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Für die Mehrheit der Klassen sind die Attributschwellwerte (Softcaps) seit der Veröffentlichung des Spiels 2004 unverändert geblieben. Allgemein gesagt bestehen mehrere Probleme mit der Spielbalance in diesem Bereich: Es ist wesentlich lohnender, Punkte in bestimmte Attribute zu investieren als in andere, und Letztere werden daher oft übergangen. Beispielsweise bietet es sich für Fécas und Eniripsas an, Punkte in Intelligenz zu investieren, während für Iops oder Ecaflips Stärke geeigneter ist.

Ursprünglich diente das einem Zweck: Es schien logisch, dass Eniripsas weniger körperliche Kraft haben würden als Iops! Aktuell passen diese Rahmenbedingungen jedoch nicht mehr zu dem Konzept, das wir für unsere Klassen haben. Wir möchten (insofern möglich) verhindern, dass die Elementwahl für Klassen vorgegeben wird oder von vornherein feststeht. Ihr sollt für jeden Charakter frei entscheiden können, welche Attribute ihr wählt. Wir möchten nicht, dass eine Option als die eindeutig beste feststeht. Aber genau diese Situation besteht aktuell mit manchen Klassen und ihren Balanceproblemen.
Diese Herangehensweise kam bereits bei Attributschwellwerten von neuen Klassen oder Klassen, die kürzlich stark überarbeitet wurden, zum Einsatz. Mit Patch 2.30 werden wir sie fortführen und die Attributschwellwerte all jener Klassen aktualisieren, die noch nicht in den Genuss dieser Weiterentwicklung gekommen sind.

Zusammenfassung der Änderungen:

  • Überarbeitung der Attributschwellwerte:
    • 1 für 1 in Vitalität
    • 3 für 1 in Weisheit
    • 1 für 1 bis 100, 2 für 1 bis 200, 3 für 1 bis 300 und ansonsten 4 für 1 in Flinkheit, Glück, Stärke und Intelligenz.
  • Überarbeitung der kritischen Trefferwerte von Zaubern
  • Überarbeitung des Schadens von Klassenzaubern zusammen mit stufenbasierten Modifikationen
  • Überarbeitung des kritischen Trefferschadens zusammen mit der Änderung des kritischen Trefferwerts

Ziele:                                  

  • Jedes Attribut sollte sich lohnen können.
  • Mehr Vielfalt bei der Elementauswahl für Charaktere, mehr spielbare Elementzusammenstellungen und neue Kombinationsmöglichkeiten.
  • Bessere Ausbalancierung diverser Schadenszauber, vor allem im Hinblick auf die Zauber, die aufgrund der unausgeglichenen Attribute ihrer Klasse überdurchschnittlichen Grundschaden erzielen.
  • Eine gleichmäßigere Verteilung der kritischen Trefferwerte für Klassen und Elementzusammenstellungen. Das bedeutet, dass die Zauber jeder Klasse sich eher auf die Schwellenwerte von 5 %, 15 % und 25 % für den kritischen Trefferwert verteilen.
  • Ein stärkerer Zusammenhang zwischen kritischen Trefferwerten und den Effekten von kritischen Treffern für Zauber: Je niedriger der kritische Trefferwert, desto stärker der Effekt des kritischen Treffers.
  • Standardisierte Attributschwellwerte, damit das Attributsystem leichter verständlich wird.

Was bedeutet das?

Klassen, die bei bestimmten Elementen stark benachteiligt waren, können jetzt zu deutlich reduzierten Kosten in diese Elemente investieren. Der Grundschaden der mit diesen Elementen verknüpften Zaubern wurde jedoch reduziert. Diese Reduktion steht in proportionalem Zusammenhang dazu, wie stark die Erhöhung durch Attribute ausfällt. Sie kann maximal bis zu -25 % des Grundschadens betragen, was bei manchen Zaubern auf eine maximale Reduktion von 15–20 % des letztendlichen Schadenswerts hinausläuft, unter Berücksichtigung des pauschalen Schadensbonus.

