FR EN DE ES IT PT

Die vergangene Aktualisierung beinhaltete eine komplette Überarbeitung von Pandala sowohl hinsichtlich der Grafik als auch der angebotenen Inhalte, die deutlich erweitert wurden. Dennoch war ein kleiner Bereich vor der Küste noch genauso unvollständig wie ein halbfertiges Araknawa-Netz. Einen kleinen Vorgeschmack hattet ihr bereits erhalten: ein sumpfiger Friedhof, auf dem man sehr schön die letzte Ruhe finden kann. Aber ist es wirklich die letzte? Wir hatten es euch versprochen, und hier ist nun endlich die neue Grobis-Insel, von der die Toten geträumt haben!

Gleichzeitig bietet uns diese Aktualisierung die Gelegenheit, einige Verbesserungen an den Benutzeroberflächen und der Ergonomie vorzunehmen.

Wenn es Nacht wird über den Gräbern

Grobis ist eine verfluchte Insel, die von Geistern heimgesucht wird. Vor langer Zeit war dies heiliger Boden, auf dem die Pandawas ihre Ahnen verehrten. Heute ist es ein schrecklicher Ort, an denen sich nur die mutigsten Abenteurer auf Entdeckungstour begeben und dabei in jedem Augenblick ihr Leben riskieren.
Die Geister von Pandala sind zurückgekehrt. Was glaubt ihr, was mit den Toten geschehen wird?
 

Zwei in einem

Die per Boot aus der Region Teradala erreichbare Grobis-Insel ist fortan in zwei Regionen und zwei Dungeons unterteilt: der Grobis-Friedhof (Dungeon: das Grab des Shogun Tofugawa) und der Gräberhügel (Dungeon: das Heim der Geister).
Der Friedhof richtet sich an Abenteurer der Stufen 150 bis 160. Hier wimmelt es nur so von Geistern der Nebelarmee, die vom Shogun Tofugawa angeführt wird.
 
Der Gräberhügel ist für Charaktere der Stufen 160 bis 170 gedacht. Diese Nekropole ist die Spielwiese der Yokai aus den Gräbern, die unter dem Einfluss von Kumiho, der neunschwänzigen Kitsoune, stehen.
 

Die Nebelarmee

Die Nebelarmee besteht aus Samurai, Ninjawas und anderen ihrem Körper entflohenen Kriegern und kontrolliert den Großteil des Friedhofs. Nur die Geistreichen, eine Gruppe von Pandawas auf der Jagd nach Geistern, wagt es, sich dieser Übermacht entgegenzustellen.

 

Mit Blick nach Osten

Zur Entwicklung der Nebelarmee haben wir historische Quellen und die Mythologie Japans und Chinas herangezogen. Bei Namen, Kampfstilen und Designs haben wir verschiedene Genres miteinander kombiniert, um außergewöhnliche Monster zu schaffen.
Der Jiangshi-Nobi bezieht sich auf die chinesischen Jiangshi, einer Art von Vampiren, die sich doch deutlich von westlichen Vampiren unterscheiden. Der Totensack auf seinem Rücken greift das Thema der Untoten auf, das direkt dem ursprünglichen Mythos entstammt und eine Verbindung zur Transformation der Leichen in Reliquien herstellt, die auf ihrem Weg nach Externam erfolgt.
Die Tsukinochi hingegen vereint drei sehr unterschiedliche Quellen. Ihr Name ist von den weiblichen Ninja inspiriert, die Kunoichi genannt wurden. Das Design ihrer Rüstung erinnert an die Rüstungen der Samurai, wobei die Verzierungen ihrem Namen das Wort „Tsuki“ (Mond) hinzufügen. Und schließlich handelt es sich bei ihrer Waffe um eine Naginata mit doppelter Klinge, die bevorzugte Waffe der weiblichen Samurai, die man Onna-bugeisha nannte.

