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Ankama-Tracker

Anpassungen bei den Tauschraten für Schmiedmagie-Runen in Update 2.36

Von [lichen] - ANKAMA - 19. August 2016 16:58:13
Dev-Tracker

In Update 2.36 (das Releasedatum hierfür steht noch nicht fest) werden wir die Tauschraten für Schmiedmagie-Runen anpassen (beim Aufwerten von normalen Runen in PA- und dann in RA-Runen).

Normale Runen in PA- und RA-Runen zu tauschen, kostet nun 6 Runen (statt 10, wie bisher). Vor Update 2.36 werden 100 normale Runen benötigt, um eine RA-Rune zu erhalten. Mit Update 2.36 werden hierzu nur noch 36 normale Runen benötigt.
Wir nehmen diese Änderung vor, um den Malus, den die Tauschraten mit sich bringen, zu verringern. Dieser Malus, der bisher die Runenproduktion maßgeblich negativ beeinflusst und es stark erschwert hat, bestimmte Runen herzustellen, wird nun verringert. Diese Anpassung sollte dazu führen, dass mehr von den Runen, die von den Tauschraten beeinflusst werden, generiert werden (und damit sollte auch deren Preis fallen oder zumindest die Preissteigerung gebremst werden.

Wir behalten weiterhin im Auge, wie sich die Generierung von Schmiedmagie-Runen entwickelt und behalten uns vor, weitere Anpassungen dieses Systems nach der Veröffentlichung von Update 2.36 vorzunehmen, sollten sich die Maßnahmen in diesem Update als unzureichend erweisen. Diese können auch weitere Anpassungen der Tauschraten beinhalten.

Beinflussung der Runenproduktion:


Zur Zeit sind wir der Meinung, dass die Werkzeuge, die wir den Spielern zur Verfügung stellen, um bestimmte Runen zu produzieren, nicht ausreichen.
Vor den Änderungen in der Runen-Generierung 2015 war es möglich, Runen herzustellen, indem hauptsächlich bestimmte niedrigstufige Gegenstände in Massen wiederverwertet wurden, ohne dass hierbei ein gradueller Abfall in den zurückgewonnen Ressourcen sichtbar war.
Seit dieses System ersetzt wurde, ist es zwar noch immer möglich, auszuwählen, welche Gegenstände man wiederverwerten möchte, aber die Massenproduktion und Wiederverwertung des selben niedrigstufigen Gegenstandes sind nicht länger profitabel.
Dieses System begünstigt die Wiederverwertung von unterschiedlichen statt gleichen Gegenständen, was im nachhinein maßgeblich die Möglichkeit einschränkt, zu bestimmen, welche Runen man erhält (z.B. um einen bestimmten Bedarf zu decken).

Phänomene wie Seltenheit, Preisunterschiede und kurzzeitige Knappheiten wollen wir in DOFUS, denn sie sind Bestandteil des ökonomischen Systems; dennoch sollten Spieler die Gelegenheit haben, auf Knappheiten zu reagieren und diese in ökonomische Chancen zu verwandeln (sprich Inhalte und Aktivitäten, deren Kosteneffizienz sich mit der Zeit entwickelt).
Wir denken, diese Möglichkeit auf spezielle Bedürfnisse zu reagieren ist nicht ausreichend durch das System zur Runengenerierung gegeben und diesen Aspekt werden wir in den kommenden Monaten weiter verfolgen.
Es ist durchaus möglich, dass allein die Anpassung der Runentauschrate (mit Update 2.36) ausreicht, um einen großen Schritt voranzukommen, was die Knappheit einiger Runen angeht. Dennoch, von einem konzeptionellen Standpunkt betrachtet, denken wir, dass das System noch weitere Anpassungen benötigt.

Wir halten euch auf dem Laufenden, wenn wir mit dieser Problematik sichtbare Fortschritte gemacht haben.

Wir möchten uns außerdem an dieser Stelle dafür entschuldigen, dass wir dieses Mal außergewöhnlich lange gebraucht haben, um auf dieses Problem zu reagieren. Wir waren nicht in der Lage den Einfluß von massiven Lagerbeständen alter Runen auf die Evolution ihrer Preise vorauszusehen. Darüber hinaus haben wir angenommen, dass die Spieler selbst erfolgreich die Runenproduktion gemäß ihrer Bedürfnissen steuern würden, während die Werkzeuge hierzu unzulänglich waren. Wir sind uns dessen bewusst, dass eine derart langsame Reaktion auf ein solches Problem die gesamte Schmiedmagie beeinträchtigt, die überaus wichtig ist, wenn es um die Charakteroptimierung geht.
Wir werden alles in unserer Macht stehende unternehmen, um zukünftig schneller auf ein solch kritisches Thema reagieren zu können.
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