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Die PvP-Turniere und andere Community-Events sind leider häufig Gegenstand von Angriffen vom Typ DDoS, ausgeübt von Störenfrieden, die mit Gewalt auf sich aufmerksam machen möchten. Um den reibungslosen Ablauf dieser Events zu fördern, geben wir euch hier ein paar Informationen und Tipps, die euch helfen euch entsprechend vor derartigen Angriffen zu schützen.
 
Was bedeutet DoS?

Denial of Service attack oder auch DoS-Angriff mit Variante DDoS: Distributed Denial of Service (DDoS) Angriff. Es handelt sich um eine Computermanipulation mit dem Ziel einen Dienst für eine bestimmte Dauer zu blockieren, indem der Nutzer daran gehindert wird auf den besagten Dienst zuzugreifen.

In unserem Fall sprechen wir von DoS oder DDoS, wenn ein Nutzer externen Verbindungsstörungen ausgesetzt ist, die ihn am Zugang zu den gewünschten Diensten wie Netzsoftwares, Internet-Navigation und natürlich DOFUS MMO hindern.

Die DoS-Angriffe haben nichts mit dem Dienst selbst zu tun ; ihr Ziel ist einzig und allein eure Internetverbindung. Die Nichtverfügbarkeit der Dienste ist lediglich das Ergebnis.

Die genannten Dienste können absolut nichts tun, um euch diese Unannehmlichkeiten zu ersparen. Nur ihr allein seid in der Lage euch vor DoS zu schützen, indem ihr eure Verbindung bestmöglich sichert.


Wie kann man eine Verbindung schützen?

Die DoS-Angriffe werden über die IP-Adresse der Verbindung gestartet, die die Angreifer im Visier haben. Ihr schützt eure Verbindung also zwangsläufig durch Maskierung der IP-Adresse.
So schützt man seine IP-Adresse: 3 grundlegende Ratschläge
Eine IP-Adresse kann auf bestimmten ungesicherten Websites (wie zum Beispiel Foren mit öffentlichen Informationen) oder über diverse Software (wie Skype, trotz der zuletzt angewendeten Maßnahmen) enttarnt werden.

Selbstverständlich werden wir euch nicht sagen mit dem Surfen im Internet aufzuhören bzw. eure Kommunikationssoftware nicht weiter zu verwenden. Allerdings existieren einfache Vorkehrungsmaßnahmen, die keinerlei besonderer Kenntnisse verlangen:


Gesicherte Kommunikationsplattformen bevorzugen

Die Software Discord, welche derzeit insbesondere aus Gründen der Sicherheit angesagt ist, bietet eine Plattform zum Austausch von Text- und Sprachnachrichten, bei der eure IP-Verbindung weder den Nutzern noch den Administratoren preisgegeben wird.  Dies ist ein enormer Vorteil gegenüber Softwares wie TeamSpeak oder Mumble, bei denen die Chat-Administratoren Zugang zu eurer IP haben.
Discord ist derzeit folglich mit großer Wahrscheinlichkeit die am besten gesicherte Plattform, was die Maskierung von persönlichen Informationen anbetrifft.
  • Tipp Nr. 1: Entscheidet euch bei der Wahl der Kommunikationsplattform für Discord.

Firewall aktivieren und entsprechend einstellen

Eine Firewall ermöglicht euch die Daten, mit deren Empfang und Herkunft ihr euch einverstanden erklärt, genau zu bestimmen. Sie hilft euch den in böswilliger Absicht gesendeten Informationsstrom im Voraus abzuwehren und eure Verbindung zu stabilisieren.
  • Tipp Nr. 2: Eine qualitativ hochwertige Firewall verwenden und das entsprechende Sicherheitslevel einstellen.

Nicht überall den gleichen Nickname verwenden

Wenn Super-Pinpin, Spieler von Jiva, auf seinem Gilden-Forum den gleichen Nickname verwendet wie bei seiner Allianz, aber auch den gleichen wie auf dem Tuning-Forum, auf dem er zeigt, wie er sein Zweirad personalisiert hat und zusätzlich auf dem Kochforum - wo er lernt, wie man sich eines Kochtopfes bedient - wiederum den gleichen Username trägt wie auf Skype, dann ist vollkommen klar, dass er leicht zu identifizieren ist.
  • Tipp Nr. 3: Einen Nickname für Skype / Forum / Chatkanäle benutzen, der sich von dem der Spielfigur unterscheidet.
IP-Adresse ändern
Bevor ihr eure IP-Adresse ändert, müsst ihr zunächst wissen, ob es sich um eine feste IP oder eine dynamische IP handelt. Liegt euch diese Information nicht vor, ist es am einfachsten bei eurem Internetprovider nachzufragen.


