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Mit dem Update 2.27 wurde das System zum Erhalt von Runen der Schmiedmagie gründlich überarbeitet. Je geringer der bestehende Vorrat an Runen wurde, desto deutlicher traten bestimmte Unausgewogenheiten zu Tage. Deswegen entschlossen wir uns dazu, in Version 2.31 mehrere Verbesserungen an diesem System vorzunehmen.

Allgemein erhöhte Runenausbeute und Aufwertung niedrig- und mittelstufiger Gegenstände

 
Die Menge an Runen, die durch die Zerstörung eines Gegenstands entsteht, wurde erhöht. Niedrigstufige Runen werden dabei weitaus stärker berücksichtigt. Wir wollten sicherstellen, dass alle Gegenstände mehr Runen gewähren, als sie es derzeit tun.
 
Eines unserer Hauptziele des Systems zum Erhalt von Runen, das in Version 2.27 hinzugefügt wurde, war die Einführung einer Zerstörungsquelle für mittel- und hochstufige Gegenstände. Wir wollten vermeiden, dass Runen hauptsächlich aus niedrigstufigen Gegenständen erhalten werden können, die nur deswegen hergestellt werden, damit sie für die Runenherstellung wieder zerstört werden können.
 
Mithilfe dieser niedrigstufigen Gegenstände können wir das System zur Herstellung von Runen jedoch einfacher an die aktuelle Nachfrage anpassen, wenn bestimmte Runen zu selten werden. Niedrig- und mittelstufige Gegenstände können einfacher und in größeren Mengen hergestellt werden, verfügen allerdings über weniger Effekte.
 
Wir halten es für sinnvoll und interessanter, wenn es einen guten Grund für die Zerstörung aller Gegenstände (unabhängig von deren Stufe) gibt. Wir glauben auch, dass es sich lohnen wird, den Spielern die Möglichkeiten zu geben, die Runenproduktion mithilfe von Gegenständen, die einfacher hergestellt und zertrümmert werden können, zu beeinflussen. Wenn bestimmte Ressourcen in DOFUS knapp werden, erhöht sich ihr Preis, und die Spieler haben die Möglichkeit, ihre Spielweise anzupassen, um diese fehlenden Ressourcen gezielter herzustellen (indem sie sich zum Beispiel auf einen Dungeon oder eine bestimmte Aktivität konzentrieren). Doch seit Version 2.27 ist es zu schwierig, die Produktion bestimmter Runen anzupassen, wenn einige davon zu knapp wurden. Für Version 2.31 wollten wir einen fairen Kompromiss zwischen der Möglichkeit, die Herstellung bestimmter Runen anzupassen und der Notwendigkeit, die Herstellung von Runen auf jedem einzelnen Gegenstand im Spiel zu basieren, schaffen (um zu vermeiden, dass diese sich auf massenproduzierte, niedrigstufige Gegenstände beschränkt).
 
Nichtsdestotrotz wird das System weiterhin wie gehabt funktionieren: Niedrigstufige Gegenstände, die (im Gegensatz zu anderen Gegenständen) in zu großen Mengen hergestellt und zertrümmert werden, verlieren im Lauf der Zeit an Wert. Dadurch werden die Vorteile der Runenherstellung durch die massenhafte Zerstörung von Gegenständen geringer, während der Bonus durch das Zerstören anderer Gegenstände größer wird.
 
Das folgende Diagramm zeigt den Koeffizienten für die Herstellung von Runen (Y-Achse) in Entsprechung zur Stufe des Gegenstands (X-Achse):
 

 

Die rote Linie stellt die neue Formel zur Herstellung von Runen dar (2.31), während die blaue die alte Formel repräsentiert (2.27).
 
 

Keine Pa Runen und Ra Runen mehr durch das Zertrümmern von Gegenständen

 
Zertrümmerte Gegenstände produzieren in 2.31 keine Pa Runen und Ra Runen mehr. 
Diese Änderung wurde nötig, um zu verhindern, dass ab Patch 2.31 zu viele dieser Runen produziert werden, da die allgemeine Runenproduktion stark erhöht wurde. In den meisten Fällen werden Pa Runen und Ra Runen sowie die entsprechenden gewöhnlichen Runen bereits in ausreichenden Mengen produziert.
 