Zum Beispiel wird der durchschnittliche Schaden des Zaubers „Sturm der Macht“ von 40 auf 32 gesenkt (ausgenommen kritische Treffer). Das entspricht einer Reduktion des Grundschadens um 20 %. Nehmen wir als Beispiel einen Iop mit 900 Intelligenz und 100 angerichtetem Schaden (die Zahlen wurden der Einfachheit halber gerundet). In 2.29 würde er 500 Feuerschaden verursachen; in 2.30 werden es hingegen 420 sein (Grundwert mal 10 plus 100). Das heißt, letztendlich wird sein Schaden um 16 % reduziert. Änderungen der Schwellwerte ermöglichen es uns natürlich, diese Schadensreduktion wieder auszugleichen. In unserem Beispiel könnte der Iop zusätzliche Punkte in Intelligenz investieren (was aber bisher aufgrund sehr restriktiver Schwellwerte schwer gewesen wäre).

Die Schadensreduktion ist nötig, da so die verschiedenen Elementzusammenstellungen einer Klasse ausgeglichen bleiben. Ohne sie wäre der Feuer-Build des Iops in diesem Beispiel sehr viel vorteilhafter als der Erd-Build, da er von einem deutlich höheren Grundschaden profitiert, ohne dass es merkliche Unterschiede bei den Attributschwellwerten oder Beschränkungen gibt. 

Wenn wir nicht an einigen Stellen den Schaden reduzieren würden, bestünde das Risiko, dass die Unausgeglichenheit zwischen verschiedenen Klassen noch stärker ausgeprägt wird und wir dann den Schaden vieler Zauber überprüfen müssten. Wir wollten in diesem Update aber keine zusätzliche Erhöhung des Schadens. Wir haben bereits mehrfach welche implementiert, als wir nach der Überarbeitung des Nahkampfs den meisten Schadenszaubern zusätzlichen Feinschliff verpassten. Einige waren auch indirekt, wie zum Beispiel als wir Schriftrollenpunkte und Attributpunkte getrennt haben, damit Charaktere höhere Werte in ihren Elementarattributen erzielen konnten.

Wir sind der Ansicht, dass der Zauberschaden bereits hoch genug ist. Es ist nicht unsere Absicht, Charaktere durch die Bank zu verstärken – es sei denn, es gibt einen triftigen Grund für eine solche Änderung.

Die Klassen im Einzelnen

Der Umfang der Änderungen hängt von der Charakterklasse und den bisherigen Schwellwerten ab. Je höher der Grundschaden eines Zaubers, desto vorteilhafter die Schwellwertänderungen. So wurde der Grundschaden reduziert, um die neuen Intervalle auszugleichen.
 

Crâ: 

Die neuen Schwellwerte sind über alle vier Elemente hinweg verbessert. Für Luft und Wasser wurde der Schaden reduziert, um diese Erhöhung auszugleichen (eine durchschnittliche Reduktion des Grundschadens um 10 %). Für Erde und Feuer bleibt der Schaden unverändert.
Bei dieser Gelegenheit haben wir die Differenz zwischen normalen und kritischen Treffern für die folgenden Zauber überarbeitet: Explosionspfeil, Zerstörender Pfeil, Verlangsamungspfeil und Absorbierender Pfeil. Der Grundschaden dieser Zauber wurde erhöht, während der kritische Trefferschaden reduziert wurde.
 

Ecaflip:

Die Schwellenwerte für Flinkheit, Glück und Intelligenz werden verbessert. Für Stärke bleiben sie gleich. Folglich wurde der Grundschaden für Luft-, Wasser- und Feuerzauber reduziert, und zwar um ungefähr 20–25 %.
Gleichzeitig wurde der kritische Trefferschaden für Ecaflip-Zauber erhöht. Bisher waren kritische Treffer für Ecaflips nicht sonderlich nützlich, da sie den Schaden nur um durchschnittlich etwa 5–10 % erhöhten.
 

Eliotrop:

Diese Klasse bleibt unverändert, da sie von Anfang an gut ausbalanciert war.
 

Eniripsa:

Die Schwellenwerte für Flinkheit, Glück und Stärke wurden verbessert. Folglich wurde der Grundschaden der Zauber „Verletzendes Wort“ und „Vampirhaftes Wort“ reduziert (um 20–25 %).
 

