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Projekt Dayraid ! Tiha´s Bestimmung

Von LordKeks - MITGLIED - 09. Mai 2018 09:47:51

Aloha, meine Lieben,

wie sagt man so schön was lange wärt, wird endlich gut. Hoffen wir mal das das hier zustimmt ^^

Ihr wollt wissen ...:

- Was Tiha und Leonidas diesmal erwartet ?
- Tiha´s wahren Bestimmung einen Schritt näher kommen ?
- Oder einfach nur eine spannende oder epische Geschichte erleben ?

Dann seit ihr hier genau richtig und alle anderen natürlich auch !

Macht Euch gefasst auf das größte Abenteuer das Tiha je bestehen musste !

Project Dayraid: Tiha´s BestimmungKapitel 1: Zwei Wachen und ein Todesfall

Tiha und Leonidas, wenn man sie beschreiben sollte würde man sagen das sie nicht der Allgemeinheit entsprechen. Die Biographie der beiden würde sich lesen wie eine Mischung aus Action-Film und Esoterik-Roman.

Sie lebten abgeschieden In einem Haus der Amakna-Ebene, schon fast am Rand des Schattenwaldes. Beide hatten schon vieles zusammen erlebt und wussten sich aufeinander zu verlassen. Wenn eine Liebe ewig währen sollte, dann diese.Doch gab es da ein Problem dem sich beide nicht bewusst waren. Sie mochten das Leben in Abgeschiedenheit zwar, da dieses unabdinglich Ruhe und Frieden mit sich brachte, doch hatte es auch den Nachteil, dass Informationen über die Außenwelt eher spärlich durchsickerten.

Und so kam es das eines wunderbaren Sommertages, zwei für Tiha und Leonidas unbekannte Gestalten in merkwürdig rot/blau gestreifter Uniform, an ihrer Haustür klingelten.

Leonidas: Schatz gehst du ? Ich lass sonst wieder das Wasser anbrennen...

Tiha: Ja Ja, schon gut.

Tiha war eine bildhübsche junge Frau, ca. 1,70 m, mit schwarzen Haaren bis zu den Knien und einem auf Augenhöhe gerade abgeschnittenem Pony. Sie trug ein schwarzes eng anliegendes armfreies Kleid. Es ging knapp bis über die Hüfte, so das der wahrgewordene Traum von Beinen gut sichtbar war.

Tiha wusste um Ihr makelloses Aussehen und war deswegen nicht schüchtern. Ihr Motto: Nicht mit Reizen geizen !Dieses Motto spiegelte sich auch in Ihrem Dekolte wieder das sich dank des hautengen Kleides üppig und demonstrativ aufreizend in Richtung Außenwelt wölbte.

Sicherlich sollte man noch erwähnen das sich eine dritte „Person“ im Haus befand auf die Tiha besonders achtete. Die Rede ist von Tihas Katana Murasame das sie fast immer bei sich trug und eigentlich nur zum schlafen ablegte.

Murasame war definitiv kein 5x gefaltetes Plastik-Katana. Es war das Schwert das Ecaflip selbst geschmiedet und dann verloren hatte. Bis Heute konnte Tiha nicht genau sagen ob das zusammentreffen dieses ungleichen Paares eher Glück oder Verstand war.

Was Murasame aber wirklich ausmachte war der Geist eines Schwertmeisters der in die Klinge geschmiedet wurde, was ihm erlaubte per Telephatie Kontakt zu Menschen aufzunehmen.

Tiha legte Ihre Hand auf den Knauf der massiven Holztür und öffnete sie.Bei genauerem Hinsehen erkannte man nun allerdings zwei ziemlich hässliche und vollgefressene Wachen, die Tiha wie eine Statue ansahen.

Leonidas der das ganze Szenario aus der Küche heraus mit ansah, gab ein hörbares räuspern von sich was die Wachen aus ihren Tagträumen zu wecken schien.

Wache (1): Ähm... Steuern sofort !

Tiha: Bitte was ? Steuern ? Und stellt ihr euch vielleicht erstmal vor ?

Wache (1): Du wagst es dich dem Gesetz des Königs zu wiedersetzen ?

!Die Wache blickte Tiha verständnisslos an, so eine Reaktion schien er noch nie erlebt zu haben.

Tiha: Was für ein König ?

Wache (1): Jetzt reicht es aber, Steuern oder Galgen sucht es euch aus !

Tiha stemmte beide Arme in die Seite legte den Kopf auf die Schulter, zog die Mundwinkel hoch, schloß die Augen und kicherte unschuldig. Sie liebte Kämpfe auf Leben und Tod um ihr selbst und anderen zu zeigen was für Macht in ihr schlummerte. Sie schämmte sich ein wenig dafür, aber es gab eine Seite an ihr die es vor allem nicht abkonnte wenn ihr oder anderen Ungerechtigkeit wiederfuhr.

Außerdem, in einer rauen Welt wie der Welt der Zwölf gelten auch raue Regeln.

Wache (1): Jetzt reicht es endgültig !

Die Wache holte mit dem Handrücken aus und wollte zuschlagen, doch dazu sollte es nicht kommen. Man hörte wie die Luft von einem scharfen Gegenstand förmlich zerschnitten wurde.

Leonidas: Na, Na, Na... das versuchen wir aber nicht nochmal oder ?

Leonidas war nicht nur ein exquister Koch, sondern auch ein mindestens genau so guter Messerwerfer, dessen Ruf ihm landauf, landab vorrauseilte. Er hatte soeben aus dem Augenwinkel ein kleines Schällmesser einmal quer durch die offene Küche und durch das Wohnzimmer, Milimeter an Tiha´s Kopf vorbei in den Handrücken des Schlägers geworfen der Tiha wehtun wollte.

Das Messer fungierte nun als Nagel zwischen Hand und Türrahmen.

Wache: Arg.. du elender Hund, dass wirst du bereuen ! Steh da nicht so dumm rum und hilf mir !

Wache (2): Damit habt ihr eure Leben verspielt.

Die zweite Wache zog ihr verrostetes Schwert und versuchte Tiha mit einem plumben, technisch völlig unkorrektem Hieb zu verletzen.

Sie hingegen wusste aus jahrelangem Training, wie man ein Katana oder besser gesagt, die für sie eleganteste Form des Todes, zu führen hatte.

Tiha setzte den rechten Fuß nach hinten und richtete ihn wargerecht aus. Dabei ging sie leicht in die Hocke. Dann umgriff sie mit der rechten Hand den oberen Teil der Schwertscheide die an ihrer rechten Hüfte angebracht war. Sie legte den Daumen auf den Griff von Murasame und drückte die Klinge leicht aus ihrem Versteck heraus. Dann schloß sie die Augen, nahm die linke Hand, umklammerte mit ihr den Griff und zog das Schwert als wäre es eine Feder im Wind.

Die Klinge durchschnitt butterweich den Bauchraum. Murasame selbst war so scharf, dass eine Verletzung oder gar eine die man nicht überleben konnte, nicht sichtbar war. Nur das Blut, dass in diesem Moment literweise wie ein Himmel mit roten Sternen, die Luft verzierte zeugte von dem unmittelbarem Tod. Das Blut verteilte sich in alle Richtungen ereichte aber nie den Boden.

Tiha hob stattdessen ihr Schwert in die Lüfte und man konnte sehen wie die Tropfen noch in der Luft kehrt machten und in den Stahl der Klinge aufgesaugt wurden.

Tiha hörte eine altbekannte Stimme in ihrem Kopf.

Murasame: Wie lange ist das Vulcania-Plateu her ? 2 oder 3 Jahre ?

Thia: 2...

Murasame: Seit dem Tag hab ich kein Tropfen Blut mehr abbekommen.

Thia: Grade du müsstest am besten wissen, dass ich der Gewalt soweit es möglich ist entsagt habe.

Das eben war kein Vergnügen !

Murasame: Ja ich weiß... . Trotzdem tat das Blut gut, ich fühle mich wieder kräftiger. Der Lichtbringer kann wieder Kehlen und Achilles- Seh...

Tiha rollte mit den Augen steckte das Katana wieder in die Schwertscheide und die Stimme verstummte.

Leonidas der inzwischen schon wieder ganz in Ruhe das Mittagessen zubereitete rief etwas durch die Küche.

Leonidas: Denn Dreck machst du jetzt aber schon noch weg ?

Thia antwortete in genervtem Ton.

Thia: Ja...

Sie holte eine Schaufel und schaufelte die übrig gebliebenen Leichenteile über die hintere Hecke des Gartens in den Schattenwald hinein.

Leonidas ging Tiha hinterher um sie darauf aufmerksam zu machen das sie das Blut noch wegwischen musste.

Leonidas: Tiha du musst noch...

Leonidas unterbrach den Satz als er im Gebüsch in das Tiha grade den Unrat geschaufelt hatte ein winziges Wesen aus dem Augenwinkel erkannte. Er ließ sich dies aber nicht anmerken und sprach weiter.

Leonidas: ...Das Blut wegwischen.

Kurz nachdem er den Satz beendet hatte, trug er eine Drehung um die Eigene Achse in Perfektion vor und warf das Küchenbeil das er vom kochen noch in der Hand hatte ins Gebüsch.Man hörte etwas im Busch quicken und das Rascheln der Blätter bezeugte die Flucht des kleinen Wesens.

Tiha: Du wolltest nicht treffen oder ?

Leonidas: Nein. Aber es hat uns beobachtet wahrscheinlich schon seit die Wachen hier aufgetaucht sind.

Tiha: Apropo Wachen, da klebt noch einer im Türrahmen.

Tiha´s Hand ging schon reflexartig ohne das sie es selber merkte langsam an die rechte Hüfte.

Leonidas: Nein Tiha, dass machen wir nicht. Er sollte zurückrennen und diesem „König“ berichten was vorgefallen ist.

Tiha: Gute Idee. Da kommen dann bestimmt noch mehr !

Leonidas: Wie war das mit „Ich habe der Gewalt abgeschworen“

Tiha: Ja von Gewalt und Rache das stimmt, aber nicht von Kunst und Gerechtigkeit.

Leonidas: Ich verstehe. Das lasse ich gelten...weil du es bist.

Tiha ging zur Tür zog das Messer aus der Hand der verängstigten Wache und gab ihr noch einen unsaften Tritt mit auf den Weg.

Tiha: Los, verzieh dich ! Und sag deinem König, dass wer sich mit Tiharala Schattenklinge anlegt es mit Sicherheit bereuen wird.

Die Wache bekam den Mund nicht mehr zu, ihm sprudelte die reinste ungeschönte Todesangst aus den Augen.

Wache: D-Du bist Tiharala Schattenklinge ? Bitte vergib mir meine Dummheit, hätte ich gewusst...

Tiha unterbrach ihn mitten im Satz.

Tiha: Schweig oder dein Leben wird doch enden... Und jetzt hau endlich ab !

Die Wache nahm die Beine in Die Hand und verschwand in einem Tempo von dem die Wache nicht einmal wusste das sie dazu fähig war.

Leonidas: Ach liebes, wenn es eines gibt was du kannst dann Leuten den Schrecken aufs Gesicht zaubern. Wie immer ein unvergleichlicher Anblick.

Tiha: Ich hab halt einen schrägen Humor.

Tiha krazte sich verlegen am Kopf und ging wieder ins Haus.Es wurde spät und die beiden Liebenden legten sich nach einem anstrengendem Tag aneinander gekuschelt in ihr großes Bett und schliefen ein.Sie taten dies ohne das Wissen, dass die Nacht mindestens so ereignisreich werden sollte, wie der vorangegangene Tag.

Kapitel 2: Rekrutierung

Es war inzwischen schon 03:00 Uhr Nachts, als sich ein kleiner Mann, grade so groß das er an den Zylinder des Schlüsselloches kam, per Dietrich sich Einlass in das Haus von Tiha und Leonidas gewährte.

Er schloß die Tür hinter sich und ließ seinen Blick durch das Erdgeschoß wandern. Eindeutig niemand da. Der Winzling beschloß die Treppe zu nehmen und sich im ersten Stock umzusehen.

Spätestens nach der Hälfte der Treppe nahm er ein atemberaubend lautes Schnarchen war. Definitiv eine Frau...Als er oben angekommen war versuchte er in den Raum einzutretten aus dem er das Schnarchen vernahm. Dies war einfach da durch das laute Geräusch eh alles übertönt wurde, auch das quietschen der Türschaniere.

Im Raum selbst zog er zwei aufwendig verzierte Dolche aus seinem maßgesschneidertem Mantel und näherte sich dem Bett auf dem Tiha mit dem Rücken zur Tür am Rand des Bettes schlief.Er stand nun vor der Bettkante, holte mit beiden Dolchen über seine Schultern aus und stach zu !

Ruckartig, rollte sich Tiha gelenkig wie sie wahr unter den Dolchen hindurch über die Bettkannte hinaus. Dabei stieß sie das Fliegengewicht mit einem gekonnten Schlag gegen die Schläfe, so das dieser kurz desorentiert war.

Der Attentäter ließ seine Dolche die nun in der Bettkante steckten los und taumelte nach hinten gegen die Hölzerne Wand des Schlafzimmers.Tiha nutzte die Gelegenheit und Griff unter das Bett um Murasame hervorzuziehen.

Inzwischen konnte der Angreifer wieder klar denken und tat den nächsten Schritt

???: Teleportation !

Noch in der Mitte des Wortes schwang Tiha mit viel Kraft Murasame, dass sich noch in der Schwertscheide befand wargerecht durch die Luft. Die Schwertscheide löste sich durch die Fliehkräfte von alleine und flog auf den Angreifer zu.

Allerdings zu langsam, er war schon Weg.Tiha blickte sich um und sah niemanden.War er geflüchtet ?

Tiha wollte sich schon wieder umdrehen um Leonidas zu wecken als sich über ihrem Kopf einen minimalen Luftzug spürte.

???: Das wars !!!

Tiha lächelte siegessicher.

Tiha: Ja stimmt... für dich !!!

Tiha riss Murasame senkrecht in die Luft als wäre es ein Teil ihres eigenen Körpers.

Die Gravierungen auf der Klinge fingen an in gelbem Licht zu leuchten. Man konnte die Zeichen nun erkennen...

„Der Lichtbringer“„

Der der Licht ins dunkel bringt“„

Ecaflips Wille“

Tiha schrie als würde sie Murasame Befehle geben wollen.

„Zeig das Licht in meiner Seele !“

Das Licht wurde so abartig hell das der Angreifer keine Chance hatte ihm zu entgehen. Selbst mit geschlossenen Augen bekam er augenblicklich entsetzliche Kopfschmerzen und fiel wie ein nasser Sack vor Tiha´s Füßen zu Boden. Das Licht reduzierte sich auf das Niveau einer angenehmen Zimmerlampe und Tiha legte dem Winzling die Spitze der Klinge an die Kehle, so das er unter keinen Umständen fliehen konnte.

Als er stöhnend wieder die Augen öffnete sah er als erstes Tiha die sich über ihn gebeugt hatte.

Tiha: Also, Ich bin nicht dafür bekannt Gnade walten zu lassen. Ich an deiner Stelle würde jetzt ganz genau darauf achten was ich sage. Wer bist du

???: Gegenfrage: Wieso zum Henker schläft der bei dem Lärm noch...

Tiha: Tiefer Schlaf. Zurück zum Thema: Wer bist du ?

Tiha drückte ein kleinwenig doller zu.

???: Niemand der euch Schaden will.

Tiha: Ach ja ? Das seh ich aber ein bisschen anders !

Tiha bewegte nun das Schwert langsam über die dünne Haut.

Tiha: Du hast meine Frage immer noch nicht beantwortet. Letzte Chance !

???: Ist ja Gut. Mein Name ist Tyra.

Tiha: Tyra ?! Und was macht Tyra Nachts in meinem Haus, außer versuchen mich umzubringen ?

Tyra: Um ehrlich zu sein, war das ein Test und um das Ergebnis nicht zu verfälschen musste ich halt ernst machen. Ich kann dir übrigens gratulieren du hast famous bestanden du darfst uns beitreten !

Tiha: Was auch immer... . Ich will jetzt schlafen !

Tiha steckte das Schwert weg packte Tyra am Kragen und schlif ihn die Treppe hinunter bis ins Erdgeschoss. In der Abstellkammer angekommen öffnete sie eine Klappe im Boden, die in den Keller führte.

Tyra: Warte, hey das können wir doch anders regeln.

Verzweifelt versuchte Tyra sich am Treppengelände festzuhalten, doch es half alles nichts. Tiha rollte ihn unsanft die Treppe hinunter.

Tiha: Wir reden morgen beim Frühstück, eine schöne Nacht wünsche ich.

Sie schloss die Lucke zum Keller und steckte Murasame durch den Ring so das es als Verschlussbolzen dienen konnte und wollte grade gehen als ihr intensive Beschwerden im Kopf klingelten...

Murasame: Ist das dein Scheiß ernst ?! Du missbrauchst mich als Bolzen für ein Schloß ?

Tiha: Ich hab halt was stabiles gesucht. Das hälst du ne Nacht aus und jetzt raus aus meinem Kopf, ich will schlafen.

Murasame: Sehr wohl..

....Am nächsten Tag..

Leonidas erwachte seelenruhig aus seinem abnorm tiefen Schlaf. Er rollte sich hin und her und wunderte sich das Tiha nicht neben ihm lag, normalerweise war sie es die länger schlief als er. Er entschied sich hinunter zu gehen und das Frühstück vorzubereiten. Als er in der Küche angekommen war, stellte er verduzt fest das Tiha bereits an einem gedeckten Tisch saß.

Was ihn allerdings noch mehr verwunderte war die Tatsache das ein sehr kleiner Mann gefesellt auf einem Stuhl neben Tiha saß.

Leonidas: Das erklärt den schrägen Traum von gestern Nacht.... Und ? Wenn hast du da eingefangen ?

Tiha: Darf ich vorstellen, Tyra. Von Beruf Buschspion und Attentäter...

Tyra: Wie oft den noch das war ein Test ! Und um das ein für allemal zu klären, ich bin nicht klein. Ich bin ein Xelor, dafür kann ich nichts !

Leonidas: Test ?

Tyra: Ja. Ich bin auf der Suche nach fähigen Kämpfern für Bontas Eliteeinheit „Dayraid“. Astrub versinkt in Armut und Ungerechtigkeit seitdem ein neuer Regent die neutralen Städte zwischen Brakmar und Bonta regiert. Wir müssen etwas unternehmen !

Leonidas: Nehmen wir mal an, dass auch nur ein Funken Wahrheit in der Geschichte steckt warum kommst du dann ausgerechnet zu zwei im nichts wohnenden Menschen die offensichtlich einfach nur ihre Ruhe wollen ?

Tyra: Einer unserer Aufklärer hat herausgefunden das hier eine Frau leben soll die Murasame im Besitz hat, und das konnte nur bedeuten das Tiharala Schattenklinge hier leben musste. Das ist schon mehr als Grund genug um zu versuchen so jemanden für sich zu gewinnen. Davon abgesehen sind Leonidas Fähigkeiten als Messerexperte in Bontagefilden seit seiner Zeit in der Armee schon fast legendär.

Leonidas: Das mag sein, doch hat man mich damals ausgestoßen als ich mich für eine brakmarische Lebensgefährtin entschieden habe.Leonidas lächelte Tiha liebevoll an.