 

Die Ränge in der Nebelarmee

 
Jiangshi-Nobi
Tsukinochi
Onabu-Geisha

Der Shogun Tofugawa
Trotz seiner eher bescheidenen Körpergröße war der Shogun Tofugawa – der letzte Vertreter des Tofugawa-Clans – der größte Kriegsherr seiner Zeit. Er triumphierte über zahlreiche Feinde, bis er schließlich in einer epischen Schlacht von Pfeilen durchbohrt fiel. Sein Dahinscheiden sollte jedoch keineswegs das Ende seiner Ambitionen bedeuten. Stattdessen stellte er eine ihm treu ergebene Armee auf und weigert sich hartnäckig, in Frieden zu ruhen. Der auch als Nebelritter bekannte Shogun bewegt sich ausschließlich auf seinem Yokomainu fort.
 

Die Yokai aus den Gräbern

Die großen Elementargeister haben das Ökosystem von Pandala durcheinander gebracht, was auch Auswirkungen auf die Grobis-Insel nach sich zog. Die seit Ewigkeiten toten Yokai folgen dem Ruf primitiver Mächte und manifestieren sich auf den Anhöhen der Insel.
 
Hinter einem Yokai kann sich ein zweiter verstecken
Die Yokai sind von seltsamen Kreaturen der japanischen Folklore inspiriert und genauso zahlreiche wie interessante Studienobjekte. Einige von ihnen lehnen sich direkt an tatsächliche Yokai an, darunter zum Beispiel Bakazako, der von Kasa-obake abstammt. Dieser boshafte Papierschirm-Geist ist in zahlreichen Werken zu finden. Andere beziehen sich auf „falsche“ Yokai aus der aktuellen Popkultur, darunter der gesichtslose Miyazaki, der nicht der japanischen Folklore entsprungen ist.

Einige Yokai wurden in Anlehnung an ein vollkommen anderes Vorbild von Anfang bis Ende neu entwickelt. Dies ist zum Beispiel bei Madura der Fall, der sich auf den Daruma bezieht. Diese japanische Figur ist ein Glücksbringer, der einen Wunsch wahr werden lässt, wenn man ihm die Augen ausmalt. Somit handelt es sich hierbei ursprünglich nicht um einen Yokai. Besonders guten Beobachtern unter euch ist zudem vielleicht aufgefallen, dass sich in der Quest „Geistes Gegenwart“ bereits ein anderer Yokai auf den Daruma bezieht.

Für die Entwicklung von Yokai für die Welt der Zwölf gibt es also keine strengen Regeln, nur ein gewisser Sinn muss ihnen zugrunde liegen. Dieser kann folglich auch einfach in einem bestimmten Design oder einer Thematik bestehen. Je merkwürdiger das Konzept, desto besser, denn daraus ergibt sich der wichtigste Wesenszug dieser Kreaturen. Sie sollen schaurig sein, uns erschrecken und uns genauso Fragen stellen wie uns in Erstaunen versetzen.
 
Geisterhafte Yokai
Bakazako
Kaonashi
Madura
 
Kumiho die Kitsoune
Man munkelt, dass diese Kitsoune mit neun Schwänzen von den Toten auferstanden sei, um sich zu rächen. Aber an wem? Ihre Geschichte gibt uns jede Menge Rätsel auf. Dank ihres außergewöhnlichen Charismas hatte Kumiho keinerlei Schwierigkeiten, sich die Gefolgschaft der anderen Yokai zu sichern. Sie hat sich in einem Gebäude auf dem Gräberhügel niedergelassen, einem alten und verlassenen Heiligtum der Göttin Inali. Diese Wohnstätte soll von zahlreichen spirituellen Kreaturen heimgesucht werden ... Nur Verrückte – und Abenteurer – würden es wagen, einen Blick ins Innere zu riskieren.
 

