unheimlichen Einöde von Sidimot... Aber nehmt euch in Acht! Denn sie mögen euch zwar alle wie Clowns vorkommen, aber am Ende seid ihr die Dracotruterer ihrer Scherze! Also lasst euch nicht von den sympathischen, einladenden Mienen ihrer Hütten verführen. Denn dort könnt ihr mehr als nur euer Geld verlieren...

Während der vielen Jahre, die sie sich im Schatten verkrochen, haben die Riktanz-Banditen ihre Fähigkeiten als Strauchdiebe, Lumpen und Hallodris perfektioniert und ihre Dieberei inzwischen mit Magie gepaart. Denn in gewisser Weise kann man, wenn jemand vor der Nase und dem Bart des Besitzers den Inhalt einer gut gefüllten Börse verschwinden lässt, von einer Fähigkeit des Vorhersehens sprechen. So wie auch das Vorhersehen eines vorher gesehenen Vorhersehens einer Heldentat gleicht. Doch wenn ihr ein Freund des Rundgangs seid und auch das Risiko mögt, dann solltet ihr die Route 666 in Richtung Straße der Planwagen nehmen, um ihren Illusionistenchef Choudini kennen zu lernen...
Mitglied
Mantikor 12 Juni 2017 22:45
Hach es kommt mir vor als wäre es erst gestern gewesen, dass man die Banditen-Inkarnationen als Abo-Geschenk bekommen hat.
Als jemand der inzwischen alle 4 der Waffen auf Stufe 50 sein eigen nennen darf, freue ich mich sehr auf diese neue Monster-Familie.  
Mitglied
Princess-vonBrakmar 13 Juni 2017 06:06
Meistens haben die Dofus-Namen eine mehr oder minder verborgene Bedeutung, aber was zum Féca ist Mafeix-Riktanz? Kann mir da jemand auf die Gedankensprünge helfen?
Admin
[Talora] 13 Juni 2017 16:02
Mit dem französischen Namen ist es einfacher (Magik Riktus), der deutsche weicht da etwas ab. Such mal nach "rictum" (Latein)
Mitglied
Enurini 20 Juni 2017 18:49
Eine Frage stellt sich mir jetzt doch.....
Wurde der Boss Helmukol auf den letzten Beta-Metern noch umbenannt, nachdem unser Ex-Kanzler am letzten Freitag verstorben ist, um diesen eine Ehre darzubieten oder hieß dieser Boss schon immer so und dass ist alles ein riesen riesen Zufall?

BTW.: Das Helmukohl in einem Mob mit Vättsakk ist bei seinem Umfang auch sehr passend. Schöne Sache Ankama, schöne Sache ^^
Mitglied
Fowl-Manor 21 Juni 2017 15:59
und sein drop ist helmukols falsches gesicht