Tyra: Das mag sein, doch es sind Zeiten angebrochen in denen wir über solche Nebensächlichkeiten hinwegsehen müssen.Leonidas Laune kippte schlagartig von entspannt zu äußerst wütend. Er stand von seinem Stuhl auf und ging im Eilschritt einmal um den Tisch, packte Tyra am Hals und gab schon fast zähnefletschend bestimmte Worte von sich.

Leonidas: Hör zu Tyra ! Du und deine Sippe habt mich schon einmal betrogen und verstoßen, falls sich herrausstellen sollte das all dies sich als Quatch oder irgendein kruder Schachzug entpuppt, ist dein Kopf der erste der rollt.

Leonidas ließ wieder los drehte sich um und versuchte sein Puls wieder in Normalzustand zu versetzen.

Tyra: Ich bitte dich Leonidas. Ich weiß das es dir nicht egal ist was da draußen vorsich geht und das tausende von Menschen Leiden ist dir auch nicht egal diese Art von Mensch warst du nie und wirst du nie sein.

Leonidas: Wie recht du doch leider hast... . Tiha was ist deine Meinung dazu ?

Tiha: Mein Gerechtigkeitssinn würde es sowieso nie übers Herz bringen abzulehnen. Wir sollten uns den Haufen wenigstenstens mal angucken. Wenn es wirklich so schlecht um Astrub und seine Bewohner bestellt ist, dann ist es Zeit zu handeln !

Leonidas: Das habe ich mir gedacht.

Tyra: Ich nehme das als ein „Ja“. Wenn es euch nichts ausmacht, würdet ihr mich dann von diesem Stuhl losbinden damit wir aufbrechen können ?

Tiha: Oh, ja natürlich.

Tiha löste die fachmänisch geknotteten Fesseln so das Tyra aufstehen konnte.

Leonidas: Wo soll es überhaupt hingehen ?

Ich nehme an das wir uns nicht sofort auf den Weg nach Astrub machen.

Tyra: Sehr scharfsinnig. Du hast Recht wir werden uns erst in unserem HQ sammeln es gibt noch einiges an Vorbereitungen zu treffen bevor wir „Project Dayraid“ durchziehen können.

Tiha: Und wo ist euer HQ ?

Tyra: Zurzeit in Tanilas Wiege, wir sollten keine Zeit verlieren.

Leonidas: Gut, dann last uns gehen.

Leonidas, Tiha und Tyra verließen das Haus. Tiha schloß die Tür ab und Tyra wieß ihnen den Weg in Richtung Tanilas Wiege.

Kapitel 3: Die Kaverne

Die drei Gefährten zogen los. Ihr Ziel war die Heimat der Fresssäcke, Tanilas Wiege. Ihr Weg führte sie vorbei am Dorf der Bworks, durch die Tofu-Ecke und das Krachler Gebirge.

Tiha: Warum gehen wir durch das Krachler-Gebirge ? Das ist ein riesen Umweg.Tyra: Würden wir den direkten Weg durch Schloss Astrub nehmen wäre das wohl ein bisschen aufällig. Außerdem bin ich es leid mir die Armut der Bürger immer wieder vor Augen zu führen.

Tiha: Werden wir dann auch einen Bogen um Astrub selbst machen ?

Tyra: Ja, aber das hat eher damit zu tun das wir einmal außen um die Wiege herum laufen müssen um zu unserem Ziel zu gelangen.

Leonidas: Außen herum ? Auf der Rückseite sind doch nur Klippen und Gestein.

Tyra: Ihr werdet schon sehen.

Sie näherten sich Tanilas Wiege von Westen aus und gingen an den Klippen entlang Richtung Norden. Würde man nun die Klippen hinauf sehen würde man erkennen das man sich direkt hinter dem Fressack-Dungeon befand.

Tyra: Stop ! Da ist der Eingang.

Tiha: Das einzige was ich sehe sind 20 Meter hohe Felswände...Tyra nahm seine Hand und legte sie auf den kalten rauen Fels. Ein leises Geräusch war zu hören und man konnte beobachten wie sich der Stein auflöste und einen kleinen Höhleneingang zu erkennen gab.

Tyra: Ich bitte einzutreten. Folgt mir.

Tyra ging voran und die 3 gingen den schmalen Tunnel der mit Öllampen ausgeleuchtet war entlang bis sie Schließlich das Ende des Tunnels erreichten. Dieser führte allerdings nicht wieder nach draußen sondern sollte einen magischen Anblick offenbaren.Tyra grinste Stolz.

Tyra: Atmet besser nochmal tief durch, dass wird euch den Atem verschlagen.

Tyra und die anderen gingen durch das Ende des kleinen Tunnels und erblickten eine Aushöhlung innerhalb der Klippen. Tiha konnte das Ende nicht ersehen, so groß war sie. Die gesamte Wiege musste von dieser Kaverne unterlagert sein.Überall tummelten sich Leute und etliche Häuser und Geschäfte, die sogar mit Straßen verbunden waren. In der Mitte der Kaverne stand allerings das wahre Wunder.Ein viele Meter großes und langes Haus im alten japanischen Stil. Es überragte mit Abstand alles was Tiha an Gebäuden in ihrem Leben zu Gesicht bekommen hatte. Die einzelnen Flügel waren mit gebogenen Dächern versehen und die Türen und Fenster durch mit Stoff bespannte Schiebetüren ersetzt.

Leonidas: Das ist wundervoll !

Leonidas rannte ein Stück weiter hinein und zeigte sich sichtlich erstaunt über das was er sah.
Tiha: Eine Kaverne im Fels...toll. Können wir dann ?

Leonidas räusberte sich.

Leonidas: Ja, wenn Tyra uns zu seiner „Eliteeinheit“ führen würde.

Tyra: Legt eure Hände auf meine Schulter.

Tiha brach so laut in Gelächter aus, dass alle um sie herum sie verwundert anguckten.

Tiha: Auf deine Schulter ? Dann besorg dir mal ne Trittleiter, so lang sind meine Arme nicht.

Tyra: Haha, sind wir fertig ? Dann legt einfach eure Hände auf mein Schulter.

Auch Tiha beugte sich nun ein Stück nach vorne und tat es Leonidas gleich.Tyra schloss die Augen ballte die Fäuste vor sich und stellte sich das innere des allgegenwertigen Prunkgebäudes vor ihnen vor.

Tyra: Massenteleportation !

Tiha kam es vor als würden sie rasend schnell durch eine Passage im Nichts gesaugt und genau so schnell wieder in anderer Umgebung ausgespuckt werden.Leonidas und Tiha landeten sanft in einem großen Raum, in dem ein langer, imposant verzierter Tisch stand. In die Holzbeine waren Abildungen der 5 Dofusdrachen mit künstlerischer Sorgfalt in die Tischbeine geschnitzt. An dem Tisch selber saßen 5 Gestalten die die beiden argwöhnisch anguckten, sich dann aber doch wieder dem reich gedecktem Tisch widmeten.

Tiha wunderte sich wo Tyra abgeblieben war, bis er durch ein kleines Portal am anderen Ende des gedeckten Tisches geflogen kam und unkontrolliert einmal quer über den Esstisch schliderte. Er verfehlte dank seines dezenten Körperbaus zwar die meisten Speisen, landete schlussendlich aber mitten im Essen einer Frau die direkt neben Leonidas am Tisch saß.

Die Frau die grade ihren Löffel Richtung Mund führen wollte, krauelte den Xelor der ausgestreckt in ihrem Essen lag, sanft im Nacken und richtete darauf hin einige passende Worte an ihn.

Fiona: Tyra...mein Essen.

Tyra ahnte was ihm blühen würde und versuchte sofort zu flüchten. Jedoch hatte Fiona ihn längst am Bein gepackt, stand auf und ließ den Xelor wie eine Frucht am Obstbaum hin und her baumeln.

Tyra: Fiona komm schon, das war keine Absicht. Du weißt doch, Verzehrungen in der Raumzeit und sowas alles...

Schon fast verzweifelt versuchte Tyra sich zu befreien.

Fiona: Und wenn schon. Wer mich bei meiner Lieblingsbeschäftigung stört, der gehört bestraft.

Ein ausgiebiges lächeln ging in ihrem Gesicht auf. Sie warf einen Blick Richtung Mülleimer der ein paar Meter weiter an der Wand stand und blickte dann wieder Tyra an.

Tyra: Nein, Nein, NEIN !

Doch es war zuspät. Fiona holte aus und versenkte Tyra treffsicher in dem Restmüllbehälter.

Tiha und Leonidas guckten etwas verduzt und wunderten sich über den Umgang.

Fiona: Hallo ihr beiden. Ihr müsst die neuen sein von denen Tyra erzählt hat.

Fiona schien sehr offenherzig zu sein, ohne zu zögern kam sie auf Tiha zu und umarmte sie als würden sie sich schon eine Ewigkeit kennen.

Tiha: Oh äh...Ja schön dich kennenzulernen. Die vielleicht „neuen“ wenn ich bitten darf.

Fiona war eindeutig etwas ganz besonderes. Tiha schätzte sie auf ca. 1,95 m was nicht grade dem Durchschnittswert entsprach. Sie war schlank aber muskelös. Ihre Kleidung sah aus als hätte man ihr das Fell eines Schneewolfes übergeworfen.Ein bauchfreies Top, eine halb zerissene Hose und Stiefel. Alles aus schneeweißem Wolfsfell. Sie hatte schulterlange blonde Haare die wild durcheinander fielen. Die zwei kuschligen Katzenohren identifizierten sie als Ecaflip. Ihr Look verpasste ihr generell das Aussehen einer starken selbstbestimmten jungen Frau.

Fiona: Wie auch immer, ich heiße Fiona und heiße euch beiden herzlich willkommen.Sie schien keine Trauer zu kennen, sie wirkte schon fast naiv. Sie war immer in Bewegung. Stillsitzen konnte sie offensichtlich auch nicht wenn sie nicht grade am essen war.

Leonidas: Hallo Fiona, schön dich kennenzulernen.

Fiona zwinkerte Leonidas eindeutig zu und gab ein leichtes Schnurren von sich.

Fiona: Sag Leonidas, wie steht es den bei dir mit Frauen ?

Leonidas wollte antworten doch Tiha kam ihm zuvor.

Tiha: Glücklich verheiratet! Kuschelkätzchen !

Fiona: Wie hast du mich genannt ?!

Tiha: Kuschel...Tiha konnte ihren Satz nicht vollenden, den ein Mann stürmte aprubt in den Raum und fing an rumzuschreien.

Bediensteter: Wir haben Nachricht vom Schlächter ! Er hat Doomraids Anführer gefasst ! Jemand soll bei der Eskorte helfen. Er befindet sich zurzeit in der Blob-Ebene nahe des Dungeons.

Tiha: Moment mal, der Schlächter ? Bontas Schlächter ? Der der angeblich von Sacrieur mit Kräften gesegnet ist und schon ganze Schlachten allein geschlagen haben soll ?

Im Hintergrund kam Tyra wieder zum Vorschein und klopfte sich den Mantel wieder sauber.

Tyra: Ja der Schlächter. Und er bildet sich viel zu viel darauf ein...

Leonidas: Und was ist Doomraid ?

Tyra: Doomraid ist das brakmarische Gegenstück zu unserer Einheit. Eigentlich versuchen wir auch sie für die Befreiung der neutralen Städte zu gewinnen. Auch sie verfügen über enorm talentierte Kämpfer. Es wäre ein großer Vorteil sie auf unserer Seite zu wissen. Jedoch konnten wir bisher keine Vereinbarung zustande bringen. Dayraid sowie Doomraid sehen sich zwar eher als Beschützer der Bewohner dieser Welt, jedoch verfolgen wir eigene Ideale die eine Kooperation äußerst schwer machen. Notgedrungen mussten wir auf alternative Methoden zurückgreifen, um ihnen eine Motivation zu geben uns zuzuhören.

Leonidas: Ich verstehe...

Fiona: Wir haben schon zuviel Zeit verplemmpert, wir müssen los ! Tiha, Leonidas, ihr kommt mit. Ich denke spätestens das sollte euch eure Entscheidung leichter machen.

Tyra: Viel Glück, ich habe das schlechte Gefühl, dass ihr es brauchen werdet.

Kapitel 4: Aggresive Verhandlungen

Fiona: Tyra, dein Einsatz.Tyra: Ihr kennt das ja, Hand auf meine Schultern. Ich bring euch in die Blob-Ebene. Ihr dürftet inzwischen gemerkt haben was meine Spezialität ist und wofür ich hier zuständig bin.

FIona begann schämisch zu lachen.

Fiona: Er ist unser Reisesklave.

Tyra: Klappe ! Das ist eine wichtige Aufgabe !

Fiona: Nicht weinen Tyra, bring uns einfach hin.

Es dauerte keine Sekunden und Fiona, Leonidas und Tiha standen in einer anscheinend unendlichen Wiese. Das einzige was man sehen konnte war grünes Gras und vereinzelte Spitze Felsen die aus dem Boden ragten. Der einzige Flecken Erde der herausstach war die Anhöhe auf der sie standen. Sie beherbergt den Eingang zum Blob-Dungeon. Bevölkert wurde das Gebiet mit einer Menge von schleimigen Kreaturen in den unterschiedlichsten Farben, den Blobs. Wenn man Glück hatte konnte man auch einen Ebenen-Krachler endecken aber das war eher selten.

Fiona: Diesmal ohne Unfall, auch selten bei Tyra. Hat er sich wohl angestrengt.

Leonidas: Jaja, wo ist jetzt dieser Schlächter ?

Tiha: Da !

Vor dem Eingang, dass muss er sein. Er drückt eine andere Person zu Boden.

Die drei sprinteten sofort zum Eingang des Blobdungeons.

Fiona: Sieht anstrengend aus...Tohrin.

Tohrin: Es heißt Bontas Schlächter.

Fiona: Kannst du auch einmal deinen Stolz vergessen ?

Tohrin: Nein kann ich nicht. Dafür habe ich zuviel durchgemacht. Und jetzt wärt ihr so frei mir zu helfen ?

Tiha: Sicher.

Tiha wollte sich Tohrin nähern als er Einspruch einlegte.

Tohrin: Halt ! Halt ! Halt ! Wer ist das ?

Fiona: Helfer, mehr musst du vorerst nicht wissen. Und jetzt lass dir helfen !

Unterhalb von Tohrin schien sich etwas zu regen. Der Mann der von ihm zu Boden gedrückt wurde, spuckte etwas Erde aus und sprach.

Splinther: Ihr dreckigen Hunde.

Thorin: …sagte die Kanalratte. Das erste was ich hier nach tue ist Duschen.

Splinther: Was glaubt ihr eigentlich was ihr hier macht ? Denkt ihr das hat keine Konsequenzen ? Ganz Doomraid wird euch an der Kehle hängen.

Fiona: Ihr hört uns ja nicht zu ! Es ist ja nicht so als das wir es nicht mit reden versucht hätten.

Splinther: Astrub, neutrale Städte, Armut. Schön und gut aber was hätten wir davon wenn wir euch helfen würden ?

Thorin: Genugtuung. Auch wenn ihr unter dem Banner Brakmars immer herzlos tut, ist Doomraid anders. Ich weiß das euch das genau so beschäftigt wie uns. Day- sowie Doomraid waren noch nie an Krieg und Leid intressiert auch wenn Brakmar und Bonta Schlachten geschlagen haben. Haben wir immer nur gewacht und beobachtet. Es ist Zeit aus dem Schatten zu treten und gemeinsam zu helfen. Nicht für Bonta, Nicht für Brakmar, sondern für alle die Leiden.

???: Hey Schlächter ! Was glaubst du was du da machst ? Unseren Anführer gefangen nehmen ohne das es jemand merkt. So lächerlich.

Splinther: Parina, sei leise.

Parina: Ja-Jawohl, Herr.

Splinther: Die die da grade eine unüberlegte Rettungsaktion die garantiert gescheitert wäre durchführen wollte ist Parina. Sie ist Mitglied von Doomraid. Der Umstand ihrer Anwesendheit bringt mich zudem auf eine Idee.

Fiona: Die da wäre ?

Splinther: Lassen wir Stärke endscheiden was die Zukunft bringt. Parina gegen Fiona ! Der Gewinner bestimmt was geschehen wird. Wer aufgibt verliert. Ich sehe doch wie euer Halbwolf schon fast nach einem Kampf bettelt, diese Augen sagen alles.

Fiona: Lassen wir Stärke entscheiden ! Es sei denn die Pandarin hat zuviel...Angst.

Parina´s Mundwinkel gingen ganz langsam in die Höhe.

Parina: Braks haben keine Angst !

Tohrin: Dann ist es entschieden, lasst uns kämpfen. Stellt euch gegenüber, ich werde den Kampf beginnen.

Parina und Fiona stellten sich gegenüber.

Parina war wie Fiona auch sehr großgewachsen und muskulös.

Eine Pandarin wie sie im Buche steht.

Ihr Fell war Schwarz/Weiß gefleckt nur in ihrem Gesicht nicht. Das typische Muster wurde unterbrochen und ihr Gesicht ziehrten Streifen die sich über jenes zogen. Scheinbar ein genetischer Fehler. Sie schien den Elementen und dem Scharmanismus sehr nahe zu stehen da ihre Kleider von elementaren Zeichen, Federn, herabhängenden Ketten und einem aufwendig verziehrtem Traumfänger auf ihrem Rücken geziert waren.

Thorin: FANGT AN !

Parina zögerte nicht und ging direkt in die Offensive.

Parina: Alkoholatem !

Sie holte so tief Luft wie sie konnte und bließ diese mit großem Druck wieder herraus.

Doch nichts geschah.

Fiona: Was war das den für eine milde Briese ?

Plötzlich Wie aus dem Nichts wurde Fiona mit großem Druck nach hinten geschleudert. Es war als wäre die Attacke erst verspätet eingetroffen. Sie landete unsanft aber unverletzt wenige Meter weiter auf dem Boden.

Fiona: Ich frage mich immernoch ob ich über dich lachen oder um dich weinen soll Panda. Ich dachte Stärke soll entscheiden. Stattdessen ist das einzige was ich von diesem Kampf habe ein nach Alkohol stinkendes Fell...Bäh !

Parina: Richtig...du stinkst nach fast reinem Alkohol. Heute gibt es flammbierte Katze zum Abendbrot.

Parina´s rechter Arm hüllte sich in Flammen. Auch aus der Entfernung konnte man sehen wie die Luft um ihn herum waberte. Sie holte aus und schlug zu. Es sah aus als würde sie einfach wahrlos vor sich schlagen, doch die Flammen lösten sich und ein Feuerball entstand der sich Fiona in rasantem Tempo näherte.

Parina: Flammende Faust !

Fiona nahm den Angriff nicht ernst nach all dem was bisher geschehen war und war sich ihrer Überlegenheit sicher. Jedoch hatte sie in ihrer Überheblichkeit eine Tatsache vergessen...

Fiona wollte dem Feuerball ausweichen doch war dieser nicht wichtig für den Schaden den er anrichten würde. Es dauerte keine Sekunde bis sich der Alkohol in Fionas Fell und ihrer Umgebung entzündete. Sie wurde regelrecht in ein Flammenmeer getaucht. Ein wahrlich erschreckendes Inferno.

