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Bei diesem Update rund um den Dofus Vulbis stehen zwei Gebiete im Mittelpunkt: die Crocuzko-Insel und die Halbinsel der Dracheier. Während eurer Suche nach Vulbis werdet ihr in diesen beiden umfangreichen Gebieten neuen Monstern begegnen, neue Gegenstände ergattern und neue Dungeons erkunden können.

Die Crocuzko-Insel (auch Insel der Qualen genannt) gehört zum Archipel der Schuppen. Es befindet sich im Westen von Otomaï und ihr konntet bereits in der Vergangenheit bei eurer Suche nach dem Ebenholz-Dofus einen anderen Teil des Archipels erkunden: die Crocatan-Insel.

Ihr erinnert euch sicher, dass der Archipel im Stil der Zeit vor Kolumbus gehalten ist und von einer vergessenen Crocodyll-Zivilisation bewohnt wird.

Sie mögen zwar zivilisiert sein, aber deswegen sind sie noch lange nicht gastfreundlich!
 

Bei der Gestaltung war es wichtig, dass der gesamte Archipel einem einheitlichen Konzept folgt. Gleichzeitig soll das Spielerlebnis sich deutlich von dem auf der Crocatan-Insel oder der Insel Orado (nur in Dofus Touch) unterscheiden. Die Idee war, die typischen Elemente (z. B. Sümpfe und Tempel) von Crocotan wieder zu verwenden, aber an eine wesentlich düsterere Stimmung anzupassen. Die Crocuzko-Insel ist nämlich von einem Fluch befallen, der eine ewige sternenlose Nacht hervorgerufen und sämtliche Bewohner in Albinos verwandelt hat. Wir wollen außerdem passend zu den Crocodylls ein Gebiet erschaffen, das teils unter und teils über Wasser liegt.

Einige Entwürfe für Stimmung und Gestaltungselemente:

Entwürfe für Algen für das Unterwasser-Gebiet
Farbentwürfe: zu hell!
Farbentwürfe: zu gelb!
Farbentwürfe: zu dunkel!

Im Zentrum der Insel: die Stadt Crocuzko, ihre Tempel, ihre Opfergaben an den Schein des Mondes …

Am Fuß der Stadt: Wagt euch in die Tiefen des Sumpfes vor. Baden auf eigene Gefahr!

Überarbeitung der Halbinsel der Dracheier

Das Dorf der Dracheier ist ein ikonischer Ort der Welt der Zwölf, der aber nicht genügend zur Geltung kommt. Außerdem gibt es in dem Gebiet einige Probleme:

  • Die Gebiete im Untergrund und im Heiligtum waren grafisch völlig überholt: Unsere Grafiker nennen das den „Dofus 2.0-Stil“, was bedeutet, dass das Gebiet seit 51 Patches nicht verändert wurde. Einige Gestaltungselemente stammen sogar aus Dofus 1 … Außerdem sehen sie einander zu ähnlich, sodass man nicht auf einen Blick erkennen kann, wo man sich befindet. (Wenn ihr schon mal eine Stunde im Heiligtum auf der Suche nach einem speziellen Drachei herumgeirrt seid, um dann festzustellen, dass es sich im Untergrund befindet, wisst ihr, was gemeint ist …)
  • Aus der Sicht des Leveldesigns waren die Zugänge zum Untergrund zwischen den verschiedenen Häusern des Dorfes verteilt und man konnte sich nur schwer in dem Gebiet zurechtfinden.
  • Und schließlich zum Gamedesign: Die Familie umfasst mehr als 20 Kreaturen (die Namensmonster und die Archimonster noch nicht mitgezählt) zwischen Stufe 60 und 120, die in 3 Untergebieten nicht besonders logisch verteilt sind.

Kurz gesagt, es war höchste Zeit für eine Generalüberholung!

Baustelle Nr. 1: Gebiete und Familien neu organisieren

Wir haben uns auf 3 gut unterscheidbare Gebiete mit jeweils zugehöriger Familie festgelegt.

  • Die Halbinsel bleibt unverändert und beheimatet die erste Dracheier-Familie auf Stufe 70.
    Die Grundmonster sind die Dracheier. Die Stadien „unreif“ und „geschlüpft“ wurden von der Halbinsel entfernt, können aber als Evolution im Kampf auftreten.
  • Das Dorf, seine Innenräume und der Untergrund direkt unter dem Dorf beherbergen die zweite Familie auf Stufe 100: die Dracosse. Auch hier wird zwischen den „geschlüpften“ Vertretern und dem Rest vereinfacht, um die Gesamtzahl der Monster dieser Familie zu begrenzen.
  • Das Heiligtum, das sich noch tiefer befindet, wird von der dritten Familie auf Stufe 20 bewohnt: Drachei-Kriegern, Fliegenden Dracheiern, Draconixen … An ihrer Spitze steht natürlich Crocabulia in seinem Dungeon.

Baustelle Nr. 2: grafische Überarbeitung von Untergrund und Heiligtum

Die ersten Ansätze zielten auf bessere grafische Übereinstimmung mit den Außengebieten der Habinsel ab (die kürzlich überarbeitet wurden). Dadurch ähnelten sie aber zu sehr dem Inneren der Sidimot-Minen:
 

Nachdem wir eine gute Kombination aus Böden, Brücken und Gewässern gefunden hatten, waren einige Farb- und Stimmungstests nötig, bevor wir das Endergebnis hatten:

Zu „Brumen“
Zu „Pilzig“
Zu düster
Fast perfekt!

Resultat vorher/nachher:  

Baustelle Nr. 3: Mehr Inhalte!

Neue Gebiete – neue Dungeons! Zwei neue Dungeons auf niedrigster Stufe öffnen ihre Pforten in den Gebieten, die noch keinen haben: die Halbinsel und das Dorf. Die zu diesem Anlass überarbeiteten Familien haben sich zwei neue Wächter angeschafft.
 

Man fragt sich, woher sich die Grafiker bei der „Mutter der Dracheier“ wohl ihre Inspiration geholt haben …
 

Freut euch darauf, schon bald die neuen Inhalte in DOFUS entdecken zu können!

Kategorie: Graphism