Zwei in einem

Die Helden, die sich auf die Suche nach dem Grund für die Verwandlung von Pandala gemacht haben, konnten herausfinden, dass sie durch die beiden Drachen Orukam und Imagiro verursacht wurde, welche somit für das Erwachen der Geister verantwortlich sind. Allem Anschein nach waren diese zwei Drachen ursprünglich nur einer. Warum sie sich aufspalteten, muss noch ergründet werden und ist Thema der Hauptquesten von Pandala.
 
Und wer Drachen sagt, meint auch Dofus …
 
Nach dem Domakuro, dem Tintenei, erscheint nun ein zweiter Dofus auf der Bildfläche: der strahlend weiße Dorigami, das Ei aus Papier. Könnte dies das legendäre Objekt sein, das vor langer Zeit einmal von einem gewissen Lenald erwähnt wurde, der allen Dofus-Suchenden wohlbekannt ist? Um dies herauszufinden, müsst ihr euch auf die Grobis-Insel begeben ... und darüber hinaus.
 

2.57: sonstige Änderungen

Deaktivierung von Spielerherausforderungen

Die 2016 eingeführte und seitdem infolge umfangreicher missbräuchlicher Verwendung abgeschwächte Funktion der Spielerherausforderungen erfüllt heute nicht mehr ihren beabsichtigten Zweck. Sie wird kaum noch auf legitime Art und Weise verwendet, sondern ist vor allem ein Mittel für Betrug und den „versteckten“ Austausch betrügerisch erworbener Kamas. Aus diesem Grund haben wir entschieden, die Funktion aus dem Spiel zu nehmen. Bei der Aktualisierung werden alle laufenden Herausforderungen gelöscht und es wir keine Erstattung für Anmeldekosten oder Gemeinschaftskassen geben.
 

Sichtbarkeit von Dungeon-Erfolgen im Kampf

Dies stand schon seit langer Zeit auf eurem Wunschzettel. Die Erfolge gegen einen Boss (Endgegner) werden fortan im Kampf angezeigt und fortlaufend aktualisiert. Ja, hier geht es in der Tat um „Kardorim (Zombie)“ oder „Tal Kasha (Statue)“ (die gilt nicht für Erfolge im Zusammenhang mit Idolen).
Konkret bedeutet dies, das alle in der Benutzeroberfläche angezeigt werden, die bereits für Herausforderungen verwendet wird. Dank ihres Symbols auf orangefarbenem Hintergrund werdet ihr sie jedoch ganz leicht von den „grundlegenden“ Herausforderungen unterscheiden können.
In Bezug auf die Funktionsweisen läuft alles genauso wie bei gewöhnlichen Herausforderungen:
  • Informationen wie „[Logan] hat die Herausforderung Nomade vermasselt“ werden im Chat angezeigt.
  • Sobald ein Erfolg erzielt oder nicht erzielt wurde, wird das Symbol mit einem grünen Häkchen oder einem schwarzen Kreuz aktualisiert.
  • Letztendlich werden nur die tatsächlich von eurem Team erzielten Erfolge angezeigt:
    • Duo nur dann, wenn das Team aus 2 Charakteren besteht, Duell oder Anhängsel nur, wenn ihr nicht allein seid usw.
    • Wenn ein Erfolg bereits von allen Teammitgliedern erzielt wurde, wird er nicht mehr vorgeschlagen. 
Darüber hinaus haben wir die Gelegenheit genutzt, die Beschreibungen aller dieser Erfolge zu überarbeiten und sicherzustellen, dass die zugehörige Herausforderung ausdrücklich erwähnt wird und die jeweilige Anzeige in der Benutzeroberfläche der Erfolge deutlich lesbar ist.
 
Vorher – nachher

Kamabörse im Spiel

Siehe Devblog 2019
 
Bereits im vergangenen Jahr hatten wir einen etwas voreiligen Devblog über die Überarbeitung der Kamabörse veröffentlicht. Nun wird sie aber tatsächlich kommen! Nach Durchführung einiger letzter Tests wird diese Funktion 1 oder 2 Wochen nach der Aktualisierung verfügbar sein.
Kategorie: Game design