Splinther: Parina ist eine Künstlerin wenn es darum geht die Elemente der Natur zu kombinieren, ihre größte Stärke ist die unterschätzt zu werden. Was eine einfältige Katze.

Tiha: Fiona !!!

Tiha wollte losrennen und Fiona zur Hilfe eilen, doch jemand packte sie am Arm.

Tohrin: Warte...

Tiha: Bist du des Wahnsinns ? Eine deiner Kameradinen verbrennt grade !

Tohrin: Warte...

Tiha war fassungslos und ihre Hand schon fast am Schwert um sich Notfalls mit Gewalt aus dem Griff zu lösen doch dann spürte sie wie sich eine starke Aura im inneren des Infernos erhob.Und dann das Heulen eines Wolfes. Kurz aber brachial. Das Flammenmeer um Fiona herum wurde allein von dem Heulen in alle Richtungen verteilt und löste sich in Luft auf. Was übrig blieb war eine Tiha unbekannte Gestalt.Eine sich auf allen Vieren bewegende Gestalt. Komplett bedeckt mit weißem Fell. Einem Schneewolf sehr ähnlich, wenn man von dem gewaltigem Gebiss absah das Fiona entwickelt hatte. Selbst eine Säbelzahnkatze wäre neidisch geworden.

Tiha: Was zum....

Tohrin: Erinnerst du dich an die Fellkleidung die Fiona trägt ?

Tiha: natürlich.Tohrin: In ihr ist ein Stück Fell des Hundegottes Ouginak eingenäht. Ein Relikt aus alter Zeit. Ähnlich wie Murasame. Es gibt Fiona die Möglichkeit die Aspekte von Hund und Katze zu vereinigen und zur animalischen Waffe zu werden. Sie wird von uns auch „Die Wehrkatze im Scharfspelz“ genannt. Schon ironisch das grade ein Ecaflip sich die Kräfte eines Hundes zueigen macht.

Leonidas: Sehr bemerkenswert. Das könnte die Wende sein.

Parina wirkte schockiert, fing sich aber auch schnell wieder. Nun war es an der Zeit für Fiona anzugreifen. Sie verlor keine Zeit und lief auf die Pandarin zu. Ihre Wolfsgestalt verlieh ihr ein außergewöhnliches Bewegungstempo.

Parina sah wie ein weißer Wolf von 1,50 m Schulterhöhe auf sie zuraste. Ihr fiel keine Antwort auf dieses Phänomen ein.

Fiona sprang aus dem Lauf an Parinas Kehle und kerkerte ihren Hals zwischen den zwei Säbelzähnen ein.Splinther säufzte, strahlte dabei auf eine indirekte Art aber auch Glück aus.

Splinther: Es ist vorbei Parina, gib auf.

Parina konnte sich kaum bewegen und würde sie es versuchen hätten die Messerscharfen Schneidezähne ihren Teil getan.

Parina kloppfte mehrfach mit der Hand auf den Boden. Sie gab auf.Fiona öffnete ihr Maul und die Pandarin bewegte vorsichtig ihren Hals heraus.

Parina: Ich gebe es ungern zu, doch dies war wirklich beeindruckend.

Sie verbeugte sich und drehte sich um. Sie ging zu Splinther und stellte sich neben ihn.

Währenddessen nahm das Fell von Fiona wieder ihre normale Farbe an und das Gebiss entwickelte sich zurück. Die schneeweißen Augen wurden wieder grün und Ihr Körper richtete sich langsam wieder auf zwei Beine auf.

Fiona: Danke !

Splinther: Also, kommen wir zur Sache. Ihr habt gewonnen, ich richte mich nach eurem Willen.

Thorin: Ich werde hier niemanden zwingen, ich lasse euch selbst entscheiden seit da wenn wir euch brauchen oder bleibt weg. Die Zukunft wird zeigen was geschehen wird.

Splinther: Tzz, das war ein Fehler...“Schlächter“... . Parina komm wir kehren zurück.

Parina: Jawohl, Herr.

DIe beiden Doomraid-Kämpfer entfernten sich vom Schauplatz ohne ein weiteres Wort von sich zu geben.

Tiha: Sollten wir nicht auch zurückkehren ?

Fiona: Ja. Und das werden wir auch.

Fiona und die anderen nutzten das nahegelegene Zaap um sich zur Wiege zurück zu begeben, schlichen wieder in die gut versteckte Kaverne und gingen durch die Eingangshalle wieder in den Konferenzraum von dem aus sie aufgebrochen wahren. Als Thorin den Raum betrat, viel er fasst um. Auf dem großen blutverschmiertem Tisch lag eine Eni die um ihr Leben rang, umgeben von anderen Dayraid Mitgliedern.

Kapitel 5: Relikte

Mit weit geöffneten Augen rannte Thorin so schnell er konnte an die Seite der Eni und schubste dabei jeden aus dem Weg der ihm im Weg stand.Sichtlich geschockt und mit wimmernder Stimme versuchte er zu reden.

Tohrin: Ignis, Was ist hier passiert ?!?!?!

Eine Eliatrop links neben ihm antwortete mit gedämpfter Stimme.

Ignis: Wir haben sie zum Glück rechtzeitig gefunden. Sie lag schwer verletzt am Eingang.

Tohrin: wisst ihr wer das war ?

Ignis: Ich konnte noch sehen, das der Täter wieder in die Schatten verschwunden ist. Außerdem sind das hier eindeutig die Wunden eines Dolches. Es war ein Sram, aber mehr wissen wir auch nicht.

Tohrin: Wieso steht ihr hier eigentlich so dämlich rum ? Seht ihr nicht das sie stirbt ?

Die Anwesenden senkten den Kopf.

Ignis: Schau dir die Wunden genau an. Wir haben alles versucht, die Wunden wollen einfach nicht heilen, selbst die Heilkräfte anderer Eniripsa haben nicht gewirkt... wir wissen nicht warum.

Die Eni hatte eine erhebliche Fleischwunde oberhalb der rechten Hüfte. Sie war äußerst tief so das man sogar schon ein Rippe erblicken konnte. Die Rippe war komplett schwarz gefärbt und von ihr ging eine Art Entzündung aus die sich in der Wunde ausdehnte. Scheinbar schien dies jede Art von Heilung zu unterdrücken. Komisch war auch das die Wunde relativ wenig blutete, anscheind auch eine Auswirkung der Endzündung. Die Opfer sollten langsam sterben.

Ignis: Es tut mir leid Tohrin..., wir können nichts mehr tun.

Die Eni drehte ihren Kopf mit aller Kraft die ihr noch blieb zu Tohrin und sprach geqäult und kaum verständlich letzte Worte.

???: Das wars dann wohl Liebling, es tut mir Leid.

Tohrin: Ashe, bitte tu mir das nicht an !

Ashe: Lebe für mich weiter, es war schön mit dir. Rette die Menschen,Mein Schlächter.

Man sah wie Ashe langsam die Augen schloß und die letzte Kraft die ihr blieb verlor.

Leonidas: WEG DA !

Leonidas schubste Tohrin unsanft zur Seite und zog ein kleines Skalpel aus einer der Innentaschen seiner Jacken.

Thorin: Was glaubst du was du da tust ?!

Leonidas: Deiner Frau das verdammte Leben retten du Schwachmatt. Und jetzt geh zur Seite.

Verwundert und mit einem kleinem Funken Hoffnung im Herzen stolperte er zurück.Als meisterhafter Messerwerfer hatte Leonidas eine extrem ruhige Hand was ihm unter anderem auch chirogische Präzision beim Schneiden von Dingen einbrachte.

Leonidas: Vielleicht gibt es Hoffnung. Bitte vertrau mir !

Tohrin: Ich vertraue dir...

Leonidas durfte keine Zeit verlieren er nahm sein Skalpel und schob es in die Wunde. Er trente akurat Sehnen und Fleisch von der infiziösen Rippe und legte daraufhin das Skalpel beiseite.

Leonidas: Tohrin hilf mir ! Halt sie so fest du kannst. Das wird gleich entsetzliche Schmerzen verursachen...

Tohrin drückte Ashe mit beiden Händen fest auf den Tisch.Leonidas nahm eine Hand und griff die Rippe an der Stelle an der die Infektion ihren Anfang nahm.

Leonidas: Bereit ?

Tohrin: Bereit.

Mit allerkraft brach Leonidas die Rippe. Ein unausstehliches Geräusch. Im gleichen Moment riss Ashe abrupt die Augen auf.Unmengen von Adrenalin mussten in diesem Moment durch ihre Wehnen pumpen, was dazu führte das sie augenblicklich nach Luft rang und sich mit dem Oberkörper aufzurichten versuchte. Tohrin hielt sie allerdings zu Boden. Nach wenigen Sekunden verschwand das Adrenalin und Ashe versank in unseglichen Schmerzen die sie mit einem unaushaltsamen Schrei und weit aufgerissenen Augen zum ausdruck brachte.

Leonidas: Gut so ! Halt sie weiter fest, gleich ist es geschafft !

Leonidas entfernte langsam aber sicher die abgebrochene Rippe aus der Wunde. Als er dies tat, zog sich die Entzündung langsam zurück, bis sie schlussendlich ganz verschwunden war.

Leonidas: Holt mir ein Eni !

Ein Eni der anscheind ein Helfer Dayraids´s war kam sofort angerannt und legte seine Hand auf die Wunde. Nun konnte sie problemlos heilen.Leonidas ging ein Stück vom Tisch zurück und atmete tief durch.

Leonidas: Ich war mir nicht sicher ob das funktionieren würde...

Tohrin strahlte aber sein ganzes Gesicht und fiel Leonidas in die Arme.

Tohrin: Ich danke dir ! Du hast sie für mich gerettet !

Leonidas: Für sowas musst du dich nicht bedanken.

Tiha: Außerdem hat er das für uns alle getan, wir sind doch jetzt ein Team !

Tiha streckte euphorisch die Arme in die Luft und hüpfte auf der Stelle.

Tyra: Heißt das ihr werdet uns helfen ?!

Leonidas: Wenn Tiha etwas sagt, dann sollte man nicht daran zweifeln das es passieren wird.

Man konnte erkennen das die Personen im Raum sich alle über diese Nachricht freuten, auch wenn nicht alle ihren Gefühlen Ausdruck verleihen konnten.Tiha sprang mit entschlossenem Gesichtsausdruck auf den Tisch, zog ihr Schwert, richtete es in die Menge aus und sprach.

Tiha: Hört zu ! Wir werden diesen elenden König stürzen komme was wolle. Glaubt daran und es wird passieren.

Tihas Entschlossenheit schien ansteckend zu sein. Die Leute skandierten ihren Namen und den von Dayraid...Tohrin hingegen intressierte im Moment nur eines und das war die Unversehrtheit seiner Gefährtin. Gesundheitlich schien es ihr inzwischen schon besser zu gehen. Der Knochen war wiederhergestellt und die Wunde fast verheilt, so das sie sich aufrichten konnte.

Ashe: Tohrin, was zum Teufel war das ?

Tohrin: Ich weiß es nicht, dass einzige was ich weiß ist das ich mich schäme das ich dir nicht helfen konnte...

Ashe: Mach dir darüber keinen Kopf, es ist ja noch mal glimpflich ausgegangen dank unserem neuen Kameraden.Ashe drückte Tohrin fest an sich.

Ashe: Trotzdem würde mich interresieren was genau diese ominöse Entzündung verursacht hat.Leonidas ergriff mit besorgter Miene das Wort

Leonidas: Das muss eines der alten Relikte gewesen sein...

Ashe: Alte Relikte ?

Leonidas: Um genauer zu sein Waffen... . Wie z. B. Murasame „Der Lichtbringer“ oder das „Mutierende Wolfsfell“ das Fiona bei sich trägt.

Tohrin: Aber was haben diese beiden Waffen mit der Wunde zutun ?

Leonidas: Ich habe es für ein Märchen gehalten, doch es scheint keines zu sein.

Ashe: Kannst du bitte aufhören um den heißen Brei herumzureden ?!

Leonidas: Dieses alte Märchen besagt, dass die Götter jeder für sich einst ein Relikt geschaffen haben um ihre Stärke zu demonstrieren. Doch als die sturköpfigen unter ihnen einen Streit anfingen, gingen sie im Kampf verloren und fielen zu Boden... auf unsere Welt. Seit dem wurde ihre Existenz nie nachgewiesen.

Keines der Relikte wurde je gefunden, bis vor 2 Jahren.

Thorin: Hm, du meinst Tiha´s Murasame oder ? Das würde passen, Auch Fiona fand ihr Fell vor ca. 2 Jahren in der Nähe Brakmars.

Tiha: Fiona ? Hat dich damals auch ein Stimme gewarnt es zu nehmen ?

Fiona: Ja, und ich habe das Gefühl ich werde es bald bereuen.

Leonidas: Ich nehme an das, dass kein Zufall ist.

Es werden sicher auch andere Relikte gefunden haben, unter anderem der Sram der dich verletzt hat. Ich nehme an, das die Fähigkeiten seiner Dolche diese üble Entzündung hervorgerufen haben

.Ashe: Aber ich verstehe immer noch nicht was daran so schlimm sein soll wenn Menschen diese Relikte finden.

Tiha: Vielleicht sollten wir dieses jemanden fragen, der direkt betroffen ist.

Tiha nahm die Schwertscheide von Ihrer Hüfte zog die Klinge und legte sie auf den Tisch.

Tiha: Murasame sprich zu uns !

Allen wurde kurz schumrig, dann hörten sie eine Stimme in ihrem Kopf.

Murasama: Gegrüßt seit ihr alle.Verwirrt blickten sich die meisten der Anwesenden an, sie verstanden nicht.

Tiha: Keine Panik, dass ist die Stimme des Schwertmeisters der in meinem Katana lebt.

Ashe: Eine wirklich besondere Waffe, so lebendig. Sie passt zu dir Tiha.

Tohrin: Lassen wir das. Ich will wissen warum aufeinmal überall Relikte auftauchen.

Murasame: Tiha ?

Tiha: Erzähl es uns.

Murasame: Also schön, irgendwann musste es ja soweit kommen. Als Tiha damals mich gefunden hat, löste sie damit eine Kettenreaktion aus. Die anderen Relikte wirkten plötzlich wie Leuchtfeuer auf die die ihrer würdig waren.

Es dauerte nicht lange bis so gut wie alle Relikte einen Besitzer fanden.Das Problem an der Sache ist folgendes die Relikte sind mit göttlicher Kraft erfüllt. Und wie die Geschichte zeigt heißt göttliche Kraft in sterblichen Händen meist nichts gutes. Wie in diesem Fall.

Das Problem mit der Armut der neutralen Städte ist kein Zufall. Sollten weitere Relikte gefunden werden wird sich die Lage noch weiter verschlimmern.

Tiha: Verschlimmern ? Wieso ?

Murasame: Wir stehen jeweils für eine menschliche Eigenschaft. Ich verkörpere z. B. Die Rache, Fionas Fell die Instinkte und Srams „Nemesisdolche“ die Armut.

Leonidas: Verstehe ich das also richtig wenn ich sage, dass wenn eines gefunden wird sich die Eigenschaft für das es steht auf die Welt auswirkt und sie beinflusst ?

Murasame: Genau so verhält es sich, es sei den die Relikte werden bekehrt. Findet man sie, sind sie bessesen von ihrem Zeichen, wie ich von der Rache, doch zeigt man ihnen das gute im Menschen, werden sie rein gewaschen und haben keine Auswirkungen mehr auf die Welt. Im Endeffekt geht es darum, das niemals zuviele Relikte wirkung zeigen dürfen wie die Sramdolche es tun.

Wären Rache und Instinkt auf freiem Fuße, so würden wir längst alle Amok laufen.

Tohrin: Ich danke dir Murasame, du warst uns eine große Hilfe.

Murasame: Immer wieder gerne.

Tiha steckte die Klinge wieder an ihren angestammten Platz.

Fiona: Das heißt für uns wohl einen drastischen Planwechsel.

Tohrin: Ja, das ist wahr.„Ich als Anführer Dayraids, verkünde eine neue Mission. Lasst uns Relikte suchen, finden und bekehren !“

Kapitel 6: Eine Freundin

Fiona: Ähm Herr Schlächter ? Ich glaube du hast da ein Problem übersehen, wir wissen nicht wo wir suchen sollen...

Tiha: Ich denke da kann ich Abhilfe schaffen, ich kenne jemanden die weiß wo alles versteckt ist, wirklich alles...

Leonidas: Meinst du wir sollen sie wirklich stören ? Ich meine sie muss grade jetzt unglaublich beschäftigt sein.

Tiha: Die Zeit muss sie sich nehmen, wenn sie weiterhin den Titel „Schutzpatronin der Abenteurer“ tragen will.

Leonidas kramte einen Kompass aus dem Inventar, doch etwas war anders. Dieser Kompass zeigte nicht nach Norden.

Tohrin: Was willst du mit einem kaputten Kompass du „Schmachmatt“ ?

Leonidas legte seine Hand auf den Kompass und man sah wie die Nadel sich in alle Richtungen drehte, ruhiger wurde und schließlich zum Stillstand kam.

Leonidas: Ich habs befürchtet...

Tohrin: Was befürchtet ?

Leonidas: Sie ist im Schloss Amakna.

Tyra: Schloss Amakna ? Ich komme mit, ich habe dort noch etwas zu erledigen.

Tohrin: Tyra willst du wirklich ? Ich meine...

Tyra: Wenn ich das jetzt nicht regel dann werde ich es nie tun !

Tohrin: Gut. Tiha, Leonidas, Tyra und ich werden zum Schloss Amakna reisen.

Ignis, Fiona und Ashe ihr werdet in der Zeit versuchen weitere Informationen über potenziele Träger von Reliktwaffen einzuholen.

Alle stimmten in ein einvernehmliches AIE ! Ein.

Tohrin: Tyra, schaffst du es 4 Personen über die Distanz zu teleportieren ?

Tyra: Grad noch so aber das wird klappen. Ihr kennt ja das Spiel.

Die vier legten ihre Hände auf Tyras Schulter und Momente später, fanden sie sich in einem absolut dunklem und feuchtem Raum wieder.

Tiha: Na toll, du hast uns in den Keller verfrachtet...

Tyra: Sei froh das ich dich nicht im Nether verloren habe.

Tiha: Jetzt darf ich wieder Taschenlampe spielen.

Tiha holte Murasame heraus und ließ ein schwaches aber ausreichendes Licht erscheinen.

Tiha: Was sagt der Kompass ?

Leonidas blickte auf den Kompass und wunderte sich warum er plötzlich hinter sich zeigte, das ergab keinen SInn. Doch bevor er den Gedanken zuende denken konnte, trat eine Frau aus den Schatten hinter ihnen und legte Leonidas einen Stab um den Hals und drückte kräftig zu.

???: Wer seit ihr ? Was wollt ihr hier ?

Tiha konnte das Gesicht der Frau erkennen.

Tiha: Halt ! Nehra STOP ! Wir sind es Leonidas und Tiha.