► Eine dynamische IP ändern

Eine dynamische IP hat die Eigenschaft auf Wunsch geändert werden zu können. Die einfachste, sicherste und radikalste Möglichkeit besteht darin einfach eure Box neu zu starten, damit eure Verbindung neue Kenndaten verwenden kann.
Eine dynamische IP ermöglicht euch eine leichtere Tarnung, aber deshalb dürft ihr trotzdem keinesfalls vergessen die grundlegenden Sicherheitsvorkehrungen vorzunehmen.


► Eine feste IP ändern

Eine feste oder statische IP ändert sich - wie bereits ihr Name sagt - nie. Wenn ihr bereits mit Angriffen zu tun hattet, bedeutet das, dass die oben stehenden grundlegenden Ratschläge für euch nutzlos sind, da euer Angreifer bereits im Besitz eurer IP ist. Von diesem Zeitpunkt an besteht die einzige Lösung darin schnellstens euren Internetprovider zu kontaktieren und eine Änderung eurer IP zu beantragen bzw. eine dynamische IP zu verlangen. Auf diese Weise schlagt ihr zwei Fliegen mit eine Klappe.

Das müsst ihr wissen: Bestimmte Internetprovider (insbesondere Free, welcher übrigens ausschließlich feste IPs zur Verfügung stellt) sind dieser Art von Anfrage zunächst abgeneigt. Zeigt euch beharrlich, erst recht wenn ihr bereits Opfer einer DoS wart. Sie sind verpflichtet die Verbindung, für die ihr euer Abonnement abgeschlossen habt, zu schützen.


Wie kann man DoS-Angriffe bekämpfen?

Trotz eurer Vorkehrungsmaßnahmen habt ihr einen DoS-Angriff erlitten. Keine Angst, die Situation ist nicht ausweglos. Ihr habt Möglichkeiten gegen den Verursacher dieser Angriffe vorzugehen.

Das Praktizieren von DoS-Attacken ist strafbar.

Es gibt nun zwei Möglichkeiten, wie ihr vorgehen könnt:
  • Die Sicherung eurer Verbindung, welche grundsätzlich durch Änderung eurer IP erfolgt.
  • Ein Gerichtsverfahren gegen X.
Klage gegen „X“ einreichen.
Auch wenn dies im ersten Moment unverhältnismäßig erscheinen mag, so darf nicht vergessen werden, dass es sich bei einem DoS-Angriff um einen Angriff handelt, der auf die privaten und persönlichen Daten eines Nutzers abzielt, was per Gesetz streng verboten ist.

Hier in 4 Etappen die Schritte, die unternommen werden müssen, um gerichtlich gegen euren Angreifer vorzugehen:


Etappe 1: Angriff bestätigen

Der erste Schritt ist es die einzige Plattform zu kontaktieren, die einen eventuellen Angriff auf eure Verbindung bestätigen kann: euren Internetprovider.  Bittet ihn darum eure Leitung zu überprüfen, damit die Angriffe offiziell bestätigt werden.

Etappe 2: Ursprung zurückverfolgen

Ihr könnt euern Internetprovider desweiteren darum bitten, den Ursprung des Angriffes zurückzuverfolgen. Je nach Internetprovider kann die Vorgehensweise variieren. Möglicherweise müsst ihr einen Brief schicken und euch auf die Anfrage berufen, um die relevanten Informationen zu erhalten.

Etappe 3: Dossier erstellen

Darin enthalten sein müssen sowohl die von eurem Internetprovider erhaltenen Informationen, als auch die euren: die privaten und persönlichen Informationen (Personalien, Postanschrift, usw.) bezüglich der Verbindung, der der Angriff galt, die Umstände, unter denen der Angriff erfolgt ist, die eventuell verursachten materiellen Schäden usw. und im Allgemeinen alles, was euch als Beweis relevant erscheint.

Etappe 4: Beschwerde einreichen

Begebt euch in die nächstgelegene Polizeidienststelle und verlangt die Kontaktdaten eines Experten für Internetkriminalität und neue Technologien, damit er eure Beschwerde registriert. Achtung: Dienststellen mit Personal, das auf derartige Fälle spezialisiert ist, gibt es wenig. Es besteht auch die Möglichkeit, dass ihr weit fahren müsst und die zuständige Person euch nicht direkt in Empfang nehmen kann.

Anschließend wird euer Dossier an die zuständigen Behörden weitergeleitet, die darüber entscheiden, ob es bearbeitet wird oder nicht.

Derartige Vorgehensweisen sind zeitraubend und ohne Garantie auf Erfolg. Dessen muss man sich bewusst sein. Aber dies ist auch der einzige Weg die Urheber von DoS-Angriffen strafrechtlich zu verfolgen.

 
Kategorie: Spielergemeinde