Pa Runen und Ra Runen können natürlich aus gewöhnlichen Runen hergestellt werden.
 
 

Wiederverwertung von Runen

 
Runen der Schmiedmagie können ab jetzt mithilfe von Wiederverwertern wiederverwertet werden. Diese Möglichkeit sollte Runenvorräten, die sich im Lauf der Zeit angesammelt haben, zusätzlichen Wert verleihen und gleichzeitig den Umfang des Wiederverwertungssystems erweitern. In bestimmten Fällen könnte es sich als profitabler erweisen, einen Gegenstand herzustellen, ihn zu zertrümmern und seine Runen wiederzuverwerten, anstatt diesen Gegenstand herzustellen und ihn dann direkt wiederzuverwerten.
 
Die Wiederverwertung von Runen wurde nicht zwangsläufig als gewinnbringende Unternehmung entwickelt. Ihre wichtigste Funktion ist es, Spielern die Möglichkeit zu geben, einen Vorrat an Runen in eine andere universelle Ressource umzuwandeln.
 
 

Fragen und Antworten

 

Warum können Runen nicht in andere Runen umgewandelt werden?

Wir haben die Möglichkeit der Umwandlung von Runen in andere Runen (zum Beispiel die Umwandlung von Stärkerunen in Kritische-Treffer-Runen) durchaus in Erwägung gezogen. Dies würde dazu führen, dass alle Runen immer verfügbar wären und die Preisverhältnisse zwischen Runen unveränderlich werden würden (hauptsächlich bestimmt durch die Umwandlungsrate zwischen Runen).
 
Doch für uns passt das nicht zu DOFUS. Das Spiel bietet ein dynamisches Wirtschaftssystem, und die Preise von Gegenständen werden durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Ein Umwandlungssystem für Runen wäre unserer Meinung nach zu starr, da der Preis von Runen nicht mehr länger direkt von der Nachfrage abhängen würde. Diese kann sich nämlich im Lauf der Zeit ändern, wenn zum Beispiel neue Gegenstände zum Spiel hinzugefügt werden, oder abhängig davon, für wie bedeutsam unsere Spieler die unterschiedlichen Effektattribute dieser Gegenstände halten.
 
Bei Runen mit besonders gefragten Effekten (zum Beispiel Elementarresistenzen in Prozent) hielten wir es für logisch, dass sie höhere Preise erzielen würden, während Runen mit weniger gefragten Effekten dementsprechend billiger wären. Die aktuell gefragtesten Gegenstände sind im Allgemeinen immer teurer, da die Nachfrage größer ist als das Angebot. Wir halten es für richtig, dass der Großteil der Gegenstände im Spiel einem ähnlichen Prinzip unterliegen sollte, und das gilt vor allem für Runen.
 
Wir möchten die Umwandlung von Runen in andere Runen nicht kategorisch ausschließen, doch wir würden lieber andere Systeme entwickeln, die unserer Vorstellung vom Wirtschaftssystem in DOFUS mehr entsprechen.
 
 

Warum werden die Formeln für die Herstellung nicht häufiger geändert?

Das System zur Herstellung von Runen wird zu 100 % von unseren Spielern reguliert, sodass alle ihre Aktionen das System wirksam beeinflussen. Wenn es zu einem Engpass (oder Überschuss) kommt, hielten wir es bisher für sinnvoll, eine Weile abzuwarten und zu beobachten, wie die Spielergemeinde darauf reagierte, und ob diese Reaktion das Gleichgewicht wiederherstellen konnte. Wenn die Verfügbarkeit von Runen zu unausgewogen wurde, durften wir nicht zu schnell eingreifen, da das Wirtschaftssystem des Spiels darauf ausgelegt ist, dass bestimmte Unausgewogenheiten von den Spielern selbst behoben werden.
 
Vor Version 2.31 waren die Möglichkeiten der Spieler, auf Engpässe (durch Umstellung der Herstellung) oder Überschüsse (durch Umwandlung von Runen mittels Wiederverwertung) zu reagieren, nicht wirksam genug oder schlichtweg nicht gegeben. Deswegen werden diese Möglichkeiten mit Version 2.31 gestärkt bzw. verfügbar gemacht. Wir werden auch weiterhin genau beobachten, wie die Spielergemeinde auf die Entwicklungen bei den Runenpreisen reagiert.
Kategorie: Game design