Nehra entspannte sich deutlich und ließ ihren Stab langsam von Leonidas Hals gleiten.Ihr Stab maß ca. 2,00 m und war damit gut einen halben meter größer als sie selber. Er war blau und schnörkellos, als wäre es ein normaler Holzstab. Doch bei genauerem Hinsehen im dämmrigen Licht erkannte man Gravierungen im Holz, als hätte jemand sie eingebrannt. Orbis „Der Kompass“.

Sie selbst hatte dunkelbraune lange Haare und hüllte sich in eine Art Kutte die ihr etwas mysteriöses Verlieh. Ein schmales Gesicht ziehrte ihren Kopf. Die Augen waren besonders, ein rotes und ein blaues.

Tohrin wunderte sich darüber. WIe konnte jemand ein rotes Auge haben ?

Nehra: Was habt ihr beiden hier verloren ? Ich habe zu tun ! Unschuldige befreien und solche Sachen...

Tiha erklärte Nehra kurz die Lage.

Nehra: Orbis also auch ?

Murasame meldete sich kurzerhand zu Wort.

Murasame: Orbis ist das Machwerk von Feca. Hier in der Welt der sterblichen symbolisiert dieses Relikt Trostlosigkeit. Doch es scheint mir in den richtigen Händen.

Nehra: Ihr wollt also das ich etwas für euch aufspüre ?

Leonidas: Ja und zwar dringend.

Nehra: Das kann ich tun, doch werde ich dafür etwas verlangen. Das ich hier in Kampfkraft schwimme muss ausgenutzt werden.

Tohrin: Was wäre das ?

...Im Kerker des Schloßes sitzen viele von Astrubs König unschuldig verhaftete Bürger fest. Meist Kritiker und Freidenker, die sich gegen den Tyrannen gewandt haben. Ich will sie hier rausholen und ihr werdet mir helfen.

Tohrin: Es kostet zwar Zeit, aber wir tun wenigstens etwas gutes und bekommen was wir wollen.

Nehra: dann lasst uns keine Zeit verlieren.

Die Gefährten bewegten sich schnurrstracks aus dem Kellerraum hinaus und nahmen eine Wendeltreppe die sie in noch tiefere Gewölbe führte.

Tiha: Wo ist eigentlich Tyra hin ?

Tohrin: Der kommt schon zurecht, hat noch was zu regeln.

Nehra die vorraus lief stopte plötzlich an einer Ecke, so das alle anderen in sie hineinliefen.

Tiha: Hey.

Nehra: Ruhe !

Nehra guckte vorsichtig um die Ecke und spähte in den Kerkerraum hinein. Unzählige Zellen reihten sich in dem breiten Gang aneinander. Durch die Gitterstäbe erkannte man ausgemerkelte Gefangene, teils mit Spuren von Folter.

Nehra: Dieser Elende Bastard, dafür wird er bezahlen.

Leonidas: Es ist mir hier zu still. Keine Wachen. Nichts was uns daran hindern sollte die Gefangenen zu befreien. Es riecht nach Falle...

Nehra interresierten Leonidas Worte wenig und so begab sie sich in ihrer Wut und ohne nachzudenken in den Korridor.

Tiha: Nehra, komm zurück verdammt !

Tiha wollte Nehra hinterher rennen doch nach dem sie den ersten Schritt getan hatte merkte sie, dass sie nicht mehr vorankam. Sie blickte zu Boden und musste depremiert feststellen das sie direkt in eine Lähmungsfalle aller bester Sramgüte gelaufen war. Auch den anderen hinter ihr erging es nicht besser. Sie steckten fest nur Nehra konnte sich noch frei im Korridor bewegen.Am Ende des Ganges erhob sich eine dunkle angsteinflössende Stimme.

???: Ach wie fein. Die nächsten Dayraid-Lämmer die ich schlachten kann. Da kleben sie am Boden wie Insekten in einem Spinnennetz.

???: Wenn ihr euch fragt wer ich bin, ich bin Aran. Von Beruf Foltermeister und für alles zuständig was irgendwie furchtbar wehtut.

Tohrin: Du hast Ashe fast getötet !

Aran: Die Eni ? Nicht tot ? Zu Schade, muss verdammt schmerzvoll gewesen sein die Entzündung loszuwerden. Allerdings kann ich meine Fehler ja jetzt wieder ausbügeln vier auf einen Streich.

Aran ging auf die vier Dayraider zu und ignorierte Nehra vollkommen. Als er allerdings an Nehra vorbei wollte hielt sie ihm ihren Stab vor die Nase.

Nehra: Du glaubst doch nicht ernsthaft das ich dich so einfach durchlasse ?

Aran: Es hätte mich auf jedenfall schwer gewundert.

Nehras Wut auf den Foltermeister war unabkennbar und ihr Gerechtigkeitssinn forderte sie dazu auf dem ganzen ein Ende zu setzen.Sie wich zurück und machte sich kampfbereit.

Aran: Dann werden meine beide Schätze also heute Feca, äh ich meine Eni Blut lecken... Was bist du eigentlich ? Wieso erkenne ich das nicht. Und was soll dieses rote Auge ?

Nehra: Spielt das eine Rolle ?

Aran zog die Nemesisdolche aus einer Seitentasche und verschwand im Nichts.

Aran: Du kannst mich nicht sehen, nicht riechen und nicht fühlen. Weglaufen kannst du hier auch nicht. Gib auf ! Es wäre Selbstmord in dieser Enge gegen mich zu kämpfen.

Nehra: Glaubst du du wärst der einzige mit einer mächtigen Waffe in der Hinterhand ? Es wird gesagt ich weiß wo alles versteckt ist und das werde ich dir nun beweisen.

Sie nahm ihren Stab in beide Hände und tippte mit ihm sanft aber bestimmt auf den steinernden Boden. Ein Geräusch das sich anhörte als würde in absoluter Stille ein einzelner Wassertropfen in einen Teich tropfen erfüllte den Raum.

Aran: Was hast du getan ?! Ich fühle mich so schwer, arg.

Nehra: Ein Kompass funktioniert mit den Magnetfeldern dieser Welt und so kann ich mit meinen Kräften auch wenn es nur ein kleiner Teil an Masse ist ihr Gravitation verleihen, die eigentlich nicht möglich wäre. Ist doch genial oder nicht ? Sei lieber froh das deine Waffe aus Olymponit ist und nicht aus billigem Metal. Das hätte dich sofort zerquetscht...

Aran: Du mieses Stück...

Aran hatte inzwischen keine Kraft mehr sich aufrecht zu halten und sank zu Boden.

Aran: Glaub nicht das du mich so einfach besiegen kannst. Der ganze Raum ist mit tödlichen Fallen vermient, ein falscher Schritt und du bist Geschichte. Bisher hast du nur Glück gehabt.

Nehra: Glück ? Das ich nicht lache. Wie oft muss ich dir das eigentlich noch sagen ? Ich weiß wo alles ist...

Nehra tänzelte um die Fallen herum als würde Sie auf einem Ball tanzen und näherte sich Aran immer mehr um es zu beenden.

Aran: Du magst wissen wo alles ist doch bist du auch so schnell wie ich ?Mit aller letzter Kraft hiefte er regelrecht seine beiden Arme nach oben und stach mit einem der Dolche Nehra gradewegs durch ihren rechten Fuß.

Aran: Hehe, das wars es ist nur eine Frage der Zeit bis dich der Schmerz der Wunde überwältigt !

Nehra schluckte kurz und schaute Aran dann schmunzelt und befriedigt an.

Nehra: Genau das was ich wollte...Nehra hob ihren Stab und konzentrierte sich auf ihren Fuß. Man sah eine kleine Blase aus der Wunde austreten.

Aran: Was zum Teufel ist das ?

Nehra: Sieh es dir doch mal genau an dann erkennst du es.

Aran: Ein Miniatur Feca-Schild ?!

Nehra: Richtig. Du hast mit deinen Dolchen genau in das Schild gestochen das ich in meinem Körper gebildet habe und ich konnte das Gift so abfangen und sammeln. Und jetzt Foltermeister wirst du gefoltert. Friss deine eigene Medizin.

Nehra nahm die Kugel und stopfte sie Aran in den Mund. Sie hielt ihm Mund und Nase zu um ihn zum schlucken zu zwingen, was ihr auch gelang.

Nehra: Nun fühle selbst was viele deiner unzähligen Opfer fühlen mussten...

Aran schrie auf und wand sich unter Schmerzen auf dem Boden. Er brachte letzte Worte unter Qualen heraus.

Aran: Wie kannst du so stark sein verdammt...

Nehra: Da du es eh nicht mehr lange machst, sag ichs dir. Ich bin ein Nephilim. Oder wie gewöhnliche Menschen es sagen würden ein Halbengel. Anscheinend hatten Feca´s Gehilfen eine ausschweifende Zeit in der Welt der sterblichen verbracht. Du fragtest mich warum ich das rote Auge habe ? Je öfter ich meine Kräfte nutze desto mehr lässt meine Sehkraft nach, ich bin eben nur ein Halbwesen... doch reicht es um als Schutzpatronin die zu schützen die für das gute kämpfen. Viel Spaß in der Hölle …. Aran.

Kapitel 7: Tyra(nei)

...währenddessen bei Tyra...

Tyra schweifte in Gedanken während er einen langen Gang mit vielen Fenstern entlang rannte. Er dachte darüber nach was er wohl tun würde wenn er sie findet und versuchte sich innerlich vom Gedanken zu überzeugen, dass es keine andere Möglichkeit gab.

Als Tyra durch eines der unzähligen Burgfenster blickte sah er sie. Ein fast genau so kleiner Xelor wie Tyra es war. Sie saß seelenruhig auf dem Dachsimms des Schlosses und ließ ihren Blick in die Ferne schweifen. Tyra holte noch ein letztes Mal tief Luft und teleportierte sich einige Meter hinter sie.

Diesmal ohne einen Stolperer oder irgendeine Unsicherheit. Tyra wirkte hochkonzentriert und für alles was nötig war bereit.

Tyra: Lange nicht gesehen...Freya.

Die Xelor die bis eben grade die Aussicht genoß stand langsam auf und drehte sich zu Tyra um. Sie war wunderschön. Ein bisschen größer als Tyra aber sie ähnelte ihm auf irgendeine Weise sehr. Feuerrotes Haar fiel ihre Schultern herab und eine eng anliegende, in schwarz gehaltene Kampfmontur ziehrte ihren markellosen Körperbau. Auf ihrem Rücken war ein sehr großes Schwert, dass die Form einer Flunder hatte befestigt. Doch schien es unvollständig als würde die linke Hälfte der Klinge fehlen.

Freya: Warum bist du hier ? Willst du mich richten ? Ich denke das könntest du nicht selbst wenn du es wolltest.

Tyra blickte zur Seite und sah den blauen Himmel der an ihm vorbeizog genau an.

Tyra: Darüber habe ich schon lange nachgedacht und bin zum Schluss gekommen das du zur Schande geworden bist und Schande wie du es bist darf es auf dieser Welt nicht mehr geben. Nie wieder. Außerdem werde ich mir die andere Hälfte von „Hiramekarei“ zurückholen. Diebin...

Er öffnete seinen Mantel und warf ihn demonstrativ zur Seite. Ein Schwert kam zum Vorschein, dass wie ein gespiegeltes Abbild von Freyas Waffe ausah. Es war die linke Hälfte von Hiramekarei.Beide zogen ihre Schwerter nahezu zeitgleich. Mancher mag sich wundern wie ein Xelor so eine gewaltige Waffe händeln kann, doch war Hiramekarei aus Federobsidanta gefertigt. Sein Gewicht ging gegen null und doch hatte es die Dynamik eines normalen Schwertes.

Tyra: Den letzten Kampf hast du gewonnen, doch das hier ist kein Training mehr ! Jetzt mach ich ernst !

Die beiden Xelors blickten sich tief in die Augen und stürmten los. Als die beiden Klingen sich trafen gab es einen kurzen Moment in dem die Zeit fasst stehen zu bleiben schien. Doch schon kurz danach entfachte der Zusammenprall machtvolle Blitze die sich wild durcheinander zu allen Seiten regten. Beide mussten zurückweichen.

Freya: Die Klingen sehnen sich nach einnander. Sie suchen die Zweisamkeit !

Noch während Freya ihren Satz aussprach fing Tyra´s Herz wie wild an zu pochen. Danach Kopfschmerzen. Er fasste sich an den Kopf und ging auf die Knie. Es war wie ein Chaos aus Wörtern die er nicht entziffern konnte die plötzlich durch seinen Kopf wanderten.

Tyra: Mein Kopf... arg …Freya sah eine Chance die Fehde schnell zu beenden und nutzte die Gelegenheit. Sie lief los sprang ab und reckte die Waffe mit Leichtigkeit über den Kopf um mit voller Kraft zuschlagen zu können.

Tyra blickte nach oben und hatte sich schon mit seinem Versagen abgefunden, als sich wie aus dem nichts seine Hälfte von Hiramekarei selbstständig machte.Ein Lila Kreis gleich einem Ziffernblatt bildete sich um das Schwert und die Zeit in einem Radius von ca. 10 Metern schien still zu stehen.

Freya hing regungslos mit grimmigen Blick in der Luft fest als hätte man sie tiefgefroren.Wieder hörte er eine Stimme in seinem Kopf, diesmal jedoch glasklar.

Hirame: Tagchen, ich bin Hirame. Schwert und Lebensretter von Beruf !

Es dauerte keine Sekunde bis sich eine zweite Stimme erhob.

Karei: Hirame liebt das Rampenlicht. Aber da bin ich nicht besser.

Beide Stimmen in seinem Kopf lachten herzlich.

Tyra: Ich muss verrückt geworden sein...

Hirame: Das mag für uns zwar ein wenig gelten, aber dir geht’s eigentlich noch gut. Wie geht’s Murasame eigentlich so ? Alles fit bei dem alten Schnatterviech ?

Tyra: Ihr seit Schwertgeister wie Murasame oder ?

Karei: Er hats gepeilt Hirame ! Und ich dachte ich müsste ihm das noch groß und breit erklären.

Tyra: Aber wie kann das sein ? Hiramekarei ist ein außergewöhnliches Schwert aber kein verlorenes Relikt.

Hirame: ...und der soll würdig sein Karei ?

Karei: Mach ihm keinen Vorwurf Hirame. Wie hätte er das wissen sollen ? Er hatte zwar schon immer ein gutes Herz, doch gehört mehr dazu um sich einem Relikt als würdig zu erweisen. Da du nun auch mit deiner Vergangenheit im reinen zu sein scheinst, bist du würdig unsere Macht gewissenhaft einzusetzen.

Tyra: Hätte ich gewusst das ich seit Jahren ein Relikt mit mir rumtrage... . Doch für Zweifel ist hier jetzt kein Platz.Tyra richtete sich wieder auf und widmete sich wieder Freya. Er nahm die Klingenhälfte aus ihrer Hand und rammte sie in den Boden. Mit ein wenig Demut erinnerte er sich an die sorglose Zeit die beide in der Vergangenheit miteinander verbrachten und strich ihr sanft über die Wangen.

Tyra: Hirame ? Karei ? Bereit ?

Hirame & Karei: Bereit zu jeder Zeit ! Zeig dieser Schande zuwas der Zeitbrecher Hiramekarei entfesselt fähig ist.

Lässig schnippste Tyra mit den Fingern und die eingefrorene Zeit schien augenblicklich weiter zu laufen. Freya die verduzt in ihre Hände blickte, knallte auf den Boden und rollte über das Dach von Schloss Astrub.

Freya: Was passiert hier ?!

Tyra zog Karei aus dem Boden.

Tyra: Hey Freya, guck mal was ich hier habe.

Er hielt Karei in der linken und Hirame in der rechten Hand. Beide flackerten in lila Flammen als Tyra seine Kraft in sie leitete.

Tyra: Die innere Kraft eines Xelors. In reiner Blüte, unverfälscht und klar. gespiegelt in machtvollen Flammen aus Zeiten in denen sterbliche wie wir nicht einmal geboren waren.

Er klang selbstbewusst und standhaft wie nie, als wäre es ein anderer Xelor als zuvor.Tyra hielt Hirame und Karei hoch und lächelte schämich.

Freya: wie hast du ?!

Tyra: Ich denke das spielt keine Rolle mehr.

Tyra ballte die Faust und setzte sich im Schneidersitz auf den Boden.

Tyra: Ich gebe dir noch eine Chance mich zu erledigen. Ich bin hier klar im Vorteil und kein Unmensch.

Freya: Nur weil du Hiramekarei hast bildest du dir ein so überlegen zu sein ? Das wirst du bereuen. Spüre meine Macht !

Freya regte die Hand in die Luft und schrie.

Freya: Faust des Xelors !!!

Ein Dimensionsportal erschien einige Meter über Tyras Kopf und eine mächtige steinernde Faust in Bandagen gewickelt drückte sich hindurch. Sie schnellte erbarmungslos nach unten. Das Dach des Schlosses krachte ein als wäre es aus Pappe und Freya gab ein wahnwitziges lachen von sich.Der Staub und Rauch verzog sich langsam und zum Vorschein kam Tyra, der in entspannter Haltung immer noch da saß wo er vor wenigen Augenblicken saß.

Neben ihm die gespaltenden, brennenden Überreste von dem Fels der ihn eigentlich begraben sollte.

Tyra: Freya... immer wieder habe ich dir gesagt was du für mich bist und ich kann die Chancen nicht mehr zählen die ich dir gegeben habe. Das alles wird jetzt endlich ein Ende finden...

Tyra stand auf und warf Karei in all seiner lodernden Pracht ohne zu zucken in Freyas Richtung, nicht wirklich schnell oder kraftvoll. Als würde er Freya nichts zutrauen.Freya fing das Schwert mit Leichtigkeit.Tyra: Danke !

Im Moment des fangens nutzte Tyra das Schwert als Punkt für eine schnelle aber gezielte Teleportation, griff sich Karei, stieß Freya zu Boden und rammte beide Klingen links und rechts von ihrem Kopf in die Überreste des Daches.

Freya: Warum Tyra? Warum...

Tyra: Würdest du jemanden am Leben lassen der von heute auf morgen ohne ein Wörtchen zu sagen verschwindet um sich der Königsarmee anzuschließen ? Du hast unzählige Menschen vor deinen Augen sterben sehen und hast nichts dagegen unternommen, dich von Dayraid abgewendet und uns verraten...Leb wohl, Schwesterherz...

Freya schwieg.

Tyra: Hirame, Karei vereinigt euch !

Die beiden Klingen vibrierten und auch hier wurden leuchtende Gravuren auf den Hälften sichtbar. Auf Hirame war zu lesen:

„Zwillingsschwerter“

Auf Karei

:„Xelors Zeitenbrecher“

Wie zwei unterschiedlich gepolte Magneten zogen sich beide Hälften zusammen und ergaben nun wieder ein komplettes Schwert. Ein Kopf rollte langsam über das Dach und fiel schließlich von diesem.

Hiramekarei war wieder eins geworden.Tyra wendete sich ab, steckte das Schwert, dessen Hälften nun wieder vereint waren auf seinen Rücken, zog den Mantel wieder an und machte sich auf den Weg zurück zu seinen Freunden.

Kapitel 8: Vergangene Dunkelheit

Tiha, Leonidas und Co. Konnten sich inzwischen wieder aus der Lähmungsfalle des ehmaligen Foltermeisters der Königsarmee befreien, da sie nach Aran´s tot ihre Wirkung verlor.Nehra´s erstes Anliegen war die Befreiung der unschuldigen Gefangenen.

