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2014 werdet ihr im Spiel neue geheimnisvolle Gebiete erkunden können, die aber anders funktionieren, als die euch bereits bekannten Gebiete. Die erste Göttliche Dimension wird mit dem größeren Update 2.19 zur Verfügung stehen und andere werden dieses Jahr noch folgen.
 
Die göttlichen Dimensionen

"Früher war alles besser":

Das waren noch Zeiten, wo der Tod in einem Dungeon wirklich noch einen harten Rückschlag bedeutete, wo man sich in DOFUS alles erkämpfen musste oder wo jeder gewonnene Kama noch eine unglaubliche Herausforderung darstellte. Früher war alles besser!
 


Seit einigen Jahren versuchen wir, Inhalte in DOFUS einfacher zugänglich zu machen und mit weniger Frustfaktor zu gestalten (modulare Dungeons, Speichermöglichkeit im Dungeon, Teleportation zum Dungeoneingang, Schlüsselbund, etc.) und dabei gleichzeitig noch mehr Herausforderungen zu bieten (mit hochstufigem Inhalt und schwierig zu erlangenden Erfolgen).

Wir wissen aber auch, dass so mancher Spieler diesen Komfortgewinn, der das Erreichen der Ziele etwas herabzuwerten scheint, nur ungern sieht, da eine Niederlage im Spiel nicht mehr wirklich wichtig ist.
Zum Beispiel ist es nun möglich (Dank der modularen Dungeons, der Teleportation in den Dungeon und des Speicherns im Dungeon), sich in ein paar Stunden Dutzende Male an einem Boss zu versuchen, bis der richtige Ansatz gefunden ist. Früher war das alles nicht möglich. Man konnte einen Kampf nicht so einfach aufgeben, jeder Versuch war kostbar und für manche Spieler war das Erfolgserlebnis umso größer.

Mit den Göttlichen Dimensionen wollen wir folgende Hauptziele erreichen:
  • Den Spielern soll der Aspekt des "Überlebens" angeboten werden, d.h. man muss sich VORHER gut vorbereiten, bevor man sich in diese Gebiete begibt
  • Anerkennung von Risikobereitschaft und Erkundungsdrang
  • Der Tod im Spiel soll etwas folgenreicher werden (damit Spieler nicht unzählige Kampfversuche ohne jegliche Konsequenzen starten)
  • Anerkennung von Vielseitigkeit bei Charakteren und Teams
  • Das Anbieten neuer Spielmechanismen, die nicht unbedingt in den klassischen Gebieten zum Einsatz kommen. Damit soll das Interesse am Spiel erneuert werden


Um diese Ziele zu erreichen, setzen wir für die Göttlichen Dimensionen 3 neue Spielmechanismen ein: Eingangsportale zu den Dimensionen, Monster-Wellen und Kampfmodifikatoren.

Portale:

Bevor man die Götter in ihren Dimensionen stören kann, muss man zuerst den Eingang zu ihnen finden. Dieser Eingang wird nicht statisch hinter einem Baum oder einem Felsen versteckt angebracht. Man muss stattdessen zuerst ein Dimensionsportal finden.
Diese Portale sind normalerweise versteckt und für den Spieler nicht sichtbar. Um sie zu finden, muss er von einem dazu bestimmten Gebäude aus eine Mission starten. Es gibt dann visuelle Hinweise, die schließlich zur Position des Portals führen.

Diese Entdeckungsmissionen von Portalen sind dynamisch gestaltet. Sie werden vom Spielserver generiert und regelmäßig erneuert.
 


Sobald ein Spieler die genaue Position eines Portals herausfindet, wird dieses auf der Karte für die anderen Spieler sichtbar und egal wer kann das Portal auf eigene Gefahr dazu benutzen, die Dimension zu betreten.

Ein Portal besitzt eine maximale Nutzungszahl. Ist diese erreicht oder wurde das Portal 24 Stunden lang nicht benutzt, schließt es sich und erscheint erneut (versteckt) anderswo.

Für eine Dimension gibt es jeweils nur ein aktives Portal. Das bedeutet, dass alle Spieler die gleichen Portale gemeinsam haben und sie die Positionen unter sich austauschen können.

Spieler die eine Göttliche Dimension betreten möchten, müssen nicht unbedingt selbst die Position eines Portals herausfinden. Es reicht, wenn ein einziger Spieler den Eingang zur Dimension findet, damit alle Spieler eines Servers davon profitieren können.

Manche Spieler behalten die Positionen der Portale lieber für sich, aber das hindert andere Spieler nicht daran, danach zu suchen und sie zu finden.
 


Portale können in den meisten Gebieten des Spiels auftreten, in hohen oder niedrigen Stufen.
Das Portalssystem macht den Zugang zu den Göttlichen Dimensionen schwieriger und die Spieler können nicht nach Belieben in den Dimensionen ein- und ausgehen. Sie werden sich also vorher gut vorbereiten müssen, bevor sie eine Göttliche Dimension erkunden.

Dungeons und Monster-Wellen:

Die Funktionsweise der Dungeons in den Göttlichen Dimensionen wird verändert. Kämpfe werden pausenlos und im gleichen Raum aufeinander folgen (zum Beispiel wird man seine Lebenspunkte nicht mehr zwischen zwei Monstergruppen zurückbekommen)!

Sobald eine Monster-Welle besiegt wird, erscheint die nächste automatisch, ohne dass der Kampf unterbrochen wird. Wenn ihr nicht schnell genug seid, kann eine Monster-Welle erscheinen, obwohl ihr die Vorige noch nicht besiegt habt!