Enutrof:

Die neuen Schwellwerte sind über alle vier Elemente hinweg verbessert, vor allem aber für das Attribut Intelligenz. Der Grundschaden für Enutrof-Feuerzauber war jedoch bereits niedrig, also wurde der Zauberschaden nur für „Rückruf“ reduziert (um 15 %).
 

Osamodas:

Die neuen Schwellwerte sind zwar besser, doch der Schaden von Osamodas-Zaubern wurde nicht reduziert, da er bereits relativ niedrig war. Der Schaden des Zaubers „Zupackende Kralle“ wurde erhöht (um 20 %).


Féca:

Die Schwellenwerte für Stärke, Glück und Flinkheit wurden verbessert. Am Zauberschaden ändert sich jedoch nicht viel. Nur der Schaden von „Blase“ und „Nebelhafter Angriff“ wurde etwas reduziert (um 15 % bzw. 10 %). Die Luft- und Erde-Builds werden daher indirekt verbessert.
 

Iop:

Die Schwellenwerte für Intelligenz und Flinkheit wurden verbessert. Folglich wurde der Schaden einiger Feuer- und Luftzauber der Iops reduziert, und zwar um ungefähr 25 % für Feuerzauber und 15 % für Luftzauber. Diese Änderungen wurden vorgenommen, um Erhöhungen durch die Verbesserungen in den Attributwerten auszugleichen.
 

Pandawa:

Die neuen Schwellenwerte sind möglicherweise nicht so vorteilhaft für Charaktere, die alle ihre Punkte in ein Element investieren (vor der Änderung konnten sie 415 Punkte erhalten, jetzt nur noch 398), doch das Verhältnis stimmt immer noch so gut, dass die Zauber dieser Klasse nicht geändert werden müssen. Ihr durchschnittlicher Schaden ist bereits recht hoch.
 

Halsabschneider:

Für Halsabschneider ist die Situation die gleiche wie für Pandawas, aber wir haben Zauberschaden in Fällen erhöht, wo er zu niedrig lag. Der Schaden der Zauber „Extrahieren“ und „Prellen“ wurde folglich erhöht.
 

Sacrieur:

Für diese Klasse bleiben die Schwellenwerte unverändert. Die einzigen Änderungen an Zauberschaden betreffen kritische Trefferwerte.
 

Sadida:

Diese Klasse bleibt unverändert, da sie von Anfang an gut ausbalanciert war.
 

Sram:

Änderungen der Schwellenwerte betreffen hier hauptsächlich die Feuer-Builds. Der Grundschaden des Zaubers „Verbesserte Sicht“ wurde reduziert (um 15 %). Die Zauber „Chakra konzentrieren“ und „Tückischer Angriff“ bleiben unverändert, da ihr Grundschaden bereits recht niedrig lag.
 

Steamer:

Die neuen Schwellenwerte sind etwas weniger gut bei Charakteren, die alle Punkte in ein einziges Element investieren. (Man konnte vorher bis zu 415 Punkte erreichen, gegenüber 398 nach den Änderungen.) Diese Änderungen erscheinen aber nicht bedeutend genug, um eine Änderung der Zauber der Klasse zu erfordern. Die kritischen Trefferwerte ändern sich jedoch.


Xélor:

Diese Klasse bleibt unverändert, da sie von Anfang an gut ausbalanciert war.


Maskerador:

Diese Klasse bleibt unverändert, da sie von Anfang an gut ausbalanciert war. Die kritischen Trefferwerte ändern sich jedoch.

Implementierung:

Die Schwellenwerte ändern sich automatisch, sobald Charaktere sich nach Veröffentlichung des Updates 2.30 einloggen. Charaktere werden ihre Attributspunkte zurücksetzen können.
Ihr könnt diese Änderungen in der BETA-Version 2.30 testen. Sobald das Update bereit ist, geben wir euch Bescheid.

Dieser Devblog-Artikel ist keine vollständige Liste aller Änderungen an Klassenzaubern. Eine ausführliche und vollständige Liste werdet ihr mit dem Changelog BETA 2.30 erhalten.

Kategorie: Developpement