Da Aran nicht mehr war öffnete mit Hilfe seines Schlüssels den er mit sich getragen hatte, sämtliche der im Kerker vorzufindenen Zellen.

Tohrin: Nehra, so gutherzig ich auch bin, wir hatten einen Deal. Jetzt bist du an der Reihe.

Die Gruppe hörte wie etwas die Wendeltreppe die in den Kerker führte hinunter tapsen. Es war Tyra.

Tyra: Ich habs erledigt Tohrin.

Tohrin: Sei Stolz auf dich und zieh nicht so ne Miene...

Tyra: Ja aber es ist nicht einfach.

Tohrin: Das wird wieder. Es war verdient und gerecht.

Nehra: Schluss jetzt mit der Gefühlsduselei. Ich hab da noch ein paar andere Menschen zu retten, werden in letzter Zeit nicht grade weniger. Ihr wollt Wissen wo die Relikte sind ich zeige sie euch.

Nehra zückte ihren Stab und fixierte mit ihrem Blick die Mitte des Raumes.

Nehra: Orbis, von Feca´s Gnaden erfüllt zeig mir wo alles versteckt ist und was doch nicht gefunden werden kann !

Der Boden fing leicht an zu vibrieren, kurz danach veränderte sich der steinernde Boden unter ihnen. Er war zu einer Weltkarte geworden. In Mitten dieser leuchte ein heller roter Punkt. Sowie einige Punkte weitab ihrer Position.

Nehra: Im Zentrum sind wir. Das heißt:

  • Hiramekarei: Xelors Zeitenbrecher
  • Murasame: Ecaflips Lichtbringer
  • Orbis: Fecas Suchender
  • Nemesis: Srams Verwesung
und schlussendlich Tohrins...

Tohrin: Unwichtig. Mach weiter...

Nehra zeigte auf einen weiteren Punkt.Nehra: Außerdem befinden sich im Dayraid HQ:
  • Lupus: Ogniquaks Wolfspelz
  • Dragoon: Osamodas Bestienpeitsche
  • Todeschrei: Cra´s Visier
Weitere befinden sich in der Nähe von Brakmar. Leider kann ich sie nur verschwommen wahrnehmen es ist so als wollten sie sich nicht finden lassen. Ich kann nur sagen, dass es weitere sechs Relikte sind.

Tiha: Ich nehme an Doomraids Eigentum.

Tyra dachte angestreng nach.

Tyra: Das heißt 12 Relikte in potenziel richtigen Händen. Fehlen noch weitere sechs Relikte.

Nehra schluckte und deutete auf der steinernde Karte auf Astrub.

Nehra: Sechs Stück in Astrub und Umland.

Leonidas: Die Königsarmee...

Tohrin: Lasst uns vorerst zum HQ zurückkehren und die Lage besprechen. Wir müssen dieses ganze Chaos ordnen.

Tyra: Ich schaffe es leider momentan nicht soviele Personen zu transportieren, Zeitmanipulation mag mächtig sein, zehrt aber auch an der Kraft.
Leonidas stöhnte.

Leonidas: Okey...

Und so ging der Trupp zurück zur ihrer Kaverne unter dem Tanila Plateu und fand sich in der großen Halle ein. Sie wurden schon freudig von Fiona, Ignis und Co. Erwartet.

Fiona: UND UND wie ist´s gelaufen ?

Tiha schilderte kurz die Lage.

Fiona: Gott, sei dank geht es dir gut Tiha.

Fiona nahm Tiha so fest in den Arm das sie in Fionas pelzigem Gewand gradezu verschwand. Sie bekam grade noch ein paar Worte herraus genuschtelt.

Tiha: We...st...ieser...O...a ?

Tatsächlich stand auf der Türschwelle eine junge Frau ca. 25 und Osa. Man sah direkt das sie wohl die ein oder andere Eigenart besitzen musste. Im Schlepptau hatte Sie 2 Tofus. Beide hatten einen äußerst aggresiven Blick. Man konnte schon fast ihre Gier nach Fleisch fühlen. Zudem trugen sie über das ganze Federkleid Kriegsbemalung genau wie sie selber am ganzen Körper kriegerische Symbole tatooviert hatte.

???: Hey du da mit dem Katana, was guckste so dumm ? Noch nie nen Osa gesehen ?

Tiha musste sich schon jetzt immens zurückhalten ihr nicht an die Gurgel zu gehen.

Thorin: Hey Alleria, ganz ruhig das sind Freunde...

Alleria begutachtete Tiha und Leonidas von oben bis unten.

Alleria: Hm, Tiharala Schattenklinge und dieser Messerwerfer-Armee-Dödel. Warum nicht, Bauernopfer braucht schließlich jeder Krieg.

Tiha war das alles zuviel, auf demütigung reagierte sie dank ihrer Vorgeschichte sehr empfindlich.

Leonidas: Zu deinem eigenem Schutz Alleria, lass das wenn du nicht als bald den Chafer-Friedhof von unten sehen willst.

Alleria: Wie bitte ? Willst du mir Angst machen ? Vor der Flachbrust da hab ich doch keine Angst.

Tiha: Bitte was ?!?!?!

Leonidas merkte wie Tiha innerlich brodellte. Als Tiha ganz langsam mit nur einem Finger Murasame berührte, endstand zu Tihas Füßen ein Schatten der sich im ganzen Raum ausbreitete. Die Temperaturen sanken rapide und Tihas soeben rotgefärbte Augen taten ihren Rest.

Alleria wich mit mit verängstigtem Gesichtsausruck zurück und erschreckte sich als sie gegen die Wand staß.

Leonidas: Tiha, Stop wach auf !

Als er sah das es keinen anderen Ausweg mehr gab, rammte er sie zu Boden.Ihr Schwert fiel ihr aus der Hand und es war als würde Tiha aus einer tiefen Trance erwachen. Sie stand auf und rannte sofort von sich selbst verängstigt aus dem Raum.

Fiona: Keine Sorge, ich kümmere mich um Tiha.

Fiona lief Tiha hinterher.Tohrin hingegen packte Leonidas am Arm und zog ihn zur Seite.

Tohrin: Was zum Teufel war das ?!

Leonidas:... Maniefestierter Rachedurst. Sie hat eine abscheuliche Vergangenheit hinter sich. Voller Schmerz, Leiden und nahezu grenzenloser Demütigung. Murasame ist ein sehr empfindliches Schwert wenn es um Emotionen geht. Es spiegelt das Abbild der eigenen Seele wieder.

Alleria näherte sich den beiden und räusperte sich.

Alleria: Ähm, es tut mir Leid...wirklich. Ich habe dummerweise eine etwas ablehnende Haltung gegebenüber Fremden.

Leonidas: Das rechtfertigt zwar in keiner Weise dein Verhalten gegenüber Tiha, doch denke ich das es dir wirklich leid tut. Lass sie aber bitte in nächster Zeit vorerst in Ruhe.

Alleria: Das ist wohl das beste. Warum ich aber letztendlich hier bin hat erfreulichere Gründe. Tohrin ich hatte Erfolg !

Tohrin: Das ist wirklich eine gute Nachricht.

Tohrin: Das heißt Doomraid zieht mit bei Projekt Dayraid ?

Alleria: Ja das werden sie. Splinther mag zwar nicht immer der emphatischste zu sein, doch haben deine Worte in der Blob-Ebene wohl doch Wirkung gezeigt. Wir können losschlagen sobald alle bereit sind.

Leonidas: Damit steigen die Chancen auf Sieg erheblich. Zudem denke ich das Tiha bis Morgen wieder auf den Beinen ist.

Tohrin: Sehr schön. Ich werde Splinther per Brief-Piepmatz darüber informieren das wir im Morgengrauen losschlagen werden.

Kapitel 9.1 : Projekt Dayraidbiggrinrachenwut !

...Am nächsten Morgen...

Der allererste Lichtfunke versuchte grade verzweifelt den Horizont zu überwinden, als sich Dayraid zum Aufbruch bereit machte. Tohrin stand wie ein Anführer es sollte mit breiter Brust vor seinen Anhängern und sagte letzte Worte vor dem kommenden Schlachtzug.

Tohrin: Hört zu Freunde ! Heute werden wir Geschichte schreiben. Wir werden das Land von dem Ungeziefer befreien und den Frieden zurückbringen. Wenn es sein muss kämpfen wir bis in den Tod, durch die Hölle und zurück !

Unsere Helden und weitere mehrere hundert motivierte Fußsoldaten stimmten euphorisch ein.

Thorin: Es ist Zeit, lasst uns losziehen !

Die Menschenmenge machte sich auf den, während Thorin nochmals seine stärksten Krieger um sich scherrte.

Thorin: Wir werden Nord- und Südtor angreifen, Doomraid wird die beiden anderen Seiten attackieren. Das sollte für genug Verwirrung sorgen um uns ins innerste durchzukämpfen.Ashe blickte zu Leonidas und erhob das Wort.

Ashe: Die hier sind für dich, sehe es als Dank für mein Leben. Ich bin mir sicher sie sind bei dir in guten Händen.

Ashe reichte Leonidas die Nemesis-Dolche.

Leonidas wirkte erstaunt, freudig und demütig zur selben Zeit.

Leonidas: Ich danke dir für dein Vertrauen, ich werde mein bestes tun sie für unsere Sache einzusetzen.

Thorin: Jetzt wo das geklärt ist kommen wir zur Aufteilung. Fiona, Tiha, Alleria und Tyra ihr werdet das Nordtor unterstützen. Leonidas, Ashe, Ich und Ignis übernehmen die Südseite.

Thorin: Eins noch, versprecht mir das ihr nicht sterbt, wir feiern unseren Sieg gemeinsam !

Alle: NIEMALS !

Die Gefährten teilten sich auf und gingen ihre Wege.

Tiha´s Truppe hatte als erstes ihr Schlachtfeld erreicht. Der Kampf war bereits in vollem Gange. Anscheind kam der Angriff unerwartet, das riesige Tor war bereits eingerissen und mehrere Dayraid-Soldaten waren dabei die beiden Türme an den Seiten des Tores einzunehmen. Allerdings das nicht ohne Verlust.Jedem wurde spätestens jetzt klar das nicht alle lebendig nach hause zurückkehren würden. Jetzt schon war der Boden getränkt mit dem Blut von mutigen Kämpfern.

Tiha: Bleibt wohl nicht mehr viel zu tun ? Wir sollten weiter ins innere Vordringen.

Als die vier erste Schritte durch das Tor machten zeigte sich das es wohl doch noch Hindernisse zu überwinden gab.

Alle spürten die Hitze im Rücken als ein Feuerball auf sie zugeschnellt kam. Sie wichen aus und die Flammen ließen ein Astruber Haus in Flammen aufgehen.

???: Och Schade...

Alleria: Wer ist da !

Eine Gestalt, wahrscheinlich Übermagier kam aus dem Schatten eines Hauses hervor.

Helya: Wenn ich mich vorstellen darf, ich bin Helya. Ihr dürft mich aber auch einfach die Valküre nennen.

Alleria: Wir haben keine Zeit für große Vorstellungsrunden. macht euch auf den Weg !

Tiha: Gut. Viel Glück...zereiß sie in Stücke, sonst hol ich das nach.

Tiha lächelte scherzhaft, schnappte sich Fiona und Tyra und zog weiter.

Alleria: Ich werde das hier schnell beenden. Ich habe eine Aufgabe zu erfüllen und du stehst mir im Weg.

Helya: Hm, mutig. Gefällt mir. Ich mag deine direkte Art und deine knuffigen To...

Alleria konnte das Gesülze von Helya nicht mehr ertragen und ging zum Angriff über.

Alleria: Leya, Lana, Attacke !

Alleria´s Tofuzwillinge die sie immer mit sich führte stürmten wie von Sinnen in atemberaubendem Tofutempo los.

Helya: Tofus ? Das wird ein prächtiges Abendessen.Helya sah die beiden Tofus auf sich zukommen und bereitete sich vor den Angriff zu kontern. Als Leya von rechts in ihre Seite springen wollte griff Helya einfach zu und das kleine Tofu zappelte hilflos in ihrer Hand. Das gleiche passierte auf der linken Seite mit Lana.

Helya: Komm schon, da ist jawohl noch mehr drin. Die Dinger sind zwar putzig, aber nicht gefährlich...

Alleria ignorierte alle Anspielungen auf ihre vermeintliche Schwäche, griff sich die zweifarbige Peitsche die an ihrer Hüfte befestigt war und rollte sie aus.

Helya: Haben die beiden schon aufgegeben ? Die wehren sich ja garnicht mehr.

Alleria: Nein meine Liebe, sie wissen im Gegensatz zu dir nur was gleich passieren wird.

Alleria blickte ihre Waffe an die sich zur gleichen Zeit wie eine Spirale um ihren Unterarm wickelte und in ihrer ganzen Farbenpracht erstrahlte.

Alleria: Dragoon, die Bestienpeitsche: Osamodas Peitsche. Gespeist mit Teilen der Macht ihrer besten und wohl bekanntesten Schöpfungen. Und wenn du glaubst das diese Tofus da gewöhnlich wären muss ich dich leider schwer enttäuschen.

Leya, Lana, bereit ?

Ein zustsimmendes fipsen wahr zu vernehmen.Direkt nach dem zustimmendem Gezwintscher entpuppten sich die beiden Tofus als das was sie waren. Es waren an Dragoon gebundene Seelenfragmente von Terrakourial und Aguabrial.

Alleria: Mal sehen wie du da mitkommst !

Während Leya´s Körper in ein geschmeidiges Ocker überging entschied sich Lana für ein beruhigendes Türkisblau.

Helya: Sch..., was sind das ? Überraschungstofus ? Warum wachsen die ?!

Sie musste die beiden ehemaligen Fellknäule notgedrungen loslassen und einige Schritte zurückweichen.

Die beiden ehemaligen Tofuzwillinge hatten sich inzwischen in kleine Ebenbilder ihrer Essenz verwandelt.Leya die ein Teil von Terrakourials Seele in sich trug ähnelte ihm nun bis auf die letzte Schuppe. Circa zwei Meter groß, einen Körper eines Drachen würdig. Die steinernden ockerfarbigen Schuppen klirrten jedesmal wenn sich die brachialen Schwingen auch nur leicht erhebten.

Lana stand dem ganzen in Nichts nach. Sie die Aguabrial die treue Schwor zog es allerdings vor eine etwas elegantere Form anzunehmen. Ihr Körper schien wie über jahrtausende von tobenden Wellen geschliefen. Wie aus einem Guss. Zwischen den Schuppen des Körpers drang immerwieder Wasser hervor das den Torso benetzte.

Helya: Miniaturdrachen, schick ! Du willst das schnell beenden ? Dann werd ich dir dabei helfen.

Helya erhob ihre rechte Hand und zielte auf das Abbild von Terrakourial

Helya: Sintflut !

Unmengen an Wasser kanalisierten sich zu einer meterhohen Wasserwand die dabei war in sich zusammenzubrechen und sich über Terrakourial zu ergießen.
Alleria: Aguabrial dein Einsatz !

Aguabrial sprang los und stürzte sich wutentbrand vor Terrakourial um die immensen Wassermengen abzufangen. Schützend nahm er eine seiner Schwingen und plazierte diese vor Terrakourial. Man sah wie das Wasser regelrecht von Aguabrial absorbiert wurde.Helya war nicht besonders begeistert von dem Verlauf des Kampfes und rief sich ein weiteres Element zur Hilfe.

Helya: Meteor !

Man sah wie sich aus einer Wolke ein dicker Fels hervorquetschte, der beinah die größe eines Einfamilienhauses umfasste.Terrakourial, noch immer geschützt durch Aguabrials Schwinge erhob sich in die Luft und näherte sich dem Meteor. Als er ihn schließlich erreichte, packte er ihn mit seinen Krallen und stemmte sich dagegen. Langsam glitt er zu Boden und warf den Brocken sanft in eine vor kurzem endstandene Ruine.

Kurz danach öffneten beide Drachen ihre monströsen Schwingen und wagten sich in die Offensive. Terrakourials Schuppengeflecht richtete sich in Richtung Helya aus, genau wie das von Aguabrial.
Alleria: Keine Gnade, TÖTET SIE !

Aus Aguabrials geöffneten Schwingen lösten sich kleine Wasserkugeln die sofort zu Eis kristallisierten und Richtung Helya schoßen.Ein ähnliches Schauspiel konnte man bei Terrakourial beobachten. Nur das es hier kein Wasser war, sondern spitze Diamantfragmente die sich auf den weg machten Helya auszulöschen.

Helya blickte in den Himmel und sah sich einer unausweichlichchen Mischung aus tödlichen Diamantspitzen und kalten Eiskristallen entgegen.Ein letztes mal blickte Sie in die Ferne, bevor gnadenlos von den Projektilen zerlöchert wurde. Es blieb kaum etwas übrig das auf den Boden hätte fallen können.

Alleria: Leya, Lana, kommt zurück !

Die Schemen der beiden Drachen machten sich zurück auf den Weg zu ihrer Herrin und verwandelten sich dabei zurück in zwei harmlose Tofuzwillinge die inzwischen ungewohnt fröhlich zwitchernd um die Beine Allerias herumtollten.

Die wundersame Peitsche löste sich von Allerias Arm und rollte sich wieder um die Hüfte. Sie ließ die überbleibsel von Helya´s Leiche links liegen und machte sich auf ihre Truppe wieder einzuholen....

Kapitel 9.2 : Projekt Dayraid:Friendly Fire !

Während Alleria ihren Kampf gegen Helya siegreich und ohne jedwede Verletzungen beendet hatte, kamen auch unsere anderen Gefährten an ihrem Ziel an – Das Südtor !

Es bot sich ein ähnliches Bild wie am Nordtor, nur das hier der Kampf bisweilen nicht im Sinne von Dayraid verlief. Die verbündeten Soldaten waren dabei gradezu vernichtend geschlagen zu werden. Die Gefährten stoppten kurz vor dem eigentlichcen Schlachtfeld und sondierten die Lage.

Tohrin: Wir müssen schnell eingreifen, sonst wird das hier übel enden.

Ashe: Ein unkoordiniertes und übereiltes eingreifen würde aber auch nichts bringen.

Tohrin: Ashe denkst du du kannst so viele Soldaten auf einmal heilen ?

Ashe: Wird anstrengend aber sicherlich mit etwas Vorlaufzeit machbar.

Tohrin: Gut. Ignis es wird Zeit für Todesschrei !

Ignis: Du willst doch nicht das ich....

Tohrin: Doch das will ich, Ashe wird das schon schaffen.Ignis säufzte und war anscheinend von Tohrins Plan nicht komplett überzeugt. Doch er beugte sich seinem Willen.

Ignis: Sag später nicht das ich dich nicht gewarnt hätte

.Ignis griff zu dem Bogen auf seinem Rücken. Ein prachtvolles Exemplar aus uraltem Holz das durch und durch in Magie getränkt war. In den Griff war ein Name eingeschnitzt. „Cra´s Bogen: Todesschrei“. Er bestach zudem durch komplett schwarze Färbung, doch nicht schwarz wie normales Ebenholz. Es war als würde man seinen Verstand im Nichts verlieren wenn man ihn zulange anstarren würde.

Thorin: Leonidas, du passt währenddessen auf das Ashe nichts geschieht während sie gegenheilt. Ignis fang an ! Feg das ganze Feld auf einmal leer !

Ignis setzte den Bogen an, atmete durch und zog die Sehne langsam zu sich, obwohl kein Pfeil darin lag. Er schloß die Augen und murmelte ein paar Worte.

Ignis: Cra, gib mir Kraft. Lass mich dir zeigen wie es ist wenn das Böse zerfällt !

Er erschreckte kurz den es war ihm als würde jemand ihm die Hand auf die Schulter gelegt haben. Danach riss er ruckartig die Augen auf.

Ein kurzer Energieschub ging durch den Bogen und Ignis der sich kurzerhand in die Luft entlud und dabei seine Spuren hinterließ.

Hunderte Pfeile aus reinster Energie umgaben Ignis. Von wasserblau über feuerrot, erdbraun oder einem luftigem grün alles war vertretten.

Langsam schienen auch die feindlichen Soldaten ein mieses Gefühl zu bekommen und einige wagten es den Dayraid-Trupp bzw Ignis und Ashe anzugreifen.

Thorin: Ich regel das, bleib du bei Ashe.

Leonidas zog seine beiden neuen Dolche aus der Seitentasche und ließ sie in seine Hände gleiten. Ein Gefühl von neuer nie gekannter Macht durchspüllte ihn. Er grinste.

Leonidas: Ihr wollt meine Heilerin ? Holt Sie euch wenn ihr könnt !

Ca. 10 Soldaten machten sich dank dieser gewollten Provokation auf den Weg zu Leonidas.

Leonidas: So meine lieben Nemesis-Dolche, dann zeigt mal was ihr könnt.

Für einen Wimpernschlag blitzten die beiden Dolche auf und der magische Stahl passte sich an Leonidas Bedürfnisse an. Beide waren nun mit einer Kette verbunden die aus der gleichen Energie zu bestehen schien wie die Pfeile aus Cra´s Bogen. Zudem veränderte sich die Klinge. Von der klassischen Schneide war nichts mehr zu sehen, stattdessen formte sich eine Klinge die Ähnlichkeit mit einer Zahnreihe von einem ausgewachsenen MuWulf hatte. Diese Waffe würde definitiv zu keinem schnellem Tod führen und viel Blut auf seinem Weg zurücklassen.

Nachdem Leonidas die Metamorphose seiner Waffe mit angesehen hatte zögerte er nicht lange und warf einen der beiden Dolche ohne hinzugucken in einem ca. 85 Grad Winkel vor sich her. Leonidas hob den Kopf und sah zufrieden aus. Er hatte sein Ziel nicht verfehlt und der Dolch steckte tief in der Brust eines Soldaten der um sein Leben rang. Die nekrotische Seuche mit der Sram die beiden Dolche belegt hatte breitete sich immer weiter auf dem Körper aus. Als Leonidas die Klinge wieder in seine Hand zog, löste sich sein Gegner auf wie eine gewöhnliche Brausetablette in Kohlensäure.

Leonidas stand der Spaß ins Gesicht geschrieben. Er rannte einfach los und fing alle ab die Ashe zu nahe kommen wollten. Wie ein Blitz wandelte er durch die Reihen der Gegner bis er in mitten von ihnen Stand.

Die 10 Soldaten saßen sich in der Überzahl und somit im Vorteil. Doch sollte sich wiedereinmal herausstellen das Hochmut vor dem Fall kommt.

Leonidas lies seine Dolche fallen, so das sie senkrecht in den Boden fielen.Leonidas: Ich gebe auf, ihr seit einfach zu viele... . Nehmt mich fest, macht schon !

Die Soldaten guckten verduzt, freuten sich allerdings anscheind über ihren Sieg. Einer von ihnen zückte massive Handschellen und ging hinter Leonidas der bereits seine Arme auf dem Rücken verschränkt hatte. Als der Soldat die Handschellen anlegen wollte passierte etwas unerwartetes.

Leonidas: Nemesis, verderbe das Land !

Der Boden um die Dolche herum fing an sich schwarz zu färben. Der Befall breitete sich immer weiter aus, bis er schließlich alle Soldaten um ihn herum erreicht hatte. Langsam und voller Schmerz krabbelte die Seuche von den Füßen aus ihre Beine herauf, bis der ganze Körper befallen war.Leonidas zog die Dolche aus dem Erdreich wirbelte mit einem der Dolche herum und ein Rundumschlag an der Kette tat den Rest. Seine Gegner zerbrösselten wie Steinstatuen.Leonidas atmete kurz durch und vernahm ihm Lärm des Kampfes zwei Stimmen.

Ashe: Bereit !

Ignis: Es kann losgehen !

Tohrin zählte herunter 5, 4, 3, 2, 1 …. Jetzt !

Ignis ließ die Sehne des Bogens los und sofort machten sich die unzähligen Explosionspfeile auf den Weg den Himmel über Astrubs Südtor zu verdunkeln. Das Speerfeuer war so dicht das man für kurze Zeit seine Hand vor Augen nicht mehr wahrnehmen konnte

Tohrin: Ashe !

Ashe: Kreis der Heilung !

Ashe war eine meisterhafte Eni wie sie im Buche stand. Mit all ihrer Kraft erschuf sie einen heilenden Kreis der die gesamte Fläche des Südtor-Schlachtfelds abdeckte.Die feindlichen Soldaten versuchten inzwischen zu rennen um dem Pfeilhagel zu entkommen, doch dies war ein DIng der Unmöglichkeit.

Der erste Pfeil erreichte sein Ziel und schien sowohl Freund als auch Feind zu treffen. Darauf folgte eine Explosion nach der anderen ein feuriges, zerstörerisches Inferno das seines gleichen suchte.

Ignis: Thorin... ich hoffe das dein Plan aufgegangen ist.

Kiesel regnete noch immer vom Himmel und Rauchschwaden bedeckten den Boden. Es dauerte einige Minuten bis etwas zu erkennen war.

Der erste Anblick zeugte von Tod. In der neu entstandenen Kraterlandschaft. Man könnte meinen das der Tod von eigenen Verbündeten mit diesem Angriff in Kauf genommen wurde, doch gab es iritierender weise nur auf der feindlichen Seite Verluste.

Thorin blickte mit freudigem Gesichtsausdruck hinüber zu Ashe.

Thorin: Gute Arbeit Ashe.

Ashe: Danke, es war alles andere als einfach unsere Jungs bei diesem exorbitanten Pfeilhagel am Leben zu erhalten.

Ashe war total verschwitzt und saß komplett außer Atem am Boden.Tohrin griff ihr unter die Arme und richtete sie auf. Ashe lehnte sich gegen seine Seite.Tohrin: Du hast es mal wieder geschafft mein kleines Flatterviech.Mit einem schnippischen Gesichtsausdruck antwortete Ashe.

Ashe: Und das von einem halbstarken Götterboten.Ein Kuss, ein Lächeln, ein paar Tränen. Sagt, was will man mehr ?!

Kapitel 9.3 : Projekt Dayraid:Ruf der Elemente !

Doomraid bezog als letztes Stellung an den beiden Toren die ihnen zugeteilt worden waren.Am Westtor herrschte unangenehme Stille. Die beiden Armeen taten keinen Schritt. Beide standen sich gegenüber und warteten wer den ersten Schritt machen würde.

In vorderster Reihe standen Parina und Splinther.

Parina: Wollen wir nicht so langsam etwas unternehmen Herr ? Dieses gewarte führt doch zu nichts.

Parina wirkte nervös und aufgeregt.

Splinther: Geduld Parina, Geduld.

Sie tippelte mit den Füßen ungeduldig auf dem Boden herum.

Splinther, ehemals eine einfache mutierte Kanalratte die unter Brakmar im Abfall lebte und eben Anführer dieser war. Er wäre dies auch auf ewig geblieben, hätte Oto Mustam sein Talent und seine angeborene Weisheit nicht erkannt und ihn persönlich ausgebildet. Er musste jahrelanges hartes Training unter einem Tyrannen ertragen um nun da zu stehen wo er mit Stolz stand. Splinther war zur Seele von Doomraid geworden und dessen Anführer.

Von Oto Mustam wurde er zudem in den Kampfkünsten der Maskadoren und des Schwertkampfes unterwiesen. Eine äußerst tödliche Kombination.

Splinther: Parina, wie viele ?

Parina: 2238, Herr.

Splinther grübelte eine Weile tat einen Schritt nach hinten und schubste Parina nach vorne.

Splinther: Das sollte dir als mein Pandawan keine Probleme bereiten... . Nutze diese Gelegenheit, um die Schmach auszugleichen die du über uns gebracht hast als du gegen dieses Hauskätzchen verloren hast. Ich habe die Waffe die ich dir gegeben habe lange genug verwahrt ich denke du bist bereit mit ihr umzugehen. Ich habe schon deinem Vater versprochen das du eines Tages mit ihr kämpfen wirst. Also sorg dafür das er sich nicht im Grab umdrehen muss !

Parina schluckte schwer. Sie wollte ihrem Meister zeigen, zu was sie imstande war und die Macht ihres Reliktes demonstrieren. Und dem Vater der für sie wie ein Leuchtfeuer war Ehre zu erweisen.

Nach dem sie sich innerlich gefasst hatte trat sie ein paar weitere Schritte voran. Entschlossenheit glühte in ihr. Sie griff in ihre Hosentasche und holte eine Kugel herraus die Ähnlichkeit mit einer Pandawushu-Kugel hatte mit den das Volk schon seit jahrhunderten ihre Waffen stärkten und verzauberten.

Pandaren standen den Elementen schon immer sehr nahe, genau wie Parina. Sie wurde schon seit Kindheitstagen darin gelehrt sie zu nutzen und sich die Natur zu eigen zu machen.Es gab leichte Verwirrung in den Augen des Gegners über das einzelne vortretten von Parina, doch sonst keine Anzeichen von Angst.Sie warf die Kugel leicht in die Luft, auf Kopfhöhe blieb sie stehen.

Parina flüsterte ihr etwas zu als würde sie sie hören.

Parina: Geister der Pandaren die ihr ruht gebt mir Kraft. Werdet eins mit mir.

Dann rief sie mit einer Imbrunst und Stolz in der Stimme den letzten ergänzenden Satz.

„Wind, Feuer, Wasser, Erde, hört meinen Ruf !!!“

Erst fingen die Blätter der Bäume an langsam zu rascheln, doch dann wurde der Wind um das Westtor immer stärker.Die Erde bekam kleine Risse. Es fing an zu regnen und doch fühlten die Temperaturen sich plötzlich an als wäre es ein heißer Sommertag.

Parina wendete den Kopf und blickte Splinther an.

Parina: Sie haben mich erhört, lass mir dir zeigen zu was sie imstande sind.

Als Parina sich wieder umdrehte sah Splinther mit seinen scharfen Augen wie der Wind eine Träne zu im trug, die er mit der Hand auffing.


Splinther: Parina, du hast es geschafft. Du hast dein Potenzial entfalltet. Nun kann ich Stolz auf dich sein. Zätoshiwan wird dir den Meisterrang verleihen und dich respektieren wie du es immer erträumt hast.

Parina erwiederte nichts doch wusste Splinther wie viel ihr diese Worte bedeuteten.

Parina: Lasst uns beginnen !

Schlagartig veränderte die Kugel ihre Form und zog sich in die Länge.

Parina: Spürt die Macht von Pandawans Elementarstab !

Ein langer und dicker Bambusstab kam zum Vorschein. Sie wirbelte einige Male mit ihm herum und stieß dann das untere Ende auf den Boden.

Parina: Feuer, verbrenne meine Feinde !

Sofort ging der Stab in Flammen auf. Flammen die von ihrer Leidenschaft gespeist wurden. Die Hitze war enorm und die feindlichen Soldaten hielten sich den Arm vors Gesicht.Parina lief los und nutzte ihren Stab als Absprungshilfe.

Als sie über die Köpfe der feindlichen Einheiten flog versuchten diese sie mit Pfeilen vom Himmel zu holen, doch Parina war schneller.

Sie zeichnete mit ihrer Waffe einen Kreis in der Luft.

Parina: Explosiver Flachmann !

Keinen Augenblick später erschien ein kleines unscheinbares Fläschen das zu Boden fiel, zerbrach, Alkohol auf dem Boden verteilte und sich schließlich entzündete. Viele der Soldaten fingen Feuer, rannten panisch umher und verbrannten elendig zu Asche die sich im Wind verstreute.Durch den schockierten Anblick konnte Parina ohne Probleme in der Mitte der Masse landen, ohne dabei gestört zu werden.

Die Gesichter ihrer Feinde wurden zunehmend ernster. Sie sinnten auf Rache für ihre gefallenen Kameraden.Ein dichter Kreis aus Soldaten bildete sich um Sie.

Hauptmann: Attacke, tötet diesen elenden Panda.

Die Soldaten stürmten mit Schwertern, Speeren und Äxten auf sie zu.

Parina: Erde, lass den Boden beben !

Die Flammen des Stabes erlöschen und wurden durch eine felsige Haut ersetzt. Roh und grob wie Sandstein. Hart wie Diamanten und glänzend wie ein Smaragd.Parinas Feinde kamen näher und waren bereits in Schlagweite. Wenn sie jetzt nichts unternahm würde es böse enden.

Sie nahm ihren Stab und stieß ihn mit aller Kraft ins Erdreich. Ohne Ankündigung stießen lange spitze Stacheln aus dem Boden, die die Welle an Soldaten gnadenlos aufspießten. Die Stacheln färbten sich blutrot und übrig blieben nur leblose Körper die tot in der Luft hingen.

Spätestens jetzt begriffen ihre Feinde, dass sie gegen diese Pandarin keine Chance hatten. Ihre Armee war inzwischen halbiert worden. Ausnahmslos alle ergriffen die Flucht und versuchten Parina zu entkommen.

Splinther: So erbährmlich... . Lieber würde ich sterben als zu fliehen.

Parina sprang wieder vom Boden ab und landete winkend vor den Flüchtigen.

Parina: Nur über meine kalte Leiche.

Sie blickte wieder zu ihrem Bambusstab.

Parina: Wasser, zeig mir deine rohe Kraft !

Die steinernde Haut verschwand und der Stab versank in Wasser. Aus den einzelnen Rillen des Bambus sprudelte unabdinglich Wasser.

Parina: Ertrinkt in euren eigenen Tränen, Abschaum. Welle der Trauigkeit !

Der Regen der immer noch vorherrschte wurde wie von Geisterhand vom Stab angezogen und absorbiert bis sich hinter Parina eine Meter hohe Wasserwand bildete, die nur darauf wartete brechen zu dürfen.

Und das tat sie, etliche Hektoliter Wasser brachen über den Rest der Soldaten herrein und sperrten sie in ein gefühlt endloses Wassergefängnis in dem sie ohne Hofnung auf Rettung ertranken. Als die Welle sich legte, waren zwischen den unzähligen Wasserleichen zu Parinas eigenem erstaunen sogar noch lebende Gegner zu erblicken.

Parina hatte das Wort Gnade für den Moment aus ihrem Kopf verbannte und setzte zum Finale an um die restliche Armee dem Erdboden gleich zu machen.

Parina: Wind, zeig mir deine scharfen Klingen !

Parinas Elementarbambus legte sein Wasser ab und formte am oberen Teil eine scharfe Doppelklinge aus reiner gepresster Luft.Dann verschwand sie urplötzlich. Der Wind machte sie leicht und geschmeidig, so das sie einen atemberaubenden Temposchub bekam. Parina fing an zu zählen um sich weiterhin zu konzentrieren, doch bevor sie das tat zerschnitt sie ihren ersten Gegner, so das er an seinen unzähligen Schnittwunden verblutete.

Parina: 1...

Ihr nächstes Opfer wurde minimalistisch in zwei Teile geteilt.

Parina: 2...Nur noch ein letzter Soldat stand und das weit abseits. Auch er versuchte zu fliehen.

Parina: 3...die Windklinge streckte sich so das sich all ihre Kraft sich auf ihre Spitze konzentrierte. Dann warf sie den Stab.Er ging glatt durch den Kopf, riss den Körper mit und zimmerte ihn wie einen Tanzapfen an die Mauern von Astrub.Parina ging zu ihm und zog den Stab aus der Leiche. Doch bemerkte sie dabei nicht das eine der Leichen hinter ihr scheinbar noch leben in sich hatte.

Er nahm das Schwert das neben ihm lag und versuchte mit letzter Kraft es Parina in den Rücken zu rammen.Die Luft flatterte und schon bald stand hinter dem Fußsoldaten eine Ratte die ihn an den Haaren packte und ein Schwert von hinten durch die Kehle jagte.

Splinther: ...Pass besser auf, Parina.

Parina: Tzz, dass hätte ich auch noch allein hinbekommen.

Splinther: Du hast viel gelernt, doch dein Übermut wird dich noch eines Tages ins Grab bringen.

Parina: Schau !

Zwei Briefpiepmätze flogen Richtung Splinther und landeten auf seinen Schultern.Er griff zuerst zu seiner rechten, die Nachricht stammte vom Osttor.

Von Osttor:Herr wir waren fähig die feindliche Armee zu vernichten.Wir dringen weiter in den Kern vor.

Splinther nickte kurz und Griff dann zu seiner linken.

Von Thorin:Hey, alter Freund,wir waren erfolgreich unddringen weiter vor.Wir treffen uns wie vereinbartam Astrub-Zaap.

Splinther: Parina, Soldaten, Abmarsch es gibt noch viel zu tun.

Kapitel 9.4 – Projekt Dayraid:Stürmt die Festung !

In allen Himmelsrichtungen war die Rebellengruppe „Projekt Dayraid“ erfolgreich, doch ein Gefühl einte sie mehr als je zuvor. Die ganze Sache war viel zu einfach. Alleria bekam eine mittelklassige Übermagierin entgegen geworfen.Und die anderen mussten ihre Waffe garnicht oder gegen einfache Fußsoldaten erheben.All unsere Kämpfer waren kurz davor das außer Betrieb genommene Zaap zu erreichen.

Aus Norden kammen Tiha, Tyra, Fiona, Leonidas und Alleria, die den Rest der Gruppe wieder eingeholte hatte.

Aus dem Süden kammen Thorin, Ashe, Leonidas und Ignis angelaufen.

Und aus dem Westen Splinther und Parina.

Tiha suchte mit großen Augen nach Leonidas, fand ihn und sprang ihm voller Freude in die Arme.

Tiha: Eca, sei dank dir geht es gut.

Leonidas: Hast du etwa daran gezweifelt ? Tiha, Schatz ich habe dir versprochen das ich in einem Stück zurück komme.

Tiha: Deswegen liebe ich dich so sehr !

Es folgte ein intensiver, langer und leidenschaftlicher Kuss der rupig von einem kaum zu überhörbarem räuspern unterbrochen wurde.

Thorin: Ist wirklich schön für euch beiden, aber könnt ihr damit weitermachen wenn wir wieder zuhause sind ?!

Tiha blickte Thorin mehr als verärgert an, reagierte aber nicht weiter.

Leonidas: Schade...

Ashe: Wenigstens bekommt sie einen Kuss...