Die Monster und Bosse werden selbstverständlich dieser Funktionsweise angepasst. Kämpfe mit Monster-Wellen privilegieren zwar ein Gleichgewicht zwischen Heilung, Schaden, Schutz und Hilfszauber, aber man kann auch Techniken anwenden, die auf größeren Schutz und Heilung basieren, um so lange wie möglich alle Angriffswellen zu überstehen. Eine andere Möglichkeit besteht darin, sich auf das Verursachen von Schaden zu konzentrieren, um so schnell wie möglich neue Wellen zu bekämpfen.

Mit dieser Funktionsweise verschwindet das Konzept des Abspeicherns in den Dungeons, da alle Gruppen von Monstern in einem einzigen Kampf vereint sind. Wenn ihr den Kampf verliert, müsst ihr erneut mit der allerersten Angriffswelle beginnen. Allerdings ist es im Fall einer Niederlage nicht notwendig, einen neuen Dungeonschlüssel zu benutzen.

Die Dimensionen-Dungeons sind nicht länger als die klassischen Dungeons. Sie verfügen über 5 Monster-Wellen (in den aktuellen Dungeons gibt es im Allgemeinen auch 5 Monstergruppen).

Es wird nicht möglich sein, Gruppen vor die Dimensionen-Dungeons zu teleportieren. Jeder Charakter muss den Eingang zur Dimension finden und sich mit eigenen Mitteln und Wegen dorthin begeben.
Der Schlüsselbund zu den Dungeons kommt in den Göttlichen Dimensionen nicht zum Einsatz. Die Spieler müssen also alle ihre Schlüssel herstellen oder kaufen: Die Bastler werden 2014 jede Menge zu tun haben!
 


Mit den Monster-Wellen wird das Verlieren eines Kampfes unangenehmer. Charaktere, die K.O. sind, werden außerhalb der Göttlichen Dimension zurückgeschickt, müssen den Eingang wiederfinden und die Kämpfe ab der ersten Angriffswelle erneut beginnen. Es wird also nicht mehr so leicht sein, ohne Gegenleistung mehrere Versuche hintereinander an einem Boss auszuprobieren.

Unser Wunsch ist es, dass sich die Spieler richtig vorbereiten, sich mit jedem Monster vertraut machen und ihre kostbaren Versuche nicht verschwenden.

Natürlich wird die modulare Funktionsweise der Dungeons beibehalten und der Schwierigkeitsgrad der Größe eurer Gruppe angepasst.
 

Kampfmodifikatoren:

Für jeden in der Göttlichen Dimension ausgetragenen Kampf (inner- oder außerhalb eines Dungeons) kommen während des Kampfes zusätzliche Auswirkungen zum Einsatz. Es handelt sich hierbei im Allgemeinen um ein paar positive und negative Wirkungen, die den Kampf schwieriger oder einfacher machen können, je nachdem, ob ihnen Aufmerksamkeit geschenkt wird und sie richtig genutzt werden oder nicht.

Diese Kampfmodifikatoren gelten für alle in der Göttlichen Dimension ausgeführten Kämpfe und sie verändern sich jedes Mal, wenn das Dimensionsportal sich schließt und woanders wieder öffnet.

Die Spieler müssen vielseitiger werden, um sich in eine Göttliche Dimension hineinzuwagen, denn sie könnten auf Kampfmodifikatoren treffen, bei denen sie ihre Gewohnheiten ändern müssen (zum Beispiel: Kämpfe ohne Heilung austragen, aber dafür jede Runde einen kleinen Schild nutzen, um so Gruppen aufzuwerten, die den Schaden gleichmäßig verteilen und im Laufe des Kampfes ihre Rollen tauschen).

Die aktiven Kampfmodifikatoren bleiben bis zum Betreten einer Göttlichen Dimension unbekannt (oder ihr befragt eure Mitspieler, die sich bereits in der Dimension befinden).
 

Das Leben in den Dimensionen:


In den Göttlichen Dimensionen könnt ihr möglicherweise Inhalte wiederfinden, die ihr bereits kennt: Monster, Dungeons, Quests, Sets, Kopfgeldgesuche, Ressourcen, Erfolge, etc.

Gebiete können zwar erobert werden, aber es gelten die Regeln der Dimension: Zuerst muss der Eingang zur Dimension gefunden werden, um teilzunehmen!

An der Perzeptaurus- oder Prismaverteidigung kann man allerdings weiterhin von den Gebieten außerhalb der Dimension aus teilnehmen.
Diese Inhalte richten sich an verschiedenstufige Charaktere (die erste Göttliche Dimension enthält z.B. Gebiete und Dungeons der Stufe 100, 150 und 200).

Früher war alles besser, jetzt ist alles besser und bald wird alles noch besser:
Wir möchten den Zugang zu den Inhalten weiterhin verbessern und immer mehr Herausforderungen anbieten, aber wir möchten dies auch mit verschiedenen Inhalten verknüpfen, denn unsere Spieler haben schließlich auch sehr verschiedene Erwartungen.

Mit den Göttlichen Dimensionen wollen wir weiterhin in diese Richtung hinarbeiten und mit neuen, den Dimensionen eigenen Konzepten experimentieren, ohne die bereits im Spiel enthaltenen Funktionen zu verändern.

Das ist auch die Gelegenheit, frühere Gameplaykonzepte aufleben zu lassen, die nun ihren Platz in den Spezialgebieten finden, auch wenn sie nicht in allen Dungeons angewendet werden können.

Wir können es kaum erwarten, euch bei eurer Entdeckung und Erforschung der ersten Göttlichen Dimension begleiten zu können!

(Artikel von Lichen für das französische Devblog, übersetzt für das deutsche Devblog)
Kategorie: Game design