Thorin holte Luft und stupste Ashe leicht aber bestimmt mit liebevollem Blick auf die Stirn.

Thorin: Ashe, als wüsstest du nicht was ich empfinde. Ich werde immer dein sein.Er küsste sie auf die Stirn und erhob sich wieder.

Thorin: Nun aber gut der Romantik, dafür ist jetzt wenig Zeit. Wir müssen weiterplanen. Der nächste Schritt wird sein in die unterirdische Festung zu gelangen und den Thronsaal zu finden.

Das dumme an der Sache ist nur wir kennen den Eingang nicht bzw. wissen nicht wo dieser zu finden ist.

Eine Person meldete sich aus dem Hintergrund.

Nehra: Leute, Leute, Leute, was währed ihr nur ohne mich.

Aus den Schatten eines Hauses trat elegant wie eh und je die Naphilm die ihn bereits schon einmal den Weg gewiesen hatte. Nehra die Halbengelin, Schutzpatronin der Abenteurer und die die weiß wo alles versteckt ist.

Thorin wendete sich sofort und fiel fast vor Schockierung um.

Thorin: Ne-Ne-Nehra ?

Fast schon panisch blickte er in alle Richtungen und dachte gar an Flucht.

Doch Nehra packte ihn am Schopf und schlief ihn zurück.

Nehra: Immer noch der gleiche Feigling... .

Irgendwann zahl ich dir die Geschichte mit dem muttierten Schatten-Koalak heim, doch nicht Heute.Thorin wirkte ungewöhnlich beruhigt.

Nehra: Also, ihr sucht den Eingang, ich finde ihn für euch. Allerdings nur unter der Bedingung das ich mitkommen darf.Thorin nickte sofort ein.Nehra holte Orbis hervor und tippte auf den Boden. Wieder bildete sich auf dem Platz des Zaaps eine durchsichtige Karte aus.Nehra: Zeig mir wo nichts ist, und sich doch alles versteckt !

Die Karte leuchtete auf und genau da wo sie standen blinkte ein Punkt auf. Direkt unter dem Zaap.

Tiha ging zum Zaap und untersuchte es gründlich. Schließlich viel ihr auf das die Symbole im Steinbogen anders geformt waren als bei normalen Zaaps.Sie berührte die Symbole die sonst nicht dazu gehörten und prompt wurde das Zaap wieder mit Energie gespeist.

Sie luckte kurz mit dem Kopf hindurch und merkte danach an das sie ihr Ziel gefunden hätte.

Tiha: Gefunden !

Thorin: Nehra, du warst wie immer eine große Hilfe.

Nehra: Glaub ja nicht das dir dein Geschleime auch nur irgendwie hilft. Aber Danke.

Alleria: So genug Zeit verplemmpert. Wir haben eine Mission falls ihr das vergessen habt.

Tiha Leonidas und Co. Stimmten einstimmig zu und so begaben sich unsere tapferen Helden durch das Zaap und widmeten sich dem letzten Teil ihrer gewaltigen Mission zur Rettung der neutralen Städte. Sie würden alles daran setzen die Tyranei des Königs zu beenden und wieder Frieden und Wohlstand über das Land zu bringen. Dazu war jedes Mittel Recht...

Kapitel 10 - Projekt Dayraid:Beziehungen unter Schwertern

Alle waren durch das Zaap getretten und sondierten als erstes die Lage. Es fiel auf das der Untergrund äußerst verwinckelt war. Durch viele kleine Gänge wanderten unaufhörlich Wachen.

Tiha: Wenn wir den Feind überraschen wollen müssen wir unendeckt bleiben.

Leondias: Das klingt als hättest du einen Plan. Vorerst müssen wir durch dieses Labyrinth kommen.

Tiha: Es ist Zeit für unseren unsichtbaren Buschspion !

Tyra grummelte beleidigt.

Tiha: Ach Tyra, sei doch nicht so.Sie nehm ihre Hand und täschelte seinen Kopf.Tyra ließ dies über sich ergehen.

Leonidas: Tyra, einfach ignorieren...

Tyra zog seinen Mantel aus und warf ihn Tiha entgegen.

Tyra: Dann halt wenigstens meinen Mantel.

Tiha: Sie werden so schnell groß...

Tyra führte seine Hand auf den Rücken und wollte das flunderförmige Zwillingsschwert, Xelors-Zeitenbrecher Hiramekarei hervor holen. Er wusste allerdings nicht was er damit auslöste.Tiha merkte wie die Schwertscheide von Murasame unangenehm vibrierte. Schon fast als wollte es flüchten. Sie schob die Klinge ein Stück nach vorne und augenblicklich ertönte eine panisch verzweifelte Stimme in ihrem Kopf.

Murasame: Zerbrech mich Tiha ! Schnell ! Um Gottes Willen tu es ! Schmeiß mich weit weg ! SOFORT ! Wenn Hirame...

Tiha schien irritiert. Murasame hatte zwar schon einige Male offenbart das sein angeblicher Mut nicht immer der Wahrheit entsprach, aber das ? Wirklich seltsam.

Murasame: Bitte Tiha, tu mir das nicht an !

Doch es war zu spät... es kam wie es kommen musste. Auch Tyra merkte ungewöhnliche Vibrationen an seiner Waffe. Besonders die rechte Schwerthälfte Hirame schien fast zu explodieren. In Tyras Kopf kloppten sich die beiden Geister förmlich. Während Karei versuchte Hirame unter allen Umständen zurückzuhalten versuchte Hirame ihre Stimme zu erheben. Letztendlich gelang es Karei nicht Hirame an ihrer Unternehmung zu hinderen.Ein ohrenbetäubender Schrei ertönte in den Köpfen der Anwesenden.

Hirame: MURASAME ! Du wiederliches Stück Dreck. Komm her das ich deine Plastikklinge zerbröseln kann !

Murasame: Oh Mann und es geht los...

Hirame: Ich kann es immer noch nicht glauben, das du mich wie ein Blutopfer in den Ecaflip-Tempel geschliffen hast, nur damit irgend so ein Priester dich mit Kräften segnet.

Murasame: Hey, jetzt mal halblang. Um das klarzustellen, er hat mir versprochen das du da oben beim Katergott mit ganz vielen süßen Babykatzen kuscheln darfst. Was will man den mehr ?

Hirame: Ich hab ne Katzenhaarallergie, du grenzdibiler Vollidiot !

Das war ne jahrtausende lange Höllentortur.

Murasame: Oh... ähm Sorry ?

Hirame: Sorry ? Ich glaub bei dir sind nicht mehr alle Schrauben am richtigen Platz. Irgendwann kam dieser Winzling, genau so klein wie dieser Xelor hier und sagte er bräuchte ne Seele für sein neues Spielzeug. Das war meine verdammte Rettung...

Murasame: Nur mal um das klarzustellen, für mich war das ganze auch nicht ohne Folgen. Ich habe für die Kräfte auch bezahlen müssen. Das ich in diesem Katana gelandet bin kommt nicht von ungefähr.

Tiha zog mit wütendem Gesichtausdruck die Augenbrauen hoch.

Tiha: Also fassen wir zusammen: Du hast die Seele deiner Freundin verkauft. Du hast deine Seele verkauft. Dank dir durfte sie eine jahrtausend Jahre lange Hölle mit Katzenbabys durchleben und versuchst das sogar zu rechtfertigen ?Ich verspreche dir hiermit hoch und heilig, das ich das mit dem Fressackhinterteil diesmal wahrmachen werde...mein Freund.

Hirame: Fressack... Was ?!

Tiha: Mura-Chan weiß schon was ich meine... . Er bekommt seine Strafe.

Murasame: Leider …

Kapitel 10.1 - Projekt Dayraid:Buschspion

Nachdem Tiha Hirame in allen Einzelheiten schilderte was Murasame erwarten würde, erhellte sich die Stimmung des Schwertgeistes immens.

Hirame: Ich danke dir !

Tiha: Keine Ursache.

Es dauerte nicht lange bis Tohrin der wie immer voller Pflichtbewusstsein steckte, dazwischenfunkte.

Tohrin: Haben wirs dann ? Wieso muss ich euch gefühlt alle 5 Minuten daran erinnern wozu wir hier sind ?

Tiha: Weil du eine kleine Spaßbremse bist.

Tohrin: Wenn du das sagst. Tyra kann es losgehen ?

Tyra: Einen Moment.Tyra löste das Schwert von seinem Rücken und lenkte seine Xelorkräfte in es hinein. Die Klinge ging wieder in lila Flammen auf und teilte sich in Hirame und Karei auf.Die anwesende Gemeinde staunte nicht schlecht, bisher hatten nur Tyra und seine tote Schwester diese Kraft gesehen.

Fiona: Kommt nur mir das so vor oder vergeht die Zeit ein weing langsamer ?

Tyra: Hm das war mir auch nicht bewusst das allein die auströmende Energie für leichte Verzehrungen sorgt.

Leonidas: Faszinierend. Eine wirklich einzigartige Waffe. Die Kraft Zeit zu manipulieren ist fast schon zu mächtig für sterbliche Wesen, doch bin ich mir sicher sie ist in den richtigen Händen.

Tyra: Ich bin dann mal kurz weg...

Tyra machte sich ans Werk und ging zur nächsten Abzweigung um unaufällig um die Ecke zu gucken.Mehrere Wachen patroulierten die Gänge. Allerdings machten diese Wachen nicht den Eindruck von Schwäche wie die Fußsoldaten die sie bisher bekämpft hatten. Sie waren allesamt groß, stark und trugen dicke Plattenrüstung in Kombination mit edlen Schwertern.Doch sollte das jemanden wie Tyra aufhalten ? Wohl kaum.

Als sich die Wache die Tyra am nächsten stand von ihm wegdrehte, wagte er den Vorstoß mit dem Wissen das sich bereits aus einem weiteren Seitengang eine zweite Wache näherte.Als er im Rücken seines vermeintlichen Opfers ankam bog soeben Wache Nummer zwei um die Ecke die ihn sofort wahrnahm das Schwert zog und zustach. Daselbe galt für Wache Nummer eins die sich in windeseile umdrehte und ebenfalls zustach.

Doch Tyra hatte dies geplant.Er sprach leichtfüßig in die Luft und als die beiden Feinde merkten das sie sich in wenigen Bruchteilen von Sekunden beide gegenseitig aufspießen würden, wahr es für sie auch schon zuspät. Beide bohrten ihr Schwert ca. in Brusthöhe in den jeweils anderen.

Tyra landete elegant auf den beiden Klingen.

Wache: Eindringlinge ! Hilfe ! Löst den Alarm aus !

Mehrere Sekunden vergingen doch es geschah nichts. Niemand kam zur Hilfe. Kein Alarm machte Lärm. Einer der Wachen fiel das in den Boden gerammte Karei auf das um sich herum ein Ziffernblatt projezierte.

Wache: Was ist das zum Teufel, Hexer !

Tyra schüttelte verständnislos den Kopf und hüpfte noch ein bisschen auf den Schwertern hin und her, was sicherlich zu einigen Schmerzen führen würde.

Tyra: Da wird niemand kommen mein Freund. Der Raum steht still. Der Schall steht still...

Wache: Du...Zuende reden konnte er nicht mehr Hirames Flammen hatten schon sein Leben beendet.

Die zweite Wache entsetzt über den Anblick des ihm gegenüber leblosen nur durch das Schwert gehaltenen Körpers, schloss instinktiv die Augen und bekam die letzten Sekunden nicht mehr mit.

Tyra landete sanft wie eine Feder auf dem Boden und stupfste mit zufriedenem Gesichtsausdruck das Konstrukt aus den beiden toten Wachen beiseite. Er zog Karei wieder aus dem Boden und gab den anderen das Signal das sie nachkommen konnten.

Die Hälfte war geschafft und die pompöse zweiteilige Tür zum Thronsaal schon in Sichtweite. Niemand hatte etwas von dem mitbekommen was vor wenigen Minuten geschehen war. Nun war nur noch sicherzustellen das der Rest des Weges genau so problemlos klappen würde.

Die anderen Gefährten näherten sich Tyra und versammelten sich wieder. Nur Fiona ging einfach weiter.

Tiha: Fiona ?! Was wird das ?!

Fiona: Was wohl ? Denn Rest erledigen natürlich !

Thorin: Du ? Das soll leise von statten gehen und nicht mit Gefauche. Du sorgst höchstens dafür das uns jeder mitbekommt.

Fiona: Von wegen...

Thorin: Ich hoffe nur du weißt was du tust, aufhalten kann ich dich eh nicht.

Fiona spähte in den langen Gang der schlußendlich zum Thronsaal führen sollte. Sie legte ihre Tatze auf das Stück Ouginack-Fell das in ihren Wolfspelz eingenäht war und flüsterte ihm sanft Worte zu.

Fiona: Ougninack erhöre mich. Gib mir die Kraft. Stärke die Katze in mir...

Abrupt änderte sich die Farbe des Fells von schneeweiß in mattschwarz. Fiona ging langsam auf alle Viere und die tierische Transformation setzte ein. Doch diesmal entpuppte sich Fiona nicht als wilder Säbelzahn, sondern als ein eleganter schwarzer Panther, dessen Pfoten so leise tapsten wie ein Blatt das im Wald vom Baum gefallen war.Pechschwarze Augen und geflechte Zähne. Der Brustkorb hebte und senkte sich langsam und ruhig.

Es dauerte noch einen kleinen Moment in dem sie mit ihren scharfen Augen den Gang sondierte, bis sie sich entschloss voran zu gehen.Zwei weitere Wachen direkt vor dem Tor. Sie blickten wie hypnotisiert den geradeaus den Gang entlang. Nichts sollte ihnen entgehen. Fiona überlegte wie sie unbemerkt an die Wachen heran kommen sollte. Egal wie leise sie sein mochte, sehen würden sie sie trotzdem wenn sie den Gang einfach entlang laufen würde.Als sie nach oben blickte endeckte sie die hölzernen Querbalken die unterhalb der hohen Decke in regelmäßigen Abständen eingelassen waren.

Wahrscheinlich um das alte Gemäur zu stabilisieren.Sie zögerte nicht lange und sprang aus dem Stand auf einen dieser.

Balken für Balken näherte sie sich den Vorstehern. Jedesmal rollte sie ihre Pfoten gekonnt und ohne ein Geräusch zu verursachen ab. Kein knirschendes Holz und keine sonstigen Laute von sich gebend.Sie ereichte den letzten Balken und stand nun lauernd mit dem Schweif wedelnd bereit jeden Moment abzuspringen da.

Sie bewegte ihren Oberkörper langsam nach vorne, fuhr die Krallen aus und lies sich in den Rücken einer der beiden Wachen fallen. Noch immer wurde sie nicht bemerkt. Doch als Fiona Pranke erhob schienen die beiden Wachen eine Art Windzug oder Aura wahrzunehmen. Sie hielt kurz inne.

Als sie sich sicher wahr nicht mehr bemerkt zu werden schlug sie zu. Die prächtigen Krallen die selbst schwarz gefärbt waren zog sie der ersten Wache von oben nach unten die Wirpelsäule entlang. Selbst die Zentimeter dicke Plattenrüstung gab nach lies sich wie Gummi zerschneiden.

Noch bevor die Wache auf der anderen Seite des Tores sich komplett umdrehen oder gar eine Waffe ziehen konnte rammte ihr Fiona die Krallen gradewegs in den Brustkorb und zerfetzte die Atemwege wie ein Stück Papier.

Die Wache die Fionas erstes Opfer war lag bewegungslos am Boden während Wache Nummer 2 bereits an seinen inneren Verletzungen in einer Blutlache verendet war.Die Wache versuchte immer wieder angestrengt sich zu bewegen oder zu kriechen doch es tat sich nichts. Fiona schleckte noch kurz Genußvoll über die Wangen ihres Opfers, schnupperte an dem frischen und hob wieder den Kopf.

Sie öffnete das Maul und biss ohne Rücksicht so tief sie konnte in die frische Wunde hinein. Ihr Feind spürte keinen Schmerz, den als sie das Fleisch aus dem Körper riss, nahm sie die komplette Wirbelsäule gleich mit.

Plötzlich war Fiona ruhig, still und gedankenlos. Sie schien ihren Jagderfolg in allen Facetten zu genießen. Sie setzte sich auf ihr Hinterteil und schleckte das blutverschmierte Fell sauber und schnurrte vor sich hin.

Splinther und Parina beobachteten die Szene von weitem und ihnen viel die Kinnlade gefühlt bis in den Keller.

Splinther: Und ich dachte wir wären die mit der masochistischen Ader.

Tiha began zu kichern.

Tiha: Wenn du wüsstest..

Fiona begab sich langsam wieder in ihre normale Gestalt. Sie reckte und streckte sich ausgiebig und mit einer Unschuldsmiene die es mit der eines 3 jährigen Kindes aufnehmen konnte gab sie winkend ein Zeichen das der Weg frei war.

Tohrin: Um gotteswillen Fiona...

Tohrin musste kurz innehalten um dem Würgreiz zu wiederstehen der sich in ihm entwickelte als er die in einem Stück brachial entfernte Wirbelsäule zwischen den anderen Gedärmen liegen sah.

Fiona: Was kann ich dafür, beschwer dich bei meinen wunderbar ausgeprägten Jagdinstinkten.Sie kam Tohrin bis auf einen kleinen Schritt nahe, was ihn sichtlich eröten ließ. Fiona gab ein leises Schnurren von sich.

FIona: Ist er nicht süß wenn er wütend wird ?

Ashe schob sich kommentarlos dazwischen und erhob das Wort.Sie blickte vielsagend in die Runde die wohl aus den stärksten Kämpfern bestand die Bonta und Brakmar zurzeit zu bieten hatte und erntete zustimmendes Nicken.

Ashe ging zu dem imposantem Tor und stämmte sich mit beiden Armen dagegen. Langsam schwang sie auf.

Leonidas: Warum steht hier nicht gleich „Durch den Nebel treten“ ?

Ein Raunen ging durch die Menge. Das Tor hatte sich inzwischen geöffnet und Ashe betrat gefolgt von dem Rest der Truppe den Saal.

Finale - Projekt Dayraid: Schattenzähmerin

Kurz nachdem alle so selbstbewusst den mit rießigen Kronleuchtern, brennenden Fackeln ausgeleuchteten Saal betratten, offenbarte sich ihnen der schirre Prunk und Protz der hier vorherschte.

An den Wänden hingen unbezahlbare Kunstwerke, kein Ständer oder Schrank war nicht mindestens goldüberzogen und ein langer roter Seidentepich zog sich von der Tür bis zum Trohn auf dem sich eine Person befand.

Ein Mann ca. 30 Jahre alt mit langen silbrigen Haaren. Durchtraniert, kräftig und vernarbt. Er hatte anscheind schon einige Schlachten hinter sich. Besonders stach die lange und nicht übersehbare Narbe hervor die Quer über sein Gesicht führte. Neben ihm steckte ein langes und äußerst breites Schwert im Stein.

Das komische war, dass es zwar den Anschein eines Breitschwerts machte, aber geschliffen war wie ein Katana. Die Klinge war gehärtet, scharf das es die Luft schnitt aber doch aus weichem biegsamen Stahl. Auch konnte man erkennen das anscheind eine Vorliebe für Schmuck vorhanden war.

Ketten mit unzähligen Edelsteinen besetzt und ein Ring zierten seinen Körper. Oberkörperfrei saß er gedankenverloren auf seinem Thron und lehnte sich zurück.

Die Truppe hielt an und Tohrin wollte grade anfangen eine wutenbrannte Rede über Gerechtigkeit und all diese Sachen an den Mann auf dem Thron zu richten als Ein kraftvoller in Magie gehüllter Pfeil an ihm vorbeischoß.

Er flog gradewegs Richtung Thron. Der Mann hob die Hand an dem er den Ring führte und der Pfeil verlor augenblicklich seine Durchschlagskraft und landete wie ein Spielzeug vor seinen Füßen.

Nun etwas klarer warf er einen Blick auf seine Gäste und stand auf. Die anwesenden Helden spürten eine Art niederdrückende Aura. Es war als würde ihnen die Kraft aus dem Körper gesaugt werden.Murasame sprach zu Tiha.

Murasame: Tiha...Ich...der Ring er...meine Kraft...Murasame verstummte wieder.

Allesamt gingen sie zu Boden. Völlig entkräftet ohne etwas getan zu haben.Der Mann vor ihnen zeigte kaum Regung oder gar Anstrengung. Es wirkte schon wie ein Akt der Gnade als er das Wort ergriff.

König Cranos: Es ist nicht nett einfach in ein fremdes Heim einzubrechen und vorher die Frechheit zu besitzen den Vorgarten zu verwüsten. Eigentlich ist es wir aber sogar recht. Ihr bringt mir das einzige was mich noch hätte aufhalten können direkt vor die Haustür. Diese schönen Relikte, allesamt.

Selbst Tohrin konnte sich nur noch schwer auf den Beinen halten, das er überhaupt noch sprechen konnte hatte er seinem Segen zu verdanken und seinem gestählten Sacrieur Körper. Doch an Kampf war nicht zu denken.

König Cranos kam Schritt für Schritt näher.

Cranos: Wisst ihr Waffen sind schön und gut doch bringen sie nichts, wenn sie stumpf und die Träger schwach sind. Bevor ich das hier endgültig beende werde ich euch wenigstens noch mitteillen an was ihr krepiert.

Cranos blickte zu dem RIng an seiner Hand die er immer noch oben hielt.

Cranos: Ich wusste früher als ihr alle das diese in ihrer Stärke unübertreffbaren Wunderwaffen in die Hände von jämmerlichen Möchtegernhelden gefallen waren. So hieß es ein Gegenmittel für sie zu finden. Und ich habe es gefunden. Dieser Ring saugt ihnen die Kraft aus, macht sie solange unbrauchbar wie es mir recht ist. Es war zwar alles andere als einfach an das Relikt von Iop zu kommen, doch muss ich zugeben das er anscheind doch ein bisschen mehr Grips hatte als seine Nachfahren. Wer würde wohl die Herrschaft übernehmen wenn alle Waffen ihre Kräfte verlieren würden ?

Leonidas: Hattest du schon immer so ne Vorliebe für überlange Monologe ?!

Cranos kam Leonidas näher und stand nun vor ihm.

Cranos: Nein, und auch nicht für Nichtsnutze die meinen rebelieren zu müssen.

Er ballte die Faust und schlug Leonidas mit purer Gewalt ins Gesicht, wodurch er entgültig zu Boden ging.

Tiha konnte nur hilflos zusehen wie Leonidas am Ende seiner Kräfte nahe der Ohnmacht da lag.Ein dunkler Funke began durch ihren Geist zu wandern.Als Alleria die Tränen die Tiha unwillkürlich vergoß fallen sah, fasste sie Mut. Denn es gab etwas was sie noch alle retten oder vernichten konnte. Es könnte den Tod bringen oder die dunklen Schatten zähmen die in der Luft lagen.

Cranos zögerte nicht und trat erneut zu als er merkte das Leonidas sich anscheind immer noch regte. Diesmal traf er den Bauchraum. Leonidas spuckte Blut und war dem Tod näher den je.

Tiha war keinen Meter von ihm entfernt und konnte alles im Detail mit ansehen. Der Funke der sie in die Schatten zog wurde stärker und das Licht schien sie zu verlassen. Ihre Hoffnung ging verloren doch die alten Gedanken an Rache und Blut kamen zurück. Es war ähnlich wie bei dem Vorfall mit Alleria, doch diesmal viel intensiver.

Auch Tiha merkte langsam irgendwo zwischcen der ganzen Verzweiflung und der Hilflosigkeit das etwas nicht stimmte. Sie fühlte sich leer und emotionslos, als währe nichts mehr da, nur Wut auf den der den einzigen Halt den es für sie gab den Tod wünschte.Auch Murasame dämmerte was hier vorsichging. Er kannte diese Gefühle. Vor mehr als 3 Jahren musste er das gleiche schon einmal erleben. Doch damals wollte sie einfach nur ihrern Schänder loswerden. Das hier war das schlimmste was Tiha sich auch nur ansatzweise ausmalen konnte.

Murasame musste alle Kräfte zusammen nehmen um noch ein paar Worte zusammen zu kriegen.

Murasame: Tiha, reiß dich zusammen, du verlierst dich wie damals in dir selber.Bring es unter Kontrolle oder das wird dein Ende sein, diesmal wird es kein zurück geben.

Von der Seite kam ein leises Flüstern. Das Flüstern eines sterbenden...

Leonidas: Tiha, Licht...erinnere dich an das Licht... Ohne Licht gibt es auch kein Schatten...

Tiha hörte angespannt zu. Ihr gingen so viele Gedanken durch den Kopf das sie selbst nich mehr wusste was sie denken sollte. Doch neben dem dunklen Funke entpuppte sich ein helles Licht das sich in ihr anbahnte und ihr Hoffnung und Glück zurückgab. Sie fühlte sich wieder kräftig, fast wie neugeboren. Die Kräfte des Rings schienen bei ihr keine Wirkung zu zeigen.Auch Murasame spürte das Tiha sich gefangen hatte und in einem Zustand der geistigen Klarheit befand. Ein Zustand in dem Tiha eine Kontrolle über ihr Bewusstsein und ihre Emotionen hatte wie nie zuvor. Es war Zeit Murasames Potenzial bis an den Rand des möglichen auszuschöpfen.

Es zu führen wie Ecaflip es einst tat. Es war Zeit den Lichtbringer zum brennen zu bringen !

Cranos der sich sichtlich über Tihas gebrochene Seele lustig machte, ahnte nicht was in den Sekunden passiert war in den er das tat. Mit einem Blick der mehr als tausend Worte der Verwunderung sagte blickte er Tiha an als diese sich auf die Knie setzte und sich schließlich mit Leichtigkeit erhob.

Sie wischte ruckartig mit dem Arm durch die Luft und erzeugte schon durch diese Bewegung eine Aura die stark genug war um Cranos von ihren Gefährten, bis an den Thron wegzudrängen.

Tiha: Du magst mir die Kräfte des Relikts nehmen, doch meine Emotionen kannst du mir nicht nehmen. Niewieder wird jemand dies tun !

Cranos: Hm, wirklich Intressant das achso einfühlsame Marsamune. Selbst wenn du du deine Kräfte wieder hast, du bist nicht Ecaflip. Niemand kann eine Waffe nur mit Wille, Klarheit und Gefühlen zur Macht verhelfen.

In Cranos Hinterkopf begann sich etwas zu regen, er glaubte ein verzehrtes flüstern zu hören.

„Ecaflip: Doch SIE kann !“

Tiha: Wenn du kämpfen willst zieh deine Waffe. Wenn nicht dann brenne im Licht !

Sie zog Murasame ruckartig aus der Schwertscheide und es hüllte sich sofort in pures Licht. Das Schwert pulsierte wie ein Herz.

Cranos: Komm !

Tiha: Selbst dich hätte ich nicht für so einfältig gehalten. Gegen mich ohne Waffe zu kämpfen.

Sie schnellte gradewegs nach vorne und holte dabei senkrecht mit der Klinge aus. Cranos reagierte und konnte dem Angriff standhalten, doch nicht ohne Folgen. Ohne den Ring war er nur noch auf seine körperlichen Kräfte beschrängt. Was für ihn allerdings auch kein Nachteil war. Er kämpfte schon immer nur mit Fäusten, er war der Meinung das man nur so die Gewalt richtig auf sein Opfer projezieren könnte.

Cranos konnte Murasame aufhalten in dem er es blitzschnell zwischen seinen Handflächen einklemmte.

Tiha: Brenne !

Das Licht verdichtete sich immer weiter und brannte sich in das Fleisch hinein. Mehr verzweifelt als sicher versuchte er der Kraft standzuhalten. Doch vergeblich. Tiha schaffte es Murasame durch die Handflächen zu drücken und ihm das Schwert quer über die Rippen zu ziehen.

Eine Tiefe Wunde klaffte an seinem Körper, die ihm aber anscheind wenig interresierte.

Cranos: Diesmal wirst du dran glauben !

Ihm blieb nichts anderes als die Offensive und so trat er vor und wollte zu einem plumpen Schlag ansetzen. Er schlug mit aller Kraft zu doch Tiha hob unbeeindruckt die Hand und fing den Schlag ab.Wie erstarrt blieb er mit weit aufgerissenen Augen stehen und wusste nicht mehr weiter.

Tiha atmete tief ein und beruhigte ihren Geist.

Tiha: Das ist das Ende deines Terrors...

Sie erhob langsam ihren anderen Arm der Murasame führte und senkte die Klinge langsam über seinen Arm. Stück für Stück brannte sich die Klinge durch Fleisch und Knochen.Ein Tritt in die Magengegend ließ Cranos zurückweichen und rücklinks auf den Boden fallen.Vor Schmerzen Schreiend sah er wie der verbrannte Arm in Tiha´s Händen mit samt dem Ring zu Staub zerfiel, was auch prompt Wirkung zeigte.

Ashe gewann als erste ihre Kräfte zurück und kümmerte sich instinktiv sofort um den schwerverletzten Leonidas.Danach kamen auch der Rest wieder zu sich und versammelte sich in Reih und Glied neben Tiha.

Tohrin: Es ist vorbei.

Cranos: Wenn es doch nur so wäre...

Cranos stand auf und zog mit seinem noch vorhandenem Arm das massive Schwert neben seinem Thron aus dem Steinboden und hielt es mit der Spitze in Richtung der Gefährten.

Cranos: Werdet zeugen vom Schatten...werdet Zeuge von Kuroi(„Das schwarze Schwert“)Sein gewaltiges Schwert färbte sich pechschwarz und pulsierte ähnlich wie Murasame es tat.

Tiha: Glaub ja nicht das dir das weiterhilft. Selbst wenn du mit den Schatten im Bunde stehst, ich kenne diese dunklen Mächte nur zu gut. Damit wirst du mich nicht besiegen.

Cranos: Das wird sich noch zeigen.Cranos fackelte nicht lange sammelte Schattenenergie in der Spitze seines Schwertes.

Cranos: Mal sehen wie du damit zurecht kommst.

Die Energie löste sich ein längliche Energiespeere flogen auf Tiha zu.Sie schaffte es in Zickzack Bewegungen auszuweichen und sich dabei langsam aber sicher Cranos zu nähern. Allerdings merkte sie auch die Auswirkungen auf ihren Körper.

Die G-Kräfte die dabei entstehen wenn man sich fast so schnell wie Photonen bewegt wirkten sich deutlich aus. Tiha merkte wie ihre Knochen kurz davor waren nachzugeben. Jetzt oder nie.

Der nächste Schlag sollte über Astrubs Schicksal entscheiden. Als sie vor dem in Schatten getauchten König stand wuchs der Wiederstand. Das Licht wurde vom Schatten geschwächt und anders herum.

Cranos: Du kannst mich nicht besiegen !Ich sehe wie du innerlich zerbrichst.

Cranos tat die schon bekannte Bewegung und hob die Hand, um ihn herum bildete sich eine Schutzkuppel.

Tiha: Glaubst du verstecken hilft dir weiter ?

Keine Antwort.

Tiha: Nun gut dann eben nicht.

Sie nahm Murasame und versuchte das Schwert in die Kuppel zu rammen. Sie drückte immer weiter, doch alles was sie an Schaden verursachen konnte war ein kleiner Kratzer an der Oberfläche.Schweiß lief ihr die Stirn herunter. Sie stand kurz vor der Ohnmacht. Sie hatte zuviel Kraft verbraucht. Sie viel um und konnte nicht mehr aufstehen.

Cranos Kuppel löste sich auf und er war bereit die Sache zu beenden. Er war schon dabei mit dem Schwert auszuholen als im eine gewaltige purpurne blutverschmierte Axt dazwischen kam.

Thorin: Nicht so schnell mein Freund. Dayraid lässt keine Kameraden im Stich !

Obwohl Thorin grade erst in den Kampf eingegriffen hatte, schien er sehr erschöpft. Anscheind hatte er sich selbst verletzt um gegen Cranos Klinge standhalten zu können.

Was Thorin in den Händen hielt war die Waffe Sacrieurs. „Die Blutaxt“. Sie war nicht nur zu brutalen Frontalangriffen fähig sondert auch dazu Blut in alle möglichen Formen zu bringen.Und so geschah es das sich sein eigenes Blut, dass sich bereits an seiner Waffe befand, zu vielen kleinen Fäden formte und sich wie ein Gitter um Cranos Körper wandte.Tiha die völlig kraftlos am Boden lag konnte nur noch verschommen wahrnehmen was passierte. Das Gefühl nicht mehr helfen zu können machte sie rasend vor Wut. Hilflos sein... Niewieder !

Murasame der neben ihr lag began seine Lichthülle zu verlieren. Doch statt zu verschwinden formte sich das Licht zu einem Ecaflip der sich neben ihr im Schneidersitz hinsetzte. All dies spielte sich Vor ihrem inneren Auge ab.

Erst ein leises Schnurren, dann ein herzerwärmendes Lachen. Der Ecaflip neben ihr kratzte sich am Kinn und schien bei bester Laune.

Tiha: Du...verschwinde ich brauche keine Hilfe !

Ecaflip: Stur wie eh und je...Miau. Ein schönes Schwert hast du da gefunden. Keine Ahnung wie du das mit dem aushälts. Den hab ich sicher nicht verloren. Ich habs fallen gelassen.

Tiha: Stubenkater...verzieh dich. Das muss ich aus eigener Kraft schaffen.

Ecaflip: Und das wäre welche Kraft ? Murasame hast du schon bis zum Anschlag ausgereizt. Selbst ich könnte da nichts mehr machen.

Tiha drehte den Kopf bei Seite und bis die Zähne zusammen, sie sah ein das er Recht hatte.

Tiha: Selbst wenn, warum willst du mir helfen und wie ?

Ecaflip: Als ich das ganze hier beobachtet habe dachte ich daran was mein guter Freund Sacrieur getan hatte. Naja, wenn er mir nicht grade wieder die Katzenminze klaut... .

Auch er hat „Bontas Schlächter“ vor vielen Jahren einen Teil seiner standhaftigkeit übertragen.

Tiha: Wenn das so ist hör auf zu philosophieren und gib mir Kraft !

Ecaflip: Beantworte mir vorher eine Frage. Woher kommst du Tiha ? Hast du dich nie gewundert warum du ein Eca bist und doch nie Schweif, Katzenohren oder Fell hattest ? Oder warum du bisher soviel göttliches um dich herum hattest. Schließlich ist das hier nicht die erste Begegnung mit einem von uns.

Tiha horchte bei seinen Worten auf. Vielleicht konnte sie hier etwas mehr über ihre verblasste Vergangenheit erfahren.

Tiha: Ich kenne meine Eltern nicht. Und ich habe auch nicht das Verlangen Sie kennenzulernen.

Ecaflip: Für Vorstellungsrunden würde die Zeit auch nicht reichen. Es ist eine lange Geschichte und wie gesagt haben wir wenig Zeit ich werde dir bei Gelegenheit mehr erzählen.

Aber sei beruhigt, du bist weder krank noch Halbengel oder Halbgott du bist etwas viel besondereres.

Ecaflip: Kommen wir zum Punkt.

Auf seinem Schoß materialisierte sich langsam ein Kurzschwert mit Doppelklinge. Tiha vermochte an den Klingen grade noch wiederhacken zu erkennen, doch bei genauerem hinsehen erkannte sie das es kleine Krallen waren.

Ecaflip: Das ist mein Schwert, mein ein und alles. Vor Äonen bin ich mit ihr im Nichts aufgewacht. Genau so Hilflos wie du es jetzt bist. Meine Kralle soll deine werden... .

Jetzt bist du verwirrt das verstehe ich. Doch ich habe gesehen was du dir nie erträumen lassen würdest. Eines Tages wirst du sie brauchen um deine Bestimmung zu erfüllen, die für die du geboren wurdest. Ich gehe jetzt...Sei vorsichtig und Genieße dein Leben vielleicht ist es schneller Vorbei als du denkst...

Er stand auf ging von ihr ab und verschwand im Licht. Nur noch ein letztes Flüstern ertönte in ihrem Kopf.

„Zerbrich Murasame und er wird für immer an deiner Seite sein“

Die Worte klingen unlogisch und sinnlos, doch kammen sie von Ecaflip. Sie hielte Murasame und zerschlug es wie Ecaflip es verlangte. EIn Geist verließ die Waffe. Und wurde von der Klinge die Ecaflip ihr gab aufgenommen.

Murasame: Wie schön ein neues Zuhause. Viel geräumiger.

Tiha schmunzelte leicht nahm ihre neue gewonnene Waffe und machte sich bereit den Kampf weiter zu führen.

Sie war ziemlich überrascht als sie augenblicklich aus ihrem Geist gerissen wurde und wieder auf dem Boden lag.Ruckartig riss sie ihre Waffe hoch und blockte, ohne zu wissen was für Macht in Ihr steckte. Allein die Berührung von Cranos setzte soviel Kraft frei das er wie eine Feder zurückflog und mit vernichtender Härte gegen die gegenüber liegende Wand geschleudert wurde.

Seine Knochen waren nur noch Feinstaub.

Cranos: Was hast du getan ? Du warst halb tot...

Tiha: Wenn ich das nur selber wüsste. Bye Bye.

Mit einer unbeschreibaren Kraft rammte Tiha das Schwert mit einem Kapfschrei in den Boden. Der ganze Raum bebte bekam Risse und eine Erdspalte öffnete sich in rasantem Tempo Richtung Cranos. Als Sie eintraf blieb von Ihm nichts mehr übrig. Die Wände und der Erdboden wurden mitgerissen. Selbst im Umland von Astrub konnte von den Hieb spüren. Die Westmauern von Astrub zerbröckelten und die Sonne strahlte von oben in den Raum.

Tiha ließ die von sich selbst erschrocken und star vor Angst die Waffe fallen und stolperte mit weit aufgerissenen Augen zitternd nach hinten.

Als sie nach hinten umkippte viel sie in warme Arme die sie sofort erkannte.

Leonidas: Ich weiß nicht was das war, oder wie das zu Stande kam, aber bitte hab keine Angst, Ich bin hier.

Tiha zitterte immer noch am ganzen Körper und brachte nur ein Wort herraus.

Tiha:...Bestimmung.

